Eventuell könnte ein Trainer als neutrale, fachkundige Person mit einbezogen werden. Zum Klären von Fragen, aktuellen Schwierigkeiten. Aber auch zur objektiven Einschätzung, was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, an ein paar professionell geführten Sozialkontaktstunden teilzunehmen. Den eigenen Hund noch besser kennenlernen, sein Verhalten anderen Hunden gegenüber im gesicherten Raum erfahren zu können, kann bestimmt nicht schaden bei der Entscheidung, ob ein neuer Hund einziehen soll/kann.
Jup, wird passieren.
und wir werden auch daran arbeiten, einige Ängste nicht zu projezieren (also vornehmlich ich).
Ich sage NICHT, dass der neue Zweithund eine spontane Schnapsidee war, ich habe genug zu den verschiedenen Positionen geschrieben, aber ich werde mich stärker der Frage stellen, WARUM ein Zweithund ersehnt wird und WARUM es nicht die Lösung meiner Probleme ist. Mein Mann müsste auf seiner Seite auch seine Gründe klären.
Also keine Sorgen: ich nehme es hier alles sehr ernst. Es war wesentlich günstiger als eine Therapiestunde, war dafür auf dem Gebiet viel fachkundiger und hat mindestens soviele Tränen und Denkerei angestossen ;-) Ein Zweithund kommt nicht vor dem nächsten Sommer in Frage und das nur, wenn Fachleute, die unseren Hund sehen und beobachten, es für passend halten und nur eine Rasse / ein Hund, der zu unserer Konstellation kommt. Das erscheint für mich als ein guter "Kompromiss", weil ich glaube: es wird vermutlich keinen Zweithund geben und dadurch gebe ich meinem Mann die Zeit, das stärker zu verarbeiten als ich.