Beiträge von Murmelchen

    Wenn ich einen jungen Hund habe und ich merke, er ist so weit oben, dann kommt kein Kommando. Ganz einfach! Ich senke die Ablenkung, verlange leichte Kommandos, usw.

    Immer wieder heißt es, Ablenkung langsam steigern und dann wird erwartet, das ein junger Hund unter solch einer Ablenkung sich auf den HF konzentriert? Nicht gerade sinnvoll, oder?

    Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich reine Spielstunden auf dem Platz, der später der Gehorsamsplatz sein soll, nicht toll finde...

    Streicheln ist etwas anderes! Für meine Hunde z.B. hat streicheln sehr viele Bedeutungen.

    Bei der KE wird anders gearbeitet. Der Hund wird massiert o.ä. und entspannt sich. Diesen Zustand belege ich mit einem Wort. Während der Entspannung schüttet der Körper des Hundes bestimmte Hormone aus. Wenn ich es nun richtig gemacht habe, schüttet der Körper irgendwann nur auf dieses Wort hin exakt die gleichen Hormone aus (klassische Konditionierung nach Pawlow).

    Was ist denn daran soooo schlimm?

    Also Übersprungshandlungen sind sicher etwas anderes als Calming Signals...

    Ja ich habe auch sowas für meine Hunde. Damit beide in gewissen Situationen runterfahren können, was beide erst lernen mussten. Klar ist es besser, den Hund gar nicht erst so hoch kommen zu lassen. Was aber wenn es doch passiert?

    Übrigens gibt es Situationen die sich nicht vermeiden lassen, weil sie zwingend notwendig sind. Und genau da habe ich dann etwas, womit ich dem Hund immerhin etwas helfen kann...

    Zitat

    Ohne alles gelesen zu haben, meine Meinung zu dem Thema:

    Unfallwürfe (und zwar richtige!!) sind für mich ok. Alles andere finde ich daneben! Ich sehe keinen Sinn darin, irgendwelche Hunde zu paaren, ohne über deren genetische Grundlagen bzgl. Krankheiten Bescheid zu wissen. Dieses Wissen kann ich evtl. über die Eltern haben, das war's dann aber auch schon.


    Bei Züchtern (das was ich darunter verstehe), kann ich die Abstammung bis Gott-weiß-wohin verfolgen und mir demnach ein Urteil darüber bilden.

    (ich schreib gleich weiter, muß schnell weg)

    So weiter geht's ;)

    Ich mag Mischlinge, hab ja selber 2. Beide sind gesund was Erbkrankheiten angeht (und nur diese Sache!), was aber nur Glück war/ist.

    Wozu muß ich 2 Hunde verpaaren, die u.U. von den rassetypischen Eigenschaften nicht zusammenpassen? Da geht es ja nicht nur um Krankheiten. Was ist mit deren Charakter, Arbeitseinstellung , uw?

    Ich werde mir entweder einen Rassehund beim Züchter kaufen, oder einen Mix aus dem TH/TS (oder aus einem Unfallwurf, bei dem ich zu 100% sicher bin, wie bei Pepper). Alles andere werde ich nicht unterstützen!

    Das mit "Rassehunde sind auch Mixe" ist zwar nett, aber was ist das denn für eine Aussage? Muß man alles nachmachen bzw. noch immer so machen, wie es früher mal gemacht wurde? Dann werfen wir aber bitte gleich auch die aktuellen Ergebnisse über Lernverhalten bei hunden etc. über Bord und machen es wie früher...
    Der Grund warum diese Rassen entstanden sind, war ein anderer als heute. Da ging es nicht um "ich will mal eben ne neue Rasse kreieren", sondern darum, das man Hunde brauchte für die Arbeit. Ein Jäger brauchte einen Spezialisten für seine Arbeit, ebenso ein Schäfer, ein Besitzer einer großen Herde, die auf sich alleine gestellt irgendwo rumgrast usw.


    Braucht das einer? Braucht einer eine neue Rasse für eine ganz spezielle Aufgabe, die keiner der heute anerkannten Rassen erfüllen kann? Und mit brauchen meine ich nicht, das er es eben gerne hätte, sondern das er darauf angewiesen ist..

    Ich kaufe mir einen Hund, weil ich etas bestimmtes möchte/erwarte. Klar ist jeder Hund anders, aber ein Labbi wird mich als Fremden anders begrüssen als ein HSH. Einen BC werde ich anders erziehen können (meiner Meinung nach) als einen DJT. Und genau danach suche ich mir meine Rasse aus. Das kann ich bei keinem Mix tun, es sind Wundertüten. Tolle undertüten, keine Frage, aber nicht wirklich unbedingt notwendig...

    Ohne alles gelesen zu haben, meine Meinung zu dem Thema:

    Unfallwürfe (und zwar riichtige!!) sind für mich ok. Alles andere finde ich daneben! Ich sehe keinen Sinn darin, irgendwelche Hunde zu paaren, ohne über deren genetische Grundlagen bzgl. Krankheiten Bescheid zu wissen. Dieses Wissen kann ich evtl. über die Eltern haben, das war's dann aber auch schon.


    Bei Züchtern (das was ich darunter verstehe), kann ich die Abstammung bis Gott-weiß-wohin verfolgen und mir demnach ein Urteil darüber bilden.

    (ich schreib gleich weiter, muß schnell weg)

    Wenn es nicht gerade stürmt, gehe ich länger als im Sommer laufen. Draussen sind sie im Winter weniger, eil wir im Sommer oft stundenlang nur am Wasser/im Verein oder sonst so sitzen und die Hunde rumspringen lassen. Aber richtiges laufen, findet im Winter länger statt.

    Beim abrufen wird langsames ausführen auch nur langsam gelobt. Schnelles ausführen wird besser gelobt. Wird ein Kommando falsch oder gar nicht ausgeführt, wird das korrigiert bis ich mich durchgesetzt habe. Platz heißt hinlegen und nicht hinsetzen oder stehenbleiben. Fehler werden da auch nicht gelobt, wozu auch?

    Das sind aber alles Kommandos, die meine Hunde beherrschen! Ansonsten mache ich es oft wie naijra, gerade wenn ich etwas in der Entfernung fordere. In der UO teile ich zw. Schnelligkeit und sauberem ausführen, dementsprechend wird auch getrennt was ich lobe.