Beiträge von Tobie

    und will ihn deshalb nicht vermitteln, kann aber selber auch nicht wirklich damit arbeiten.

    Das ist das eigentliche Drama, find ich. Dazu die Aussage, dass niemand mit dem Hund umgehen könne, wenn sie es nicht hinkriegt.

    Und sehr schön auch von Beutespielen zu reden (bei einem Hund, der nach eigener Ansicht über Wehrtrieb scharf gemacht wurde) und gleichzeitig zwei/drei aneinander geknotete Kongs über den Zaun zu schmeißen... :denker: :???: Sollte das das Beutespiel darstellen? Ich schließe mich hier den Vorrednern an - kommt mir auch eher so vor, als ginge es nur darum eine bestimmte Gruppe Menschen schlecht hinzustellen und noch mal nachtreten zu können. Man muss schließlich irgendwie das letzte Wort haben.

    Blöde Frage aber sind das nur kann-Optionen und kein das Muss gezeigt werden?

    Abruf mit Vorsitz ist eine Übung bestehend aus 2 Teilen. Jeder Teil bringt 50 % für die Gesamtpunktzahl der Übung. Lässt du was weg wirds abgezogen. Grundstellung, Entwicklung, Platz und Abruf, Vorsitz, Grundstellung. Außerdem kosten zusätzliche Kommandos und Hilfen auch Punkte.

    Bei den IBGH 1-3 muss der Hund nicht vorsitzen und darf direkt in die Grundstellung nach Abruf.

    ich hab mich schon öfter gefragt, warum man den Hund links führt, obwohl das in nem Land mit Rechtsverkehr als einfachstem Grundsatz für alle Begegnungssituationen dann zu Verwirrung oder „Hund zu nah am andern Menschen“ führt.

    Soviel ich weiß, rührt das linksseitige Führen im Sport aus Uraltzeiten bei Militär/Polizei. Hund links, Waffe rechts.

    Und da man das eben linksseitig übt, übernehmen es idR vieleauch so im Alltag.

    Oh... überschnitten. Sorry King-Kong

    Ich habe auch immer eine Handvoll kleingeschnittener Hundefleischwurst zum grosszügigen auf den Boden werfen dabei. (...) Und nö, da interessierem mich Unverträglichkeiten anderer Hunde eher wenig.

    Das ist auch 'ne gute Idee :nicken: . Hast Du da schon mal Ärger gehabt mit anderen Hundehaltern deswegen? Mir wäre es auch schnurz, aber wenn ich das bei uns machen würde, weiß ich jetzt schon, dass die Leute abdrehen würden.

    Also hier kamen die dazugehörigen Hundehalter sehr schnell in Bewegung wenn sie merkten, ihr Hund frisst was vom Boden oder bekam was zugeworfen.

    Das kann ich mir gut vorstellen

    Erst jetzt wo ich am Boden liege kommt der Besitzer von Der anderen Seite der Wiese. Immer noch ruft er seine Hunde nicht. Das erste was er sagt ist „es würde ihm leid tun aber als Hundebesitzer sollte man doch auf solche Situationen vorbereitet sein!“ Ich habe ihm darauf gesagt dass er seinen Hunde Beim joggen mit Hunden an der Leine zurückrufen muss. Daraufhin kam „ist ja nichts passiert.“

    Hilft Dir jetzt auch nicht weiter, aber das ist eigentlich mal wieder ein Fall fürs OA. :pouting_face: Unverschämtheit!

    Was ich immer mache:
    - Mit dem Rad den Hund abschirmen (super, wenn der Hund zuverlässig bei dir ist ist ein Kommando, auf welches er hintenrum die Seite wechselt)
    - Ich brüll den Leuten ein "bitte nicht zu meinem Hund" entgegen
    - im Zweifelsfall anhalten (weiter fahren wäre mir zu gefährlich und ich möchte auch nicht, dass ich meine Hündin hinter mir herschleifen muss, während ihr ein Hund am Arsch hängt)

    - Hund wegblocken (jaaaa, einfacher gesagt als getan, aber mittlerweile kann ich da auch ziemlich rabiat werden).

    Man darf da echt nicht zimperlich sein und das Wohl des eigenen Hundes in den Vordergrund stellen.

    Seh ich auch so. Und sein eigenes Wohl auch. Und ich trete da außerdem kräftig zu, wenn so eine Schnarchnase nicht aus dem Quark kommt. Bei zwei freilaufenden großen Hunden, die einen selbst und den eigenen Hund bedrängen, ist man natürlich gut beraten, wenn man trifft. Das ist echt unfassbar. Manchmal hilft es auch laut zu werden, sodass andere Leute darauf aufmerksam werden und möglichweise zur Hilfe kommen.

    Ich weiß nicht genau wie groß deine Hündin ist, aber hast du vllt die Möglichkeit sie in solchen Gegenden in einen Fahrradkorb zu setzen?

    Für alle, die Interesse an Lehrgängen bei Andrea Ott haben: Ich habe Kontakt mit ihr aufgenommen, weil ich selbst gerne einen Workshop bei ihr besuchen würde. Info von ihr: Sie ist derzeit noch damit beschäftigt ihre eigenen Prüfungstermine zu koordinieren und kann deswegen noch keine verbindlichen Termine für ihre Lehrgänge anbieten. Sobald sie mehr weiß gibt's ein Update.

    Ob der VDH da unbedingt der entscheidende Faktor sein sollte?

    Würd ich gar nicht so sagen, aber der vereint nun einmal alle RZV unter seinem Dach.

    Und da sich die Rassen anhand Charaktereigenschaften und auch Äußerlichkeiten (die Zuchtziele) unterscheiden, gibt es für fast jeden Jeck den passenden Hund.

    Natürlich ist der VDH keine heilige Kuh.

    wann ist Zucht in Ordnung und darf sich auch so nennen und wann ist es ethisch verwerflich?

    Da gehen die Meinungen sicher auseinander. Kurz gesagt: Für mich ist es ethisch verwerflich, wenn man damit seinen Lebensunterhalt verdienen will und weder Genetik, Gesundheit noch Rassestandart berücksichtigt.

    Weil ich von ein paar Neu-Usern gefacepalmt wurde in einem anderen Thread. Der Pomsky schrammt mMn knapp an der Qualzucht vorbei. Wie ist eure Meinung dazu?

    Ich sehe das ähnlich wie Du.

    Und mal von der schrägen Mischung abgesehen wird damit mal wieder sinnlose Vermehrerei unterstützt. Gibt genug Tierheimhunde für die, die nicht zum Züchter wollen und ansonsten über 400 Rassehunde im VDH. Da kann mir niemand sagen, es wäre nichts Passendes dabei.

    Bei uns laufen zwei Pomskys rum. Die sind charakterlich gut drauf, üben ein bisschen BH-Zeugs und Elemente aus dem Agility, haben aber auch ambitionierte Besitzer und den passenden Trainer. Als Welpen waren sie natürlich zuckersüß, nun - mit einem Jahr - sehen sie aus wie normale Spitz-Mischlinge. Obwohl Wurfgeschwister ist der eine fluffig im Fell, der andere eher stockhaarig. Was sie beide sind: Sehr flott, wenn sie ohne Leine laufen dürfen - insbesondere in der Feldmark.

    edit: UND sie sind totale Kläffer. Die Leute haben ihre liebe Not damit.

    Und ich kenne auch einen dieser Vermehrer. Zuchtziel ist schnell formuliert: 3500 € pro Welpe

    Lasse ich ihn mit Hunger suchen, überschlägt er sich regelrecht und ist nicht mehr ansprechbar. Damit meine ich nicht, dass er dann grundsätzlich alles frisst, er wird so unglaublich hektisch, dass er sich dreht und so schnell wird,

    Bei meiner jetzigen Hündin hat es auch so angefangen. Die ist eh 'n bissl gaga :hurra:

    Half nichts... die Ruhe musste sie lernen und das hat wie oben beschrieben am besten funktioniert (ich neben ihr mit 2-m-Leine). Auch wenn es länger gedauert hat. Erst suchen, du hast da was übersehen, dann darfst du vorwärts gehen. Irgendwann hat es "Klick" gemacht. Mittlerweile ist sie bombe beim Fährten.

    Edit: Das war echt anstrengend, mit Rückenschmerzen verbunden, und ich hab auch oft gedacht, dass wird nie was :lepra:

    Führt von euch jemand tatsächlich ein Fährtenbuch? Macht das Sinn?

    Ich mach das. Finde es interessant zurück zu blättern und mir anzusehen, wo es vor zwei Monaten gehakt hat, wie die Bedingungen (Untergrund, Wind etc) waren und wo wir jetzt stehen bzw wo ich nachbessern muss.