Das mit dem hinter mir laufen wurde von der Trainerin so erklärt, dass ich Dinge einfach vor ihm sehe und wahrnehme. Dass ich abchecke, bevor er es tut. Sie denkt, dass ich nicht rechtzeitig einschätzen kann ob mein Hund alles abcheckt und vielleicht sogar droht, deshalb soll ich ihm "das Ruder aus der Hand nehmen" und ihn einfach gar nichts mehr selbstständig machen lassen. Das ist wohl eine Ausdehnung dessen was ich im Haus machen muss. Also Schlafplatzbestimmung, überall mitnehmen, nicht mehr alleine in den Garten etc.
Ist im Freilauf das gleiche. Chester hatte immer einen recht kleinen Radius, aber ich soll ihm jetzt nicht mehr erlauben mich zu überholen, ihn immer wieder stoppen, wenn er vorlaufen möchte. Irgendwie gefällt mir das nicht so, weil er dadurch nicht richtig flitzen kann. Aber sie meinte, dass das hirnlose rumflitzen ihn nur noch mehr anstachelt und die Gefahr besteht, dass es ihm die Sicherungen raushaut.
Machst du denn was Anspruchsvolles für den Kopf?
Und irgendein Ventil braucht er mal. Ich verstehe den Ansatz ja und halte den nicht für verkehrt, aber mal Energie ablassen hielte ich auch für gut. Nicht ewig sinnlos hochpuschen, aber zumindest etwas Energie über Bewegung abbauen.