Beiträge von Filz

    Ich hatte den Sack nicht neben den Hund gehalten, aber ich empfind beide als klein. :???:

    Also, der 22kg-Hund ist klein (weil, früher waren die Hunde hier das Doppelte).

    Und der 18kg-Light-Sack ist "nicht groß" (weil, hier im Thread wurde ein Monster angekündigt).

    Ich wär zufrieden, wenn von allem mehr wär.

    Vielleicht bin ich raffgierig?

    Ich würde keinen Hundedünger nehmen - mir blieb es im Gedächtnis, dass Mist von den pflanzenfressenden Arten als Dünger geeignet ist, K*cke von Omnivoren oder Fleischfressern nicht, weil eben die Inhaltsstoffe nicht so nützlich für Pflanzen sind.

    So ähnlich wurde mir das früher auch mal beigebracht ... ist aber Unsinn, oder zumindest kann ich nicht rekonstruieren, was genau die Grundlage für die Idee sein soll.

    Kot von Fleischfressern riecht stärker, das ekelt uns mehr. Vielleicht kommt es daher?

    Oder geht Fleischfresser-Mist grundsätzlich schwerer in Heißrotte? (Wenn ja, warum?) Dann ist das Problem aber nicht fehlende Düngewirkung, sondern fehlende "Sterilisation" des Mistes, falls einem das wichtig ist.

    Es wird mit Schweinegülle gedüngt, Schweine sind omnivor.

    Es wird mit Guano gedüngt, Seevögel ernähren sich von Fischen und anderen Tieren.

    Es wurde mit Menschenmist gedüngt, bis irgendwer beschlossen hat, dass sich das nicht gehört. :D

    (Solange man nur an das Gemüse macht, das man selbst isst, sollte das eigentlich kein Problem sein. Wenn man es keinem erzählt.)

    Und ansonsten stimmt es schon, dass Ausscheidungen unterschiedliche Zusammensetzungen haben und deswegen unterschiedlich düngen, aber grundsätzlich ungeeignet ist Fleischfresser-Mist nicht. In wechselndem Verhältnis sind die "großen Drei" N, P, und K doch so ziemlich in jedem Mist enthalten, oder? :denker:

    Nee, das ist jetzt auch ein Missverständnis. Unsere intensiv bewirtschafteten Felder werden ohnehin gedüngt, und zwar reichlich. Da ist eine "Überdüngung" durch Hundehaufen gar nicht möglich.

    Das Problem, und nur damit befasst sich die Studie, besteht bei von Hunden hochfrequentierten Naturschutzgebieten. Es wurden 4 Naturschutzgebiete in Stadtnähe untersucht. Wenn die Hunde dort dann herumdüngen, kann sich das negativ auf die Artenvielfalt auswirken.

    (Artenvielfalt ist nur auf magerem Boden möglich.)

    Verschiedene Aloe Vera (Was ist denn hier die Mehrzahl? :ops: )

    Gute Frage.

    Den Plural von "Aloe Vera" kenn ich nicht, ich würde "Aloe Veras" sagen und das ist sicher falsch. ;)

    Der Plural von Aloe ist Aloen.

    In deinem Fall ist es noch einfach, du hast verschiedene Aloen aber nur eine Aloe Vera (die auf dem ersten Bild ist Aloe Vera = Echte Aloe, die anderen sind andere).

    Ich hab eine Frage an die Monstera-Experten (hier gibt's glaub ich mehrere). Ist es realistisch, die Monstera deliciosa als Inhaber des braunen Daumens groß und glücklich zu kriegen? Und wie stünden meine Chancen, dass das Ding tatsächlich mal blüht und fruchtet? Hatte einer von euch das schon mal?

    Ich lese hier immer wieder, dass es reine Erziehungssache ist, dass Rüden einigermaßen stressffrei mit der Läufigkeit klarkommen. Bei meinem Rüden ist das derzeit auch wieder ein Thema - leider nicht stressfrei.

    Warum ist denn der Anspruch da, dass es für den Rüden stressFREI sein muss?

    Ich finde das Rüdengehabe mit Festschnüffeln und Pipilecken (und Schielen, und schlecht Fressen, und Liebeslied singen, und ...) ganz normal. Mir wär auch egal, dass er nicht zuverlässig hört, bzw. ging ich immer davon aus, dass er wahrscheinlich nicht richtig hören würde. Leine dran und gut.

    Ich war immer ganz überrascht, wenn der Hund ansprechbar war. (War er öfter als vermutet.)

    Aber ich seh schon, ich bin einfach nicht die Sorte Hundehalter, an die die Frage gerichtet ist. :D

    Hä? Es gibt Rüdenbesitzer, die glauben, nur die Hündinnenbesitzer müssen Rücksicht nehmen? Was für eine Einstellung. Ich verstehe nicht, wie deine Bekannte auf den Unsinn kommt, andere Leute sollten IHR Problem lösen.

    Der beste Hund von allen ist ja zufällig gerade wieder eine Hündin, davor waren es unkastrierte Rüden. Ich kenn die Rüdenseite besser (in Jahren und Hormonen gerechnet), die Läufigkeiten vom besten Hund von allen sind bis jetzt nur zu zweit und verliefen beide ereignislos.

    Nach Absprache und außerhalb der Stehtage ist leinenloser Kontakt möglich, wenn die Hunde sich sonst kennen und mögen.

    Ansonsten werden beide angeleint und gut.

    Der Rüde muss lernen, damit klarzukommen.

    Seltsame Leute gibt's.

    Ich konnte mit dem Begriff "Bedürfnisorientierte Erziehung" nichts anfangen und habe versucht, Definitionen zu finden.

    Wenn ich es richtig verstehe, ist das in den 80ern die deutsche Übersetzung von Attachment Parenting gewesen, wo es ausschließlich um die bestmögliche Bedürfniserfüllung des Säuglings/Kleinkindes ging und die Bedürfnisse der Mutter keine Rolle spielten.

    In aktuelleren Netz-Quellen finde ich das so, wie es hier im Thread auch schon mal genannt wurde: die Bedürfnisse ALLER Beteiligten "stehen im Vordergrund".

    Was explizit NICHT gesagt wird, ist was im Konfliktfall passieren soll.

    Muss ein Kompromiss gefunden werden? Wie sollen Kompromisse aussehen? Was, wenn ein Kompromiss nicht gefunden werden kann?

    Wessen Bedürfnisse werden im Zweifelsfall höher gewichtet?

    Damit sagt das Konzept der Bedürfnisorientierung rein gar nix aus. Alles ist bedürfnisorientiert. Es geht immer um die Bedürfnisse des Halters oder des Hundes.

    Bemüht man sich um eine rassegerechte Auslastung, ist das bedürfnisorientiert.

    Zieht man eine klare Grenze, weil ein bestimmtes Verhalten in keiner Form akzeptiert oder geduldet werden kann, ist das bedürfnisorientiert.

    Tut man irgendwas, egal was, damit Hund und Halter hinterher beide zufriedener miteinander leben können, ist das bedürfnisorientiert.

    Es kann sein, dass "rein positiv arbeitende Trainer" den Begriff gerade für sich kapern. Dann ist Bedürfnisorientierung in ein paar Jahren vielleicht synonym zu "rein positiv". Aber die Begrifflichkeit ist erstmal völlig inhaltsleer.

    Das ist wie eine "gemeinsame Lösung finden" in der Politik.

    Niemand bei klarem Verstand kann dagegen sein. Aber es sagt inhaltlich nichts aus, wenn man eine gemeinsame Lösung fordert.

    Was soll denn der Gegenentwurf zu Bedürfnisorientierter Erziehung sein?

    Wenn man die Bedürfnisse eines Hundes nicht (er)kennt und die Ursachen für ein Verhalten nicht identifizieren kann, ist man nicht bewusst bedürfnisUNorientiert.

    Vielleicht ist man generell inkompetent.

    An einem früheren Wohnort waren phasenweise Ordnungsamt und berittene Polizei in Wald und Feldmark sehr aktiv und haben kontrolliert, was die Hundehalter da so treiben. Das ging meistens um Einhaltung der Leinenpflicht zur Brut- und Setzzeit, kurzzeitig gab es eine Kontroll-Welle bezüglich Steuermarke.

    Also natürlich kann sowas mal überraschend mitten im Nix kommen, wenn eine Gemeinde das organisieren möchte.

    Außerdem kann man davon ausgehen, dass andere Leute, denen man begegnet (andere Hundehalter, Spaziergänger, ...) die Polizei rufen, wenn jemand augenscheinlich bewaffnet draußen rumläuft. Wenn mir hier jemand in der Dämmerung mit "langer Klinge" begegnet und ich kenn den nicht, dann quatsch ich den auch NICHT an, ich erkundige mich beim Jäger, der Gemeinde oder der Polizei, ob über irgendeinen Irren was bekannt ist, der im Gebiet soundso rumläuft.

    Spätestens bei der zweiten "Sichtung" würde dann auch jemand mal gucken kommen. Falls die Polizei zu träge ist, der Jagdpächter wär wahrscheinlich sehr schnell auf Zinne.

    Wo wir grade beim Bewegungsapparat sind:

    Ich hab bald nen Röntgentermin für Hüfte nd LWS für Mara.

    An die Erfahrenen hier: Gibt es was, worauf ich achten muss? Es geht um die Abklärung, ob evtl. HD oder Spondylosen vorliegen oder sonstwas nicht in Ordnung ist. Ich hab schon öfter gelesen, dass für n ordentliches Röntgenbild Narkose nötig ist - richtig? Sonst noch Tipps?

    (Noch) keine persönlichen aktuellen Erfahrungen, aber ich hatte mir aus Gründen diesen Link mal abgespeichert:

    http://www.grsk.org/

    Auch aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass zwar jeder Tierarzt mit Röntgengerät Bilder für dich macht (und auf Nachfrage natürlich darauf dann alles erkennen kann), de facto haben manche Tierärzte wirklich so gar keine Ahnung, was sie da tun. Dümmstenfalls sind die Bilder dann auch vom Spezialisten nicht interpretierbar, weil der Hund falsch gelagert wurde. Also Narkose (und Geld) für nix.

    Mir wäre wichtig, zu einem Tierarzt / zu einer Klinik zu gehen, die entsprechende HD/ED-Untersuchungen bereits erfolgreich im Rahmen von (z. B.) Zuchtzulassungen durchführt.