Beiträge von mirolein

    Eventuell könnte ein Trainer als neutrale, fachkundige Person mit einbezogen werden. Zum Klären von Fragen, aktuellen Schwierigkeiten. Aber auch zur objektiven Einschätzung, was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, an ein paar professionell geführten Sozialkontaktstunden teilzunehmen. Den eigenen Hund noch besser kennenlernen, sein Verhalten anderen Hunden gegenüber im gesicherten Raum erfahren zu können, kann bestimmt nicht schaden bei der Entscheidung, ob ein neuer Hund einziehen soll/kann.

    Jup, wird passieren.
    und wir werden auch daran arbeiten, einige Ängste nicht zu projezieren (also vornehmlich ich).
    Ich sage NICHT, dass der neue Zweithund eine spontane Schnapsidee war, ich habe genug zu den verschiedenen Positionen geschrieben, aber ich werde mich stärker der Frage stellen, WARUM ein Zweithund ersehnt wird und WARUM es nicht die Lösung meiner Probleme ist. Mein Mann müsste auf seiner Seite auch seine Gründe klären.
    Also keine Sorgen: ich nehme es hier alles sehr ernst. Es war wesentlich günstiger als eine Therapiestunde, war dafür auf dem Gebiet viel fachkundiger und hat mindestens soviele Tränen und Denkerei angestossen ;-) Ein Zweithund kommt nicht vor dem nächsten Sommer in Frage und das nur, wenn Fachleute, die unseren Hund sehen und beobachten, es für passend halten und nur eine Rasse / ein Hund, der zu unserer Konstellation kommt. Das erscheint für mich als ein guter "Kompromiss", weil ich glaube: es wird vermutlich keinen Zweithund geben und dadurch gebe ich meinem Mann die Zeit, das stärker zu verarbeiten als ich.

    Länge: ein paar Sekunden, weil wir sofort eingeschritten sind. Wir haben also keine "Parallelsicht", um zu wissen, ob sie nach drei Sekunden aufgehört hätten.
    Lautstärke: 2 laut bellende Hunde ?
    Folgeverletzung: Einmal ein Schlürfer an der Schnauze (also so, dass man sah, dass es verletzt war, rötlich, aber kein Blut geflossen.

    ICH gehe einfach davon aus (wie gesagt, dumm und naiv), dass es ein großes Risiko gegeben haben kann, WEIL: woher sollen zwei Tiere aufhören, wenn man sie nicht trennt? (ich hätte es einfach nicht ausprobiert)

    Kennst du den Begriff Kommentkampf? Falls nicht, lies dich mal ein und schau dir auch Videos dazu an.

    Sehr kurz gelesen, ein Video gesehen: ja, sowas war es vermutlich.
    Nur, dass ich aus Panik innerhalb von 1,5 Sekunden so laut schreie und wir die Hunde voneinander ziehen.
    Ich werde weiter lesen und mich "weiterbilden".

    Das mit der Körpersprache werde ich definitiv im Blick halten bzw. reaktivieren (wir haben den NDS-Führerschein und ich hab die BH-Prüfung in NRW. Aber wenn es ums eigene Kind geht, übersieht man sicher Sachen ....

    *Waldi* die Frage ist halt: Sehe ich es vielleicht dramatischer als es ist, weil ich viel Angst habe?
    Ich glaube nicht. Ich glaube, es war mindestens ein Mal brenzelig, diese "Grummelmomente" kenne ich durchaus, wo der Eine dem Anderen mal gesagt hat "Jetzt ist aber Schluss" und es kein Problem war. Da die Bandbreite von Grummeln zu Todesangriff aber sicher viele Schattierungen hat, würde ich mich auf der Mitte der Skala nie zurückhalten.

    Ich bin gespannt, ob wir es schaffen, in den nächsten Monaten "Hunde-Anschluss" zu finden. Es ist bisher sehr oft gescheitert und wir haben halt aufgegeben. Genauso wie unsere eigenen Versuche, soziale Kontakte aufzubauen (wir sind wegen Job umgezogen und es bleibt einfach bei sehr oberflächlichen Arbeits- und Vereinsbekanntschaften.)

    Das Ganze hier zu lesen tut weh. Und es würde nicht weh tun, wenn es nicht räsonieren würde.

    Keiner hier will Dich räsonieren. Hier wurde in normalen Umgangston auf Deinen Beitrag geantwortet.

    Ich bin Nicht-Muttersprachlerin, ich habe nachgeguckt und das Wort falsch verwendet: "Echo haben".

    Und ehrlich gesagt weiß ich wirklich nicht, wie oft ich sagen muss, dass ich mich für die Impulse bedanke und es zwar weh tut, ich es aber annehme.
    Ich habe NIRGENDWO geschrieben, dass jemand in einem schlechten Umgangston mit mir gesprochen hätte.

    Selbst beim Wort "herfallen" habe ich geschrieben, dass ich es wirklich mit schwarz auf weiß vor den Augen nachvollziehen kann, habe aber nicht geschrieben, dass es nicht respektvoll wäre (sonst hätte ich mich auch schon längst verabschiedet und es wäre mir weder wichtig, eure Meinungen zu lesen, noch das aufzuschreiben, was weiter in meinem Kopf passiert ist.)

    Danke.
    Ich bleibe dabei, dass unsere beiden Hunde sich verstanden haben und dass keiner Stress durch den anderen hatte.
    Ich bin keine Expertin, weiß aber, wie mein älterer Hund auf Stress reagiert hat und wie er das nicht hatte.

    Trotzdem wühlt es hier genug auf, dass gerade zu viele Hürden auf dem Weg sind.
    und es hat seit gestern sehr viele Gedanken ins Rollen gebracht.
    Es ist jetzt definitiv nicht der richtige Zeitpunkt und vielleicht wird es den nie geben.

    Das "Lustige" an der ganzen Geschichte: ich sage seit Jahren, dass kein zweiter Hund kommt, wenn der ältere stirbt. und sowieso nicht unbedingt ein Aussie. (Ich bin Beraterin und im pädagogischen Kontext unterwegs und der Aussie ist - surprise! - nicht unbedingt dafür geeignet, ich könnte mir aber gut vorstellen, einen Hund in meiner Arbeit einzubeziehen.)
    Mein Mann möchte total gerne (genauso wie er den zweiten Hund wollte und am Ende bin ich doch sehr glücklich gewesen) und _natürlich_ möchte ich auch gerne ein kleines Lebewesen wieder haben. Auch wenn die kleine Stimme der Vernunft in meinem Kopf "nein" sagte (NICHT aus den hier aufgeschriebenen Gründen), wäre jetzt aus beruflichen Gründen der perfekte Moment, weil ich die nächsten Monate kaum arbeite.

    Also stehe ich hier im Zwiespalt und "verteidige" (in meinem Kopf) einen Gedanken, den ich selbst gegen mich habe.

    Das Ganze hier zu lesen tut weh. Und es würde nicht weh tun, wenn es nicht räsonieren würde. Also ja, ich muss mich in Frage stellen, ich muss schauen, ob wir einen Hund haben, der es verdient hat, alleine zu sein, oder vielleicht sogar nur glücklich ist, wenn er alleine bleibt. Und wenn die Zeit gekommen ist, dann wird es vielleicht eine ganz andere Rasse, eine, die mich im Alltag begleiten kann (auf die Mär des Aussies als Therapiehund bin ich nie reingefallen, falls jemand das glauben könnte. Im Beratungskontext hätte er sich gut entwickeln können, im pädagogischen Bereich ist mein Exemplar definitiv fehl am Platz. Nicht wegen Aggressivität, sondern aus anderen Beobachtungen)

    Huhu!

    Ich finde nicht, dass jemand über dich herfällt

    Das ist okay. Ich habe es selbst geschrieben: ich kann es selbst nachvollziehen und reflektieren, wenn ich es mit dem Blick von außen gucke.

    Eigentlich können Hunde kleinere Konflikte durchaus selbst beenden. Die wenigsten Beissereien enden tödlich. Wenn du das Gefühl hast, die beiden hätten nicht aufgehört, dann war das vermutlich ziemlich ernst und es steckte mehr dahinter.

    Gut zu wissen, aber ich werde es nicht darauf anlegen lassen, wenn ich mich in der Nähe befinde.
    (und tatsächlich wurde unser allererster Hund an einem Hundestrand von einem Hund überfallen und im Nacken gegriffen, da musste ich / mussten mehrere erstmal zur Stelle rennen und es war zum Glück nichts Größeres passiert, den mussten wir aber lösen. Seitdem würde ich nicht unbedingt frei spielende Hunde zusammen lassen, was sicher auch falsch ist, aber die Angst ist da, DASS etwas passieren könnte und vermutlich sehe ich dadurch auch Gefahren viel größer, als sie sein könnten.)
    TROTZDEM nehme ich alle Rückmeldungen hier ernst und versuche nicht zu denken "ach, ist doch nichts".

    Eure Einschätzung, dass die Vorfälle zwischen euren Hunden ohne Eingreifen tödlich geendet hätten, finde ich durchaus alarmierend. Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, welcher Hund deiner Einschätzung nach den anderen getötet hätte?

    Wenn es der Aussie war, dann würde ich persönlich keinen Welpen dazu setzen.

    Ich habe versucht (anderer Beitrag), die Grundlage meiner Einschätzung zu beschreiben aber dazu:
    WENN ich davon ausgehe, dass BEIDE Hunde nicht aufgehört hätten (ich habe es NICHT ausprobiert!), dann gehe ich davon aus, dass es zugunsten des Aussies ausgegangen wäre.
    NICHT, weil ich ihm ein aggressiveres Temperament zuschreibe (durchaus ein souveräneres und forscheres als dem Border, ist aber hier nicht relevant), sondern weil er leicht schwerer war, mehr Muskelmasse hatte UND der Border alt und mit gesundheitlichen Problemen war (er konnte nicht mehr gut auf zwei Pfoten stehen, seine Hinterhand war sehr schwach...). Also hatte er automatisch einen Nachteil, auch bei einem Pudel, weil er sich nicht wirklich rauswinden konnte.