Beiträge von KayaFlat

    Da ich den Hund beim Tierarzt halte, auf den Tisch hebe etc. braucht der Tierarzt zu meinem Hund keine Beziehung aufbauen.

    Mir ist wurscht, ob der menschlich seltsam ist, solange er sein Handwerk versteht.

    Mein neuer Tierarzt ist irgendwie auch ein komischer Kauz, aber von seiner Art sehr ruhig und souverän.

    Ich bin dazu da, meinem Hund zu veemitteln, dass das klar geht, was der Mann/die Frau da macht. Für mich liegt da die Verantworrung beim Halter und die gibt man m. E. nicht an der Tür des Behandlungszimmers ab. Der Tierarzt ist ein Dienstleister und handelt nach Absprache und mit Zustimmung.

    Ich sehe da irgendwie den Leonberger oder den Neufi.

    Ja, funktioniert. Das sind die "alten Abrichtungsmethoden". Der Hund macht mit, weil ihm nichts andres übrig bleibt. Mit Glück kriegst du damit auch einen Hund, der fest im Gehorsam steht.

    Was du nicht kriegst, ist ein freudig arbeitender Hund, der gern mitmacht. Und wahrscheinlich werdet ihr so auch kein Team, wo sich jeder auf den anderen verlassen kann.

    Dass den Hund das frustet und zu viel ist, merkst du ja an seinem Verhalten. Wahrscheinlich hat er deine Frau als schwächstes Glied in der Kette ausgemacht und lässt den Frust eher an ihr aus.

    Meine Methode wär's nicht.

    Kaya hatte auch mal so ne Phase als Junghund bezüglich Hundekot. Wurde abgebrochen, aber ich hab mich auch nicht verrückt gemacht, wenn sie mal einen Happen erwischt hat. Hat sie dann nach einiger Zeit komplett gelassen und reizt sie auch nicht mehr, obwohl Reh- und Schafsköttel sowie Pferdeäpfel immer noch munden würden. Das Katzenklo bei meiner Schwester (Remus ist stubenrein) muss ich ihr explizit verbieten, weil Katzenkacka ist auch lecker. Hunde haben ein anderes Verständnis von der Essbarkeit von Kot und lassen es m.A.n. nur komplett, wenn du ihnen deutlich machst, dass es verboten ist. Ich würde auch nicht generell von einer Mangelernährung ausgehen.

    Hundekot finde ich auch inskzeptabel, aber wenn Kaya auf der Wiese mal am Rehköttel nascht, kriege ich keine Vollkrise. Ich sag ihr halt, sie soll es lassen und weitergehen.

    Ausser dass es eklig ist, hatte die Aufnahme von Kot bei Kaya noch nie irgendwelche ernsthaften Folgen.

    Wer wollte denn den Größenvergleich der Flocke? :???:

    Hab die Bilder auf dem Handy gefunden. Fine hat 53cm SH und so 25/26kg. Die Flocke ist die 90cm Variante.

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    Ich will jetzt auch so ne Flocke!

    Gibts die auch mit dem schwarzen Inlet? Find ich nämlich ziemlich schick.

    Oh Gott nein... wieso? :shocked: :(

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…lpen-a84808515/

    Zitat

    Mutter Amy ?ein Flat Coated Retriver 3 Jahre alt. Liebevoll und ein absoluter Familienmensch

    Vater Hunter ist ein Malamut Husky in den Farben braun weiß mit sehr langem Fell.

    (Die Mutter ist doch niemals erst 3 Jahre alt :skeptisch2: )

    Schaut mir auch älter aus. Kaya hat mit 4,5 Jahren jedenfalls noch kein graues Haar an der Schnauze.

    Super Mischung übrigens. Ne Jagdkanone, die das Reh dann freischnäuzig apportiert.

    Er wird halt die Treppe blöd finden oder ist der Meinung, dass jetzt noch nicht die Zeit zum Reingehen ist.

    Jedenfalls wird sich das Verhalten verstärken und häufen, wenn du da auf seine Spielchen eingehst. Irgendwann ritualisiert sich das und er denkt, das muss so: hinsetzen, abwarten, reingetragen werden, selber die Treppe zur Wohnung gehen. Wenn du das noch eine zeitlang mitmachst, speichert der Hund das als den korrekten Ablauf ab.

    Was du nicht haben willst, immer gleich ändern und so durchziehen, wie du es als Ablauf haben willst. Das kannst du durchaus freundlich durchsetzen, aber bestimmt. Wird er wahrscheinlich noch einige Male auf die alte Tour probieren, bis er merkt, dass das jetzt anders läuft.

    Das wäre jedenfalls, was mir dazu einfällt.

    Ich hab meinen Ferienhund Willy, Labbi-Mix, mittels Korrektur das Pöbeln quasi verboten oder ihn gedeckelt, was wohl manche so sehen würden.

    Als ich den das erste Mal längere Zeit in Urlaubsbetreuung hatte, noch vor Kaya in meiner hundelosen Zeit, ist mir fast der Vogel rausgeflogen, als er sich das erste Mal an der Leine aufgeführt hat wie sau. Da war mir seine Motivation erstmal wurscht. Das will ich nicht und das wird bei mir nicht gemacht. Also hab ich ihn schon recht deutlich in die Seite gepiekt und mit einem scharfen Hey meinen Unmut kund getan. Da ich ja dann wusste, dass er ein Pöbler ist, hab ich jeden Ansatz frühzeitig abgebrochen: Starren: verboten, Fixieren: verboten, langsamer und steifer werden: verboten. Er durfte nur zügig in ausreichendem Abstand an dem Hund vorbeigehen.

    Willy war ein relativ weicher Hund und hat das innerhalb von zwei Tagen angenommen, dass Pöbeln bei mir verboten ist.

    Bei seinen Besitzern hat er es gemacht, weil er es konnte. Er war im Grunde ein absolut verträglicher Kerl und m.E. sogar dankbar, dass ihm einfach mal jemand deutlich gesagt hat, wie es läuft. Daheim hat er nach wie vor gepöbelt. Wenn er bei mir war ( und ich hatte den Hund mehrere Jahre in fast allen Ferien ein bis vier Wochen) war er nach einem Tag wieder "eingenordet".

    Kayas erste Begegnung mit dem E- Zaun war hichdramatisch für sie. Völlig durch den Wind und meidig wie sau gegenüber dem Zaun.

    Da bin ich mit ihr eben 20x an dem Zaun vorbei, bis sie dabei wieder entspannt neben mir laufen konnte. Die ersten fünf Male wars ganz schlimm, die nächsten nur noch schlimm, dann bisschen doof und dann okay, passiert ja doch nicht immer was.

    Ich meide solche Situationen mit blöder Lernerfahrung nicht, sondern konditioniere sofort gegen. Das verfestigt sich sonst unter Umständen sehr.

    Aber wie schon gesagt, dabei muss man selbst ruhig bleiben. Nach dem Motto: ist gar nicht schlimm. Und Mitleid mit dem Hund ist dann auch kontraproduktiv, weil der Hund denkt, dass da ja doch was sein muss, wenn man da so auf seine Befindlichkeit einsteigt.

    Natürlich ist das für den Hund erstmal doof, wenn er mehrmals gezwungen wird, am Objekt der Angst vorbeizugehen, aber dafür ist es dann durch, wenn man es richtig macht.