Beiträge von Saira

    Von den Medikamenten die den Juckreiz "unterdrücken" ,ist Apoquel wohl das Harmloseste... (auch wenn es meines Wissens nach mittlerweile Studien zu Nebenwirkung bei Langzeitgabe gibt, die aber mit denen eines Cortisonpräparats zb nicht vergleichbar sind, und mMn immer noch die vertretbare Alternative zum ständigen Juckreiz wäre...)

    Alternativ könntest du dich bei deinem TA noch über Cytopoint informieren.

    Von Cytopoint höre ich heute das erste Mal, da lasse ich mich beraten.

    Alles was eine Wirkung hat, kann auch Nebenwirkungen hervorrufen

    Ja, dann doch lieber den Kram vom THP ausprobieren... Da gibt's wenigstens keine Nebenwirkungen... Ach, dann gibt's ja wohl auch keine Wirkung... :thinking_face:

    Die Wirkung der Behandlung sehe ich täglich. Kein Porutschen, kein roter lustiger Bauch, keine ständig wiederkehrenden Ohrenentzündungen, keine suppenden Falten, kein schuppiges Fell, kein matschiger Kot mehr.

    Es gibt Medikamente die den Juckreiz komplett unterdrücken.

    Bei Abby hatten wir das damals ( von der Dermatologin empfohlen) für eine Woche gegeben, eben um zu sehen ob es Psychisch ist.

    Bei ihr war es das nicht, das Pfötchen schlecken und beißen hörte sofort auf.

    Wenn ihr so einen Test auch mit eurer Hündin machen würdet mit einem Kompetenten Tierarzt dann hättet ihr Gewissheit.

    Danach könnte man dann ja immer noch weiter überlegen wie die Langzeitliche Behandlung weiter geht.

    Weißt du noch, wie dieses Medikament hieß?

    Den Leidensdruck eines Tieres können wir, als Besitzer des Tieres, zusammen mit den behandelnden Tierärzten, mit Unterstützung zweier weiterer studierter Tierärztinnen mit diversen Weiterbildungen, sicherlich besser beurteilen, als Menschen, die dieses Tier noch niemals gesehen und erlebt haben. Daher sind mir haltlose Beschuldigungen von Fremden ziemlich egal. Das ist auch das Letzte, was ich zu dieser Thematik schreiben werde.

    Von dem Medikament, welches Schaefchen genannt hat, habe ich noch nicht gehört oder gelesen. Da werde ich mich belesen und beraten lassen.

    Dass sämtliche Hautentzündungen

    bereits länger verheilt sind, wurde wohl gekonnt überlesen. Sollte das Pfotenkauen bereits zu einem angewöhnten "Tick" geworden sein,

    kann vielleicht ein Hundetrainer oder ein auf Verhalten spezialisierter Tierarzt weiterhelfen.

    Wir haben uns in Gesprächen mit unseren beiden behandelnden Tierärzten gegen die Gabe von Apoquel entschieden. Für's Erste. Bevor wir nicht auch andere Dinge ausprobiert haben. Alles was eine Wirkung hat, kann auch Nebenwirkungen hervorrufen. Lest doch den Beipackzettel, dort steht alles über Wirkung und eventuelle Nebenwirkungen. Ich freue mich sehr, dass es bei euren Tieren keine Nebenwirkungen verursacht, wirklich. Das ist ehrlich gemeint. Unser Weg ist es noch nicht. Aber danke für eure Anregungen.

    Es wurden auch Umweltallergene getestet.

    Breitwegerich und Sauerampfer waren ganz hoch zu erkennen. Leichteste Stufe Gräser und Birken. Die Wiese im Garten ist eher höherer Rasen, ohne Samen. Der juckende Bauch ist auch komplett weg. Vielleicht hat sich das Pfotenkauen doch schon als Tick verselbständigt. Ich weiß es nicht.

    Viele Antworten, danke!

    Wir sind bei zwei Ärzten in Behandlung, je nach Öffnungszeiten\Urlaub der Praxen. Beide sind sich einig, dass sie im Herbst/Winter mit einer Desensibilisierung beginnen würden. Diese Zeit überbrücken wir bestmöglich. Gegen das Apoquel haben wir uns erst einmal entschieden, aufgrund der Nebenwirkungen. Wir waschen die Pfoten weiterhin sauber nach dem Gassi, haben vom TA Shampoo, welches den Juckreiz lindern soll, mit mäßigem Erfolg.

    Die Ekzeme sind abgeheilt, die restliche Haut sieht auch sehr gut aus. Bauch jucken, Falten jucken, Po rutschen, alles weg. Bis auf das Pfoten lecken. Das tritt vor allem in Stresssituationen auf. Morgens, wenn wir uns fertig machen, nachmittags, wenn die restliche Familie nach Hause kommt. Wenn ich mit ihr z.B. vor einem Geschäft warten. Deshalb habe ich Stress als Auslöser auch nie ausgeschlossen. Aber alles auf Stress zu schieben, kommt mir auch nicht richtig vor, Allergien bestehen sicherlich und sollten in einer Behandlung mit berücksichtigt werden. nachts kaut sie nicht ein mal die Pfoten. Warum juckt es nachts denn nicht so schrecklich? Auch vormittags schläft sie viele Stunden tief und fest, ohne an die Pfoten zu gehen. Dann auf einmal überkommt es sie, und sie kann kaum mehr aufhören mit lecken und kauen.

    Das hypoallergene Futter hat in den acht Wochen viel Bauchgluckern und Pupse verursacht aber keine Besserung gebracht. Nachdem wir die Ergebnisse vom Allergietest erhalten haben, hat sie ihr Nassfutter in den Sorten bekommem, die beim Bluttest nicht angezeigt haben.

    Heu und Steu stehen auf dem Balkon, Ratten leben noch im Wohnzimmer. Getrocknetes fütter ich wegen der Milben gar nicht mehr.

    Wie gesagt, es sind viele Verbesserungen da. Aber da geht noch mehr.

    Der Tipp mit dem Dermatologen ist auch super. Danke.

    Ich weiß, wie sich juckende Haut anfühlt. Leiden doch alle in unserer Familie an Allergien,Neurodermitis und Schuppenflechte. Genau weil uns unsere Heilpraktikerin bei uns und unserer Tochter so sehr helfen konnte, wollten wir ihren Tipp mit den ihr bekannten THP doch ausprobieren.

    Vielleicht ist es auch wichtig zu schreiben, wie unser Tagesablauf aussieht, um besser beurteilen zu können, ob wirklich psychische Ursachen für die Probleme verantwortlich sind.

    Morgens um 5.30 Uhr geht mein Mann mit Buffy kurz in den Hof, damit sie sich nach der Nacht lösen kann. Dann geht er zur Arbeit, Buffy schläft weiter, bis ich 6.50 Uhr aufstehe und das Kind für sie Schule bereit mache. Manchmal döst Buffy einfach weiter, manchmal beginnt sie, Pfoten zu kauen. Dann mache ich die Halskrause um und die döst, bis wir zusammen 7.30 Uhr die Wohnung verlassen und zur Schule laufen. Danach gehen wir in ruhigen Gebieten spazieren. Freilauf ist dann möglich, spazieren durch den Wald. Zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr sind wir wieder Zuhause. Unser Morgenspaziergang ist gemütlich, gerne setzen wir uns auf einen Baumstamm und machen ein Päuschen. Alles ohne Hektik. Fremden Hunden weichen wir mittlerweile gekonnt aus.

    Zuhause gibt es Futter und ich beginne mit Hausarbeit. Buffy legt sich schlafen. Zur Mittagszeit kuscheln wir gemeinsam und dabei schläft sie wieder ein. Einmal täglich üben wir für ca. 5 min das Alleinebleiben, was ihr immer noch schwer fällt.

    14.30 Uhr kommen Mann und Kind nach Hause und wir machen einen Ausflug ins Grüne. See,Wald,Wiese, je nach Wetter und Lust und Laune. Wieder Freilauf für Buffy. Sie gibt auch gerne richtig Gas, folgt uns immer ohne Leine, hat uns im Blick, spielt Fangen mit uns, schnüffelt interessiert aber nicht hektisch. Manchmal lassen wir sie über Baumstämme balancieren, üben kurz Bleib und Sitz. Dann wieder viel freie Zeit, in der alle die Natur genießen.

    Dann nach Hause, Futter für Hund, Abendbrot für uns. Buffy ist müde, schläft bis abends. Dann ca. 23 Uhr eine Löserunde im Hof. Durchschlafen bis 5.30 und der Tag beginnt von vorne.

    Anstatt einem Nachmittagsausfluges sind wir auch gern im Garten. Dort sucht Buffy gerne Leckerlies im hohen Gras, planscht im Hundepool, döst in der Sonne oder liegt im Schatten, klaut sich Fallobst ;) und ist einfach sehr entspannt. Nachbarn interessieren sie nicht, Besucherkinder ignoriert sie, außer diese krümeln mit Keksen ;) sie wirkt wie ein sehr entspannter, ausgeglichener Hund. Zwei Tierärzte sprachen uns darauf an, wie entspannt und schön ausgeglichen sie wäre, selbst im Behandlungszimmer. Sie kamen gar nicht auf die Idee, dass das Pfotenkauen psychisch bedingt wäre. Die beiden Tierheilpraktikerinnen deuten ihre Entspanntheit als Depression und Störung im Energiefluss.