Und unsere Hunde sind so anpassungsfähig, dass sie mit vielem klar kommen.
Solange der Hund zufrieden wirkt, sollte ma sich deswegen also keinen riesen Kopf machen.
Ja, unsere Hunde sind extrem anpassungsfähig. Und versuchen natürlich, bestmöglichst zu überleben. Egal, was es sie kostet.
Hast du dir mal die im Qualzucht-Thread verlinkten Studien zur Wahrnehmung der Besitzer von körperlich extrem eingeschränkten Hunden durchgelesen? Wie extrem verschoben da die Befindlichkeit dieser leidenden Hunde wahrgenommen wird? Die subjektive Einschätzung des Besitzers zur Befindlichkeit des Hundes steht und fällt mit dessen Kompetenz. Hunde verstecken ihr Leiden oft vor Personen, von denen sie abhängig sind.
Viele Hunde haben mit deinem Programm ein gutes Leben, das bestreite ich nicht. Andere hoffen ewig, dass das Leben ihnen noch eine andere Herausforderung bietet. Dass die notorisch betriebsblinde Einschätzung des Besitzers dazu das einzige Absolutionskriterium bieten sollte, erschliesst sich mir nicht.
Das ist die Krux, nicht wahr?
Hunde können sich uns gegenüber nicht unmissverständlich artikulieren. Also bleibt es immer der Interpretation und Einschätzung des Halters überlassen, ob er seinem Hund ein gutes, artgerechtes Leben bietet.
Was soll man mehr tun, als sein bestmögliches zu geben?
Weiss ich 100%ig, ob Kaya das Leben führt, das ihr vollkommen gerecht wird? Nein. Denke ich, dass sie zufrieden ist? Ich sehe keine eindeutigen Anzeichen, dass es nicht so ist.
Vielleicht bin ich betriebsblind. Ausschliessen kann ich es nicht.
Das bleibt ein allgemeines Dilemma der Hundehaltung.