Beiträge von Filz

    Unter Pferdehaltern gibt es den Spruch "Das erste Pferd leidet immer am meisten."

    Das ist tragisch, und es stimmt irgendwo.

    Man macht beim ersten Hund Fehler, die einem mit Hundeerfahrung später nicht mehr passieren. Dann macht man andere.

    Vor dem Hintergrund der Rassewahl: Gib dir doch bloß die Erlaubnis, den Hund zu verkorksen. Der wird verwöhnt, der hört nicht für fünf Pfennig ... das ist okay. Warum musst jetzt ausgerechnet du es perfekt machen beim ersten Hund? Du wirst keine Probleme haben, einen Havaneser trotzdem so durch den Alltag zu manövrieren, dass keiner gefährdet wird. Du wirst es hinkriegen, dass der Hund ein gutes Leben hat, obwohl er verwöhnt, manipulativ und schlauer ist als du - oder gerade deswegen.

    Und du kannst es hinkriegen, dass dir das alles Spaß macht, egal wie sehr du hinter deinen eigenen Erwartungen zurückbleibst. Das ist eine Einstellungssache.

    Zumal ich bei der Kombination Havaneser + reflektierter Hundehalter gar nicht glaube, dass es so schlimm kommen wird. :)

    Aber selbst wenn: du kannst das so managen, dass keine Welt davon untergeht. Deine nicht, und die des Hundes nicht.

    [Disclaimer: Inhaltlich nicht beliebig auf andere TEs und andere Rassewünsche übertragbar.]

    Ich hoffe das Bild ist scharf genug, ein Freund wollte wissen ob das Jacobskreuzkraut sein kann. Er hat dieses Frühjahr auf seiner ehemaligen Rasenfläche (im Winter geeggt/gegrubbert) eine Blütenwiesenmischung ausgebracht. Würde ja ausschließen dass jemand mit Verstand sowas extra in so eine Mischung packt, aber kann ja immer mal drin sein oder einfach so aufgehen.

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Sieht auf dem Foto eher nach Gewöhnlichem Greiskraut aus (auch giftig, aber nicht ganz so verschrien). Wie sehen die Blüten denn inzwischen aus, immer noch so, wie auf dem Foto, oder hat die Pflanze jetzt "richtige" Blüten?

    Hallo Kathlena,

    mein Vorgehen wäre: durchatmen, abwarten, im Hinterkopf behalten, falls der Hund "demnächst" Symptome zeigt (würgen, erbrechen, ...), dann Tierarzt. Aber sonst nicht.

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass Hunde allerhand mir Unbekanntes, Fragwürdiges finden, bevor ich es mitbekomme, und dann verfahren die Hunde damit nach ihrem Gutdünken ... es bleibt oft nicht beim "Anschlecken".

    Wir hatten bisher keine Probleme.

    Wirklich unentspannt wäre ich nur, wenn ich aus irgendeinem Grund vermuten müsste, dass wir es mit einem Giftköder zu tun hatten.

    Ohja, ich hab mich das in der ersten Corona-Panik auch immer gefragt: man darf nicht mehr als eine Packung haben, also wie zur Hölle kauft man für Muttern und die Omma mit ein, die ja am besten gar nicht aus dem Haus sollten? Und warum sind Kaffee und Milch nicht mehr palettenweise kaufbar, natürlich sind das haushaltsübliche Mengen für einen Kaffeehaushalt, immer schon gewesen! Usw.

    Wobei ich es grundsätzlich gut finde, falls aktuell ein Bewusstsein dafür herrscht, dass Hamsterkäufe momentan asozial sind.

    Die Definition von "Hamsterkauf" muss man mit mir nochmal diskutieren. :D

    Das ist echt traurig, aber ich finde dieses Threadthema leider auch sehr "spannend" bzw. hilfreich.

    Wobei es echt kaum zu fassen ist, was manche hier schon erleben mussten.

    So übel ist es bei uns nicht, ich finde eher, dass die Zahl der rumbretternden Tutnixe und Tutwasse in meinem Umfeld stark abgenommen hat.

    Meine Frage nach dem Hochheben kommt natürlich auch nicht von ungefähr. Hier gibt es einen Hofhund, der auch auf der Straße vor seinem Grundstück agiert. Das schlaue Tier traute sich nicht in MEINE Reichweite (es spürte meine Mordlust in diesem Moment), wollte aber immer um mich rum an Frau Hund ran, aufgestruppt wie eine Klobürste mit Zähnen. Mit wegschicken oder verscheuchen durch "Hau ab" war da nix :D

    Hund aus den Augen lassen war nicht ratsam, er ist gekreist, ich hab mich mitgedreht. Aber so kam ich halt auch kaum vorwärts.

    Es hatte sich dann aufgelöst, weil der Besitzer kam.

    Für den Fall, dass die Besitzer mal nicht kommen, muss ich mir noch einen Plan zurechtlegen.

    Ich werde trotzdem an meinem Auftreten arbeiten und vehementer in solchen Situationen reagieren. Leider fällt mir immer erst nachher ein, was ich alles hätte sagen sollen.....

    Joaaa, also abends zu Hause, wenn keiner mehr guckt, dann ist man doch immer schlagfertig :D

    Ich find mich da wieder.

    Mein Ansatz wäre, weil man in Stresssituationen sowieso NIE eloquent sein wird: Leg dir nur einen einzigen Satz zurecht, und den wiederholst du. "Bitte nehmen Sie den Hund weg." / "Bitte nehmen Sie Ihren Hund an die Leine."

    Das "Bitte" kann man dann auch weglassen. ;)

    Völlig egal, was die anderen sagen (und auch wenn sie nichts sagen), du hast diesen einen, klar formulierten Satz, und den wiederholst du ggf. in steigender Lautstärke.

    Ich denke schon, dass man eindeutig sieht, dass wir keinen Kontakt wollen. Ich nehme Hailey an die kurze Leine, auf die abgewandte Seite und sage ihr "weiter ". Die meisten Leute erkennen das und nehmen ihre Hunde auch zu sich.

    Das finde ich eine sehr gefährliche Denkweise (für einen selbst). Dieses "die anderen sehen doch, was ich brauche". Nö. Wenn du willst, dass die anderen sehen, was du brauchst, dann sag (oder schrei) es laut und deutlich.

    Wenn das mit dem Hochheben klappt, würde ich das machen.

    Wie groß und schwer ist Hailey denn? Wobei die Frage eigentlich ist, hast du einen sicheren Stand, wenn der Fremdhund an dir hochspringt?

    In dem Zusammenhang eine Frage an alle: Hat jemand Erfahrungen damit, wie das mit hochgehobenem Hund läuft, wenn der Fremdhund tatsächlich in so richtig unfreundlicher Absicht naht?

    Einen Kleinsthund würde ich mir da trotzdem und erst Recht unter die Achsel klemmen (bevor ich mir den Fremdhund vorknöpfe). Aber so bei einem mittelgroßen?

    Ich kann meine 20kg zwar tragen, bin aber völlig außer Gefecht gesetzt und würde wahrscheinlich hintenüberkippen, wenn ein anderer Hund in mich reinbolzt (erzählt das nicht weiter, Frau Hund soll ja glauben, ich hätte das alles im Griff).

    Ich hätte auch die körperlichen Kapazitäten zum Bluffen nicht mehr. :denker:

    Wenn aktuell das Sonnenblumenöl in den Supermärkten fehlt, dann doch nicht, weil sich Leute das in den Tank kippen?

    Erstens, weil die Motoren das nicht überleben, wenn man nicht gerade auch Autobastler ist.

    Zweitens, weil keiner regelmäßig 50 Flaschen Speiseöl gekauft kriegt. Haushaltsübliche Mengen und so.

    Das Sonnenblumenöl, das in Deutschland verbraucht wird, kommt zu 50+% aus der Ukraine und zu 30% aus Russland.

    Wenn Leute sich aktuell mit Sonnenblumenöl eindecken, dann weil sie (vermutlich zu Recht) davon ausgehen, dass es das demnächst nicht mehr gibt, weil die ukrainische Ernte ausfällt und die russische nicht importiert werden darf.

    Das mag vielleicht etwas blöd klingen, aber wieso sind vor allem Amerikaner so stark von E-Collars und Co angetan?

    Verglichen mit wem?

    Verglichen mit Deutschland: Na, weil's in Deutschland gesetzlich verboten ist (zumindest für Privatpersonen). Wenn man ein Stromhalsband einsetzt, darf man sich dabei nicht sehen lassen.

    ("Im Dunklen" sind Teletakter wohl auch in Deutschland ziemlich zahlreich aktiv, ich wär mir gar nicht sicher, ob man behaupten darf, man wäre in Deutschland von solchen Methoden NICHT angetan. Nur nicht öffentlich halt.)

    In den USA sind Stromhalsbänder (fast überall) legal und in jedem Zoogeschäft zu kaufen. Wenn es verfügbar ist, nutzen die Leute es auch (natürlich nicht alle, aber eben ein "gewisser Anteil", wahlweise aus Gedankenlosigkeit, aus berechnender Skrupellosigkeit oder aus Hilflosigkeit).

    Wenn sich eine solche "Trainingsmethode" erstmal irgendwo etabliert hat, können bestimmte Gruppen nicht mehr ohne.

    Analog ist in Deutschland ist die Abschaffung von Stachelhalsbändern anscheinend nicht problemlos machbar.

    Zeit der Fruchtkörperbildung mit unterschiedlichen Temperaturansprüchen, die nicht so ganz einfach zu erfüllen waren

    Uh, das hatte ich z. B. so gar nicht mehr auf dem Radar. :(

    Danke für die Warnung.

    Ich hatte mir damals eine ganze Reihe von Kulturen "ausgesucht", auf Kaffeesatz in einer Kiste, aus einem "Block", zum Buchenbaumstamm impfen im Garten etc. etc.

    Der Internetanbieter hat mir zumindest bei den ganzen Drinnenkulturen weisgemacht, das wär alles ganz einfach!

    Und manche der Pilze sahen sehr spacig aus.

    Irgendwann werd ich Champignons auf Kaffeesatz ausprobieren, aber eilt nicht.