Beiträge von Saira

    Wir haben eine mittlerweile über 3 jährige Frenchi-Hündin. Sollte sie mal nicht mehr sein, wird wahrscheinlich kein weiterer Frenchi bei uns einziehen, außer vielleicht über einen privaten Notfall/Tierschutz.

    Unsere Buffy ist charakterlich ein ganz toller Hund, ausgeglichen aber trotzdem ganz leicht motivierbar, durch ihre bollerige Art bringt sie uns oft zum Schmunzeln, sie ist sehr robust und überhaupt nicht zimperlich, ist immer gerne überall dabei, lernt gerne Neues, möchte uns gefallen und ist leicht zu führen. Sie ist ein perfekter Anfängerhund und hat sich ganz toll in unseren Familienalltag integriert. Ich könnte ewig die positiven Seiten von ihr aufzählen, wir lieben sie wirklich sehr.

    Ich kann daher sehr gut verstehen, was du an dieser Rasse so toll findest. Optisch gefallen mir diese Knautschgesichter auch sehr gut, die perfekte Größe und das perfekte Gewicht haben sie für mein Empfinden auch.

    Jetzt kommt das große ABER. So belastbar wie Hunde mit einem normalen Körperbau ist sie nicht und wird sie nie sein. Wir schauen immer, dass sie sich nicht überanstrengt, dass im Sommer genügend Schatten vorhanden ist, dass die Hautfalten gepflegt werden und sich nicht entzünden,... Leider hat sie auch diverse Allergien und wird seit einigen Monaten desensibilisiert, Futter musste auf Barf umgestellt werden, wir haben viele Monate gebraucht, um etwas zu finden, was ihr Erleichterung bringt. Keilwirbel hat sie zum Glück keine, Glubschaugen auch nicht, Patella ist auch alles gut, Gaumensegel auch okay. Wir haben sozusagen noch Glück, was ihre Gesundheit betrifft. Es hätte schlimmer sein können aber das heißt ja nicht, dass alles gut ist und auch bleibt.

    Sie ist jetzt unser Hund und wir haben sie gern und tun alles, was in unserer Macht steht, damit es ihr so gut wie möglich geht aber diese Rasse mit einem Kauf beim Züchter zu unterstützen, das werden wir nicht tun.

    Ich empfinde den Ton hier generell oft als rau und schnell verurteilend , egal welche Hunderasse man besitzt. Dafür bekommt man geballtes Wissen geteilt, welches einem oft weiterhilft. Deshalb überlese ich provozierende Kommentare und konzentriere mich auf die positiven Dinge hier, die es zum Glück überwiegend gibt.

    Behalte deine Hunde gesundheitlich gut im Auge und gehe vielleicht lieber einmal mehr als zu wenig zum Tierarzt und scheue dich nicht, trozdem hier nach Rat zu fragen, solltest du ihn brauchen. Die meisten hier wirken auf mich sehr hilfsbereit und nett :nicken:

    Boaaa habt ihr alle wieder wunderschöne Bilder hochgeladen :smiling_face_with_hearts: das Wetter macht auch richtig gute Laune und Freude, um in der Natur unterwegs zu sein.

    Genau so stelle ich mir eine tolle Kindheit vor. In der Natur sein , mit Tieren aufwachsen können.. Erinnert mich an die Geschichte der Kinder von Bullerbü, von denen ich meiner Tochter letztens vorgelesen habe und die ich selbst als Kind geliebt habe:smiling_face_with_hearts:

    Huch hier lese ich auch mit.

    Zu dem Thema fällt mir was witziges ein. Eine gute Freundin ist Fotografin und hatte ein Familienshooting daheim bei den Leuten. Die hatten 3 Kinder - 2 im KiGa Alter und ein Recht frisches Baby. Sie hat mir die Foto Auswahl gezeigt und was fällt mir als erstes auf. Die Leuten hatten eine hellbeige Stoffcouch (sah ähnlich aus wie Cord). Mit 3 kleinen Kindern.

    Ich muss mindestens 1x die Woche die Couch Bezüge waschen. Manchmal öfter.

    Wie schafft man das, ich will auch eine saubere helle Couch :rolling_on_the_floor_laughing:

    Bei uns ist die Couch mit waschbaren, ständig wechselnden Decken abgedeckt. Und an Feiertagen z. B. kann man dann die Decken abnehmen und tadaaa hat man eine saubere helle Couch für die Familienfotos :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich bin auch ein pöhser HH, der nachmittags zum Gassi "raus fährt". Weil es hier einfach zu voll ist, um in Ruhe spazieren zu gehen. Weil ich keine Lust habe, ständig fast von rücksichtslosen Radfahrern umgemäht zu werden, von kreischenden Kinderhorden überrannt zu werden usw usf

    In einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland kann nun mal nur ein kleiner Teil der Bevölkerung "in der Pampa" wohnen. Und ob ich nun ins Auto steige, um mal in Ruhe spazieren zu gehen, oder für nen langen Arbeitsweg und sonstige alltägliche Erledigungen, macht nun wirklich keinen Unterschied (und pssst, an die von den "Rausfahrern" genervten Landbewohner, mich hat auch noch niemand gefragt, wie toll ich den Pendelverkehr aus dem Umland hier in der Stadt finde |)).

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    Genau so sehe ich das auch.

    Auch wenn ich sicherlich gleich Kritik ernten werde, ich bin "so ein Hundehalter", der mehrmals die Woche raus aus Berlin fährt, um in Ruhe durch die Natur zu spazieren ;) wir wohnen am Rand von Berlin, in 10-20min Autofahrt sind wir im Grünen. Schon ohne Hund sind wir mit unserem Kind mehrmals pro Woche raus in die Pampa gefahren, jetzt kommt der Hund halt mit und wir erkunden gemeinsam Seen, Wälder, Wiesen, Felder, Dörfer. Gerne wird so ein Ausflug mit einem gemütlichen Picknick verbunden. Vermüllt habe ich noch nie in meinem Leben die Natur. Alles was wir mitnehmen zum Ausflug, kommt im Rucksack auch wieder zurück :nicken: das ist unser gemeinsames Hobby als Familie. Wandern in der Natur, grüne Orte entdecken, dem Kind die Natur näher bringen, gemeinsam an Bächen spielen, Naturmaterialien sammeln und Zuhause gemeinsam damit basteln, die Jahreszeiten bei Wind und Wetter erleben, Tiere mit dem Fernglas beobachten, Tippis bauen, Bewegung und Freude an der frischen Luft haben. Andere haben andere Hobbys, wir blühen erst in der Natur so richtig auf. Einen Schrebergarten haben wir auch, mit Fahrrad und zu Fuß super zu erreichen, da lassen wir das Auto gerne stehen, genau wie auf dem Schulweg, den wir immer zu Fuß zurück legen. Wir fliegen nie in den Urlaub, sind alle Vegetarier, kaufen viel regional und Bio, vermeiden wenn möglich übermäßige Medikamentengaben, verwenden im Garten weder Dünger noch andere chemischen Mittel, kaufen gerne Lebensmittel ohne Plastikverpackung, tauschen oder kaufen gebraucht Kinderkleidung,... . Aber unser Auto, das lieben wir.

    Umzuziehen ist für uns erst eine Option, wenn unser Kind groß genug ist und die Schule fertig hat. Sie aus ihrem geliebten Umfeld raus zu reißen kommt für uns Eltern nicht in Frage. Sie hat so viele gute Freunde hier, liebt ihre Schule, hat auch seit Jahren ihre festen Hobbys. Das Leben auf dem Land muss also noch auf uns warten und wir überbrücken die Zeit mit vielen Ausflügen.

    "Freund, wenn Du dieses Haus betrittst,

    vieles nicht ganz sauber blitzt.

    Du merkst, dass es hier Kinder gibt,

    die man mehr als das Putzen liebt.

    Da gibt es Spuren an den Wänden,

    kreiert von flinken kleinen Händen.

    Wir machen das mal später weg,

    jetzt spielen wir zuerst Versteck.

    Spielzeug liegt an jedem Ort,

    doch eines Tages ist es fort.

    Die Kinder sind uns nur kurz geliehen,

    bis sie erwachsen von uns ziehen.

    Dann wird auch alles aufgeräumt,

    dann läuft der Haushalt wie erträumt.

    Dann ist viel Zeit zum saubermachen, jetzt erfreuen wir uns am Kinderlachen."

    (Verfasser ist mir leider nicht bekannt)

    Dieses kleine Gedicht hängt bei uns um Flur :smiling_face_with_hearts: passte jetzt gut zum Thema :) daran versuchen wir uns auch zu halten, wenn man sich selbst wieder zu sehr unter Druck setzen möchte.

    Mir als Mutter wäre es viel zu heikel, einen Hund dauerhaft zu behalten, der knurrend und Zähne fletschend meine Kinder "angeht". Ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden, sollte es doch durch eine blöde Verkettung ungünstiger Ereignisse zu einem Unfall kommen. Für den Hund stelle ich es mir auch stressig vor in seinem jetzigen Leben. Ich kann mir vorstellen, dass er in einem Haus in ruhiger Lage, bei souveränen Menschen ohne Kinder, entspannter sein könnte. Lasse dir doch hier einen Trainer empfehlen, der sich die ganze Sache mal live im Alltag bei euch anschaut und natürlich viel viel besser einschätzen kann, wie die Situation wirklich ist. :dafuer: Auf jeden Fall tut es mir sehr Leid für euch, dass ihr so viele größere Probleme mit eurem Hund habt, ich kann mir vorstellen, wie traurig das macht und wie sehr es an den Nerven zerrt.

    Alles Gute für euch!

    Tagesabläufe... das finde ich auch ein spannendes Thema!

    Habt ihr das Gefühl, dass ihr allem gerecht werdet? Oder habt ihr - wie ich - auch öfter mal ein schlechtes Gewissen Menschen oder Tieren gegenüber?
    Und macht ihr es euch durch eigene Ansprüche manchmal selbst schwer?
    Mir jedenfalls geht das so :pfeif:

    Ich kann das total gut verstehen verstehen und nachempfinden. Obwohl ich ja "nur" ein Kind habe und mir den gesamten Vormittag selbst mit dem Haushalt einteilen kann, habe auch ich manchmal das Gefühl, allem nicht gerecht zu werden. Besonders dann, wenn es nachmittags viele Termine wie z.B. Zahnarzt oder wie so oft Tierarzt mit langen Wartezeiten gibt. Oder wenn im Garten sehr viel zu tun ist und das Kind drängelt, wann ich endlich mit spielen komme. Oder wenn die Tiere krank sind und pünktlich mehrmals am Tag ihre Medikamente brauchen oder wenn das Kind krank ist, komme ich gefühlt zu gar nichts mehr.