Beiträge von KayaFlat

    Ich kenne etliche Jack Russels, die eine Vollkatastrophe sind und die ich nicht geschenkt wollen würde. Daran sind die Hunde nicht schuld, sondern dass sie unterschätzt werden. Die haben hohe Anforderungen, was Erziehung, Führung und Beschäftigung angeht.

    Der einzige Jack Russel, den ich richtig cool finde, wird jagdlich geführt und passt zu seinem Herrchen wie Arsch auf Eimer. Der ist wohl auch in der Familie top.

    Der Hund ist 16 Wochen alt und fast noch ein Baby. Der ist doch noch nicht gefährlich. Das kann er aber in in paar Monaten definitiv werden, wenn man das laufen lässt.

    Bei mir würde er jetzt ruhig aber bestimmt lernen, dass manche Dinge einfach nicht gehen. Ich sehe das als die Basics klären und dazu gehört, dass man Gegenstände nicht gegen mich verteidigt. Das lernt er so nett wie möglich und so deutlich wie nötig. Zur Not fixiere ich ihn, bis er sich beruhigt, wenn er sich da in eine Aggression reinsteigert. Das ist übersetzt ein Zweijähriger, der Mama anbrüllt und nach ihr schlägt, wenn sie ihm was wegnehmen will.

    Ich finde einfach, das geht nicht.

    Du hattest noch nie einen ernsthft ressourcenverteidigenden Welpen richtig? Je nach Größe können sie bereits enorm richtigen Schaden anrichten. Die Erfahrung musste gerade auch eine Trainerkollegin machen, die den Rat nach Handschuhen für einen Welpen albern fand. Einfach wegnehmen ist bei einem ernsten Konflikt übrigens ein Rezept für ein Disaster.

    Naja, mit Jacky hatte ich einen Hund, der das Potential dazu schon hatte. Aber die hat halt beizeiten gelernt, dass das nicht geht. Mit 8 Monaten hats sies noch einmal mit einem Gänseflügel ausgetestet. Und dann war das Thema endgültig durch.

    Aber das wurde definitiv nicht wegignoriert.

    Der Hund ist 16 Wochen alt und fast noch ein Baby. Der ist doch noch nicht gefährlich. Das kann er aber in in paar Monaten definitiv werden, wenn man das laufen lässt.

    Bei mir würde er jetzt ruhig aber bestimmt lernen, dass manche Dinge einfach nicht gehen. Ich sehe das als die Basics klären und dazu gehört, dass man Gegenstände nicht gegen mich verteidigt. Das lernt er so nett wie möglich und so deutlich wie nötig. Zur Not fixiere ich ihn, bis er sich beruhigt, wenn er sich da in eine Aggression reinsteigert. Das ist übersetzt ein Zweijähriger, der Mama anbrüllt und nach ihr schlägt, wenn sie ihm was wegnehmen will.

    Ich finde einfach, das geht nicht.

    Ich würde nicht so viel zerdenken und bin eher bei deiner Intuition.

    Unerwünschtes Verhalten ignoriere ich nie und ich finde diese Ignoriermode der HuSchu echt strunzdoof. Ich persönlich würde sehr direkt klären, was meins ist. Also abnehmen und dem Kleinen dann was geben, was er haben darf. Ich sehe es schon so, dass der kleine Hund lernen muss, dass ich jederzeit Sachen beanspruchen kann, dass quasi ich letztendlich entscheide, was seins ist oder meins. Ich würde jedenfalls nicht wollen, dass mein Hund lernt, dass Sachen beanpruchen und Wegknurren und ggf. sogar gehemmt Beissen in der Situation eine erfolgreiche Strategie ist. Du musst da ja nicht laut und gewalttätig werden, sondern ruhig und bestimmt das Teil abnehmen. Jetzt ist er noch ein Baby und er lernts ganz leicht. Später diskutieren Aussis ganz gern mal mit ihren Zähnen.

    Kaya kennt das Wort "meins". Sie war nämlich auch eine, die gern mal in der Wohnung gestöbert hat, interessante Dinge gefunden hat und zum genaueren Untersuchen (aka zerlegen) verschleppt hat. Diese Sachen hab ich ihr mit "meins" weggenommen. Sie hat das Zeug jetzt nicht verteidigt (der Retriever schaut dann eher fassungslos), aber sie gelernt, dass fast alles meins ist in der Wohnung. Und ich finde immer noch, dass der Halter dem Hund jederzeit Dinge wegnehmen können muss ohne zu diskutieren oder bedroht zu werden. Und das muss eben der junge Hund lernen und je nach Charakter auch mal deutlich.

    Beizeiten einen Trainer draufschauen lassen, kann nichts schaden.

    Für mich liest sich das so, als sei der Hund insgesamt zu unreguliert.

    Für den Hund ist alles neu, der muss sich reinfinden. Ich finde, man selbst und der Hund tun sich leichter, wenn man anfangs ganz klare Regeln und Grenzen setzt. Der entscheidet noch nicht viel. Wird viel aus der Aktion rausgenommen und soll schauen und ruhen (nimmt auch Stress raus). Man selbst muss ja auch erst ein Gefühl für den Hund kriegen. Ich würde auch die Interaktion mit den Kindern sehr dosieren. Ich hab hier einfach das Gefühl, da wird zu viel laufen lassen. Resultat ist ein Hund, der gerade im Erwachsen werden ist und seinen Platz in der neuen Gruppe sucht und da zu wenig mitgeteilt bekommt, was geht und was nicht, weil man nicht sieht, wenn der Hund beispielsweise die Kinder kontrolliert oder Besuch begrenzt oder verwarnt. Ich würde bei einem neuen hündischen Hausbewohner immer die Zügel anfangs lieber stärker anziehen, bis ich den Hund besser einschätzen kann. Lockerlassen kann man später immer.

    Bewegung draussen ist natürlich trotzdem wichtig. Der muss auch Energie loswerden.

    Kann sein, dass das Alarmismus ist, aber das ist so mein Gefühl.

    Aber sie hebt sich eigentlich nie was für später auf. Auch im Haus nicht. Alles wird sofort verputzt. 😄

    Mal schauen wie sie reagiert, wenn wir später wieder an der Stelle vorbeigehen. Ich bin schon gespannt. 😄

    Kaya ist super in Vorratshaltung. Rinderkopfhaut wird generell wie von dir beschrieben verbuddelt, zwei Tage schön abgelagert und dann, wenns schon weich und schmieriger geworden ist, genüsslich verputzt.

    Blöd nur, wenn Luna ( die Hündin meiner Schwester) in den Garten kommt, die Verstecke abcheckt und ausräubert.

    Und da kommt auch schon Momo um die Ecke und wirft eine Frage in den Raum, die null zum Thema passt, auf die aber trotzdem alle voooooll Bock haben.

    Hi!

    :)

    Mythen um den Hund, Teil II: Spielknurren

    Mal von manchen zitiert und als Erklärung bemüht, von anderen als Blödsinn verworfen - gibt es eurer Meinung nach Knurren, das nicht drohend gemeint ist, sondern eben spielerisch/oder/oder? (Nein, nicht brummeln, das klingt ja annersch.)

    Ja, Spielknurren gibts. Hört sich an wie ernsthaftes Knurren, manchmal nen Zacken theatralischer, und dass es kein Ernst ist, erschliesst du dir aus dem Kontext. Mein Ferienhund Willy und die Hündin meiner Schwester passten wie Arsch auf Eimer und haben leidenschaftlich miteinander gezergelt. Die haben dabei geknurrt als wollen sie sich auffressen.

    Meine Mutter hatte als Kind mit 10 Jahren ne Spitzhündin bekommen. Da sie 17 wurde, hat sie noch die Hochzeit meiner Eltern erlebt. Meine Mutter schwärmt heute noch von ihrer Putzi und ist ein Hundefan. Mein Vater so gar nicht, der findet, dass Hunde zu viel Arbeit machen und einen einschränken.

    Mama hat sich in unserer Kindheit durchgesetzt und Asta zog ein (75% Schäfer, 25% Collie). Durch sie kam ich dann mit Schäferhundlern in Kontakt und war dann auch mit denen auf dem Platz.

    Deswegen war mein erster ganz eigener Hund auch ein Dsh. Ich finde die Rasse immer noch toll.

    Bei meiner Schwester ist dann ein Labbi(- ich würde sagen)-Howi- Mix eingezogen. Genialer, absolut führiger und fast selbsterziehender Hund.

    Bei mir wurde es dann ein Flat, aus Vernunftgründen, obwohl das Herz auch noch für den DSH schlägt.

    Vererbt ist mütterlicherseits sicher die Liebe zum Hund. Die Rassewahl hängt davon ab, wie die Lebensumstände sind und was der Hund leisten soll. Aber bei mir wird es, solange es körperlich, geht immer ein grösserer Hund.

    Echt? Bei uns darf man mit FFP 2 mit rein.

    Ich sehe da jetzt auch keine riesen Gefahr einer Ansteckung.

    Fände ich blöd, wenn ich den Hund bei ner Routine- Sache abgeben müsste.