Genau das gleiche geduckte Anschleichen und dabei wie verrückt mit der Zunge schlecken, zeigte sie letztens auch im Tierpark, als sie zum ersten Mal eine Holz-Tiger-Figur mitten auf dem Weg stehen sah und diese nicht einordnen konnte. Nachdem ich zu der Figur ging und sie angefasst habe, fiel bei Buffy die Anspannung ab und sie schaute sich den Holztiger an und alles war danach entspannt . Da habe ich Verhalten eigentlich als unsicheres Beschwichtigen gedeutet. Lag ich da richtig?
Beiträge von Saira
-
-
Ich habe heute eine Frage zu Buffys Verhalten bei Fremdhundekontakt. Ich hin mir nicht sicher, ob ich Ihre Körpersprache richtig deute und brauche mal eure Hilfe.
In den letzten Tagen passierte es zwei Mal, dass ganz unerwartet ein Hund aus einem Hausaufgang bog und frontal auf uns zu lief. Buffy war, wie immer beim Gassi in der Stadt, an der kurzen Leine, der andere fremde Hund auch. Da ich weiß, dass Buffy Fremdhundekontakt an der Leine nicht gut findet, wollte ich in einem Bogen auf dem Grünstreifen neben dem Weg vorbei gehen. Da der Hund jedoch schon so dicht bei uns war, reagierte Buffy nicht mehr auf mich und deshalb drehte ich mich vor sie, um mich mich zwischen den Hund und sie zu stellen. Und dadurch habe ich das erste Mal ihren Gesichtsausdruck sehen können in so einer Begegnung.
Sobald Buffy einen fremden Hund frontal auf sich zu kommen sieht, geht sie in eine geduckte, schleichende Haltung und fixiert den anderen Hund. Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sich hierbei um ein fixierendes Drohverhalten handelt und bin deshalb in den letzten Monaten immer im Bogen ausgewichen oder habe sie absitzen lassen und habe gewartet, bis die anderen Hunde passiert haben. Das klappt auch sehr gut und entspannt, wenn etwas Abstand dazwischen ist.
Gestern war die Hundebegegnung sehr überraschend, deshalb war ausweichen und Bogen laufen oder absitzen lassen keine Option und ich stellte mich, wie schon gesagt, vor Buffy, um sie von ihrem geduckten Gang abzuhalten. Da habe ich das erste Mal gesehen, dass sie wie verrückt mit der Zunge geschleckt und gezüngelt hat. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob dieses geduckte Anschleichen an die anderen Hunde wirklich Drohverhalten war oder ob ich das die ganze Zeit falsch eingeschätzt habe. Das Züngeln kenne ich bei Buffy sonst nämlich als Beschwichtigen.
Wie seht ihr ihr Verhalten?
Sie ist mein erster Hund und ich bin mir gerade in Hundebegegnung oft nicht so sicher, die Körpersprache richtig zu deuten.
-
Ich schaue jetzt auch jeden Sonntag, habe die beiden Folgen nachgeschaut und freue mich schon auf nächsten Sonntag
. Die Dogge finde ich bis jetzt am besten 
-
Jucken die Stellen denn? Ich tippe auch eher darauf, dass es normal ist, vor allem, da es an beiden Seiten so aussieht.
-
Eins wollte ich nach 58 Seiten Thread nochmal hervorheben.
Kein User hier schreibt etwas (vermutlich deinen Augen) "schlechtes" über die Rasse weil es ihm Spaß macht oder er sich die Hände reibt endlich jemanden beleidigen zu können.
Die User die so schreiben sind Hundefans, denen FB und Co einfach nur entsetzlich leid tun. Eben weil man bei den eigenen Hunden sieht wie es eigentlich sein müsste.
Da gebe ich dir auf jeden Fall Recht.
Kritik äußern kann man jedoch auch ohne zu beleidigen. Das kommt beim Gegenüber sicherlich auch besser an und auf sachlich formulierte Fakten und Erklärungen kann der Gesprächspartner leichter eingehen und reflektieren, als wenn eine Masse an Menschen immer wieder "Tierquäler" ruft. So macht man sich die Möglichkeit eines Gespräches auf Augenhöhe direkt kaputt und niemandem ist geholfen, vor allem nicht dem Tier, um das es geht.
Edit: Damit meine ich nicht dich, auch wenn ich dein Zitat gewählt habe
-
Meine Schwester war heute früh gegen 7:00 Uhr Joggen mit den beiden. Ihr hattet recht. Ohne Training haben sie null Kondition.
Ist nicht dein Ernst... du lässt Hunde, die keine Kondition oder Training haben, mit deiner Schwester joggen?Das macht mich wirklich sprachlos. Welchen Beweis brauchtest du denn? Es war doch klar, dass die Hunde bisher unterfordert waren, sie dann einem solchen "Training" auszusetzen ist grob fahrlässig den Hunden gegenüber.
Du musst die Gassirunden langsam steigern, und nicht von null auf hundert gehen! Stell dir vor, dass würde jemand von dir verlangen...
Ich glaube sie hat es begriffen und daraus gelernt. Sie lässt ihren Hund in einer Fachklinik untersuchen und das, obwohl sie vor wenigen Tagen noch im festen Glauben war, ihre Hunde wären kerngesund. Vorwürfe sind hier fehl am Platz. Lischen97 geht super mit der Situation um und übernimmt Verantwortung. Da können sich viele eine Scheibe von abschneiden.
Nun braucht man ihr auch keine Angst zu machen vor tausenden Euros an Behandlungskosten. In der Tierklink wird man das finanzielle doch sicherlich besprechen. Wer weiß, vielleicht ist "nur" einen Nasenlocherweiterung nötig. Sie kümmert sich darum und wir alle können doch jetzt wohl mal abwarten, was bei rauskommt.
-
Alles anzeigen
Aber verstehe ich deine Aussage richtig, dass Hunde selbst in wachem Zustand nicht durch den Mund atmen würden/könnten, wenn ihre Nase aufeinmal dicht wäre und ersticken würden ? Und warum ist das so?
Mmmmmh nein. Also Kaninchen ja, aber um die gehts ja gerade nicht.
Hunde (und Katzen) fangen auch mit einer Maulatmung an, wenn sie keine Luft kriegen.
Wenn ich eine Katze mit Maul-Atmung (das sieht aus wie Hecheln) auf den Tisch kriege, dann ist Alarm und die Katze ist idR kurz vorm Ersticken.
Bei Hunden geht das auch, aber sie können das halt nicht steuern.
Also, der Körper sagt ihnen "pass mal auf, wenn wir morgen noch erleben wollen, dann sollten wir jetzt Mal hecheln", und der Hund macht nicht aktiv "cool, wenn ich hechle, bekomme ich besser Luft, also mach ich das Mal".
Das ist das.
Wir Menschen können bei nem dicken Schnupfen einfach durch den Mund atmen. Oder jetzt. Ich sitze hier und tippe, und dann mache ich den Mund auf und atme durch den Mund. Hunde können das so nicht.
Es ist also nicht ganz falsch, was staalster gesagt hat, aber die Zusammenhänge sind "anders herum" und es klingt für mich einfach zu harmlos und vereinfacht, wenn man sagt "deshalb hecheln sie". Sie können das eben nicht aktiv entscheiden zu hecheln, sondern dann brennt schon die Hütte.
Danke für deine Erklärung.
Dann bin ich ja beruhigt, dass der Hund mit beispielsweise einem Fremdkörper in der Nase nicht einfach umkippt, sondern dass der Körper in solchen Fällen auf Maulatmung "umstellt". Alles andere hätte mich jetzt auch verwundert.
Sehr interessant das Thema, da fange ich mal an, mich zu belesen. Auch wie das bei den Kaninchen ist, interessiert mich sehr. Da habe ich ja auch Zwei bei uns wohnen, die aber in den über 9 Jahren bei uns noch nie Schnupfen oder Probleme mit der Atmung hatten.
-
Deswegen hecheln sie doch so schnell und so stark. Das dient unter anderem der Sauerstoffzufuhr, wenn es über die Nase nicht klappt.
Hunde sind obligate Nasen-Atmer. Die können nicht wie Menschen einfach gezielt auf Mundatmung umstellen, die MÜSSEN durch die Nase atmen und wenns nicht mehr geht, gehts halt nicht mehr.
Die hecheln, weil sie bereits so ein ernstes Problem haben, dass es Hecheln nötig macht, nicht unbedingt "wegen der Luftnot". Deshalb sieht man manchmal Hunde mit noch so schlechten Nasen in Ruhe nicht hecheln, selbst, wenn noch ne Nasenfalte komplett drüber hängt. Sie können das nicht ändern und steuern, sie müssen durch diese "Nase" atmen.
Deshalb ist auch bei normalen Hunden zB ein dickerer "Schnupfen" relativ dramatisch (und Kaninchen können daran sogar sterben).
Viele Bulldoggen helfen sich, indem sie einen Ball ins Maul nehmen, damit ist der Mund offen und sie können tatsächlich besser atmen. Aber auch hier: aktiv mit offenem Mund schlafen und dann einfach dadurch atmen ist nicht möglich.
Den Beitrag finde ich jetzt sehr interessant. Dass Hunde Nasen-Atmer sind, wusste ich. Aber verstehe ich deine Aussage richtig, dass Hunde selbst in wachem Zustand nicht durch den Mund atmen würden/könnten, wenn ihre Nase aufeinmal dicht wäre und ersticken würden ? Und warum ist das so?
-
Ich habe es mit einer lockeren Wäscheklammer versucht, aber sorry keiner kann mir erzählen das meine Hunde so wenig Luft bekommen! Hast du das mal versucht? So wäre man zu gar nichts in der Lage nicht einmal zum rumliegen!!
Meine Hunde gehen im langsamen Tempo 4-5 KM in 2 Stunden spazieren und mit so wenig Luft würden sie nach 2 Minuten streiken!
Ich werde Rocko untersuchen lassen da ich euch glaube das das ni ht normal ist und ich meinen Hund liebe und nur das beste für ihn will. Mein jetziger Tierarzt hat immer gesagt das meine Hunde im super Zustand sind und alles top wäre. Ich bin gerade etwas verwirrt.
Ich finde es ganz ganz stark von dir, dass du seit so vielen Seiten lang durchgehalten und weiter gelesen hast, obwohl dir so viel Gegenwind entgegen kam! Und noch toller finde ich es, dass du Rocko noch einmal untersuchen lassen möchtest!
-
Ich möchte gerne noch etwas dazu schreiben, wie die Gesellschaft über Plattschnauzen denkt, wie jedenfalls ich es bereits sehr oft erlebt habe. Meine älteren Nachbarn, zwischen 70 bis 85 Jahren, sind alle ganz entzückt von unserem niedlichen "Mops". Da die Chancen sehr gering sind, dass diese morgen losziehen und einen Mops oder Frenchi kaufen, sage ich bei diesen Unterhaltungen nichts zum Qualzuchtthema. Ich möchte da nicht unbedingt belasten, da viele damals selber Möpse hatten.
Menschen mittleren Alters finden unseren Hund meistens auch optisch süß und sprechen mich oft darauf an. Ich sage dann gerne, dass sie wirklich ein toller Hund ist aber leider nicht gesund, so wie die aller meisten Frenchis. Besteht Interesse, erzähle ich gerne etwas mehr zu dem Thema.
Die Generation in meinem Alter (20 bis Mitte 30) ist da schon deutlich sensibilisierter was die Qualzuchtthemen angeht und ich werde gefragt, wie es ihr gesundheitlich geht, wie sie den Sommer übersteht, ob sie Allergien hat.
Besonders schön finde ich es aber, dass mich die kleinen Freunde meiner Tochter (7-9 Jahre alt) bereits ganz interessiert fragen, ob die Schnauze von unserem Hund lang genug ist und ob sie gut atmen kann und warum sie nur so einen kurzen Schwanz hat. Ich war ganz positiv überrascht, welch ein großen Umdenken in den letzten Jahren stattgefunden hat. Ich denke nicht, dass die nächsten Generationen in solch einer großen Masse, wie es noch heutzutage ist, Qualzuchten produzieren lassen oder selbst produzieren. Alleine in der Klasse meiner Tochter gibt es zwei vegan lebende Kinder und 3 Vegetarier. Früher vor 17 Jahren war ich die totale Außenseiterin, als ich mit 12 das erste Mal von der Massentierhaltung gelesen habe und seitdem auf Fleisch verzichtet habe. Ausgelacht wurde ich dafür. Heute scheint es mir, dass ich total normal auf andere Menschen wirke, obwohl ich kein Fleisch und Fisch esse
ich sehe den Wandel der Gesellschaft und denke, wir sind auf einem guten Weg, die Kinder und Jugendlichen sind sehr sensibilisiert für solche Themen. Unsere Tochter wurde schon früh aber kindgerecht über Qualzuchten aufgeklärt, als die ersten Dumbo-Ratten aus dem Tierschutz bei uns einzogen. Sie fragte auch früh ganz interessiert, ob unser Widder-Kaninchen genau so gut hören kann mit seinen Schlappohren wie andere Kaninchen.Gerade für Mädchen gibt es viele Spielsachen, Haarbürsten, Radiergummis, Pullover,.. mit Mops- oder Bully-Motiven. Selbst da fällt mir aber positiv auf, dass dort die Nasen immer länger gezeichnet/dargestellt werden. Natürlich wäre ein Verzicht dieser Hunderasse in der Werbung /Spielzeugindustrie noch besser aber ich freue mich auch schon über kleine Schritte in die richtige Richtung.
Der Threaderstellerin gestehe ich auch langsamere Schritte als die, die wir uns wünschen würden, zu. Es dauert, bis man neue, erschreckende Infos verdaut und verarbeitet hat. Vielleicht sieht sie in 10 Jahren die Dinge realistischer als jetzt und kann ihren Kindern dann später ein Vorbild sein.
@Lischen97 Frage den Tierarzt deines Vertrauens ruhig mal, was er mit deinen beiden Bullys machen würde, wenn es seine Tiere wären. Auf eine so formulierte Frage habe ich bis jetzt immer eine ehrliche Einschätzung bekommen, über die ich in Ruhe nachgedacht habe.