Beiträge von Filz

    WENN ein HSH sich zum Angriff entscheidet, wird das immer lautlos sein. Also b).

    Mit deiner Antwort tendiere ich dann eher zu (a) - Bullshit :D

    Es müsste dann doch in fast allen Rasse-Standards drinstehen, dass der Angriff lautlos erfolgt ... und das tut es nicht. Man schreibt ja auch nicht rein "Der Hund pinkelt mehrfach am Tag."

    Vielleicht gibt es ja noch eine Besonderheit am Komondor, die mit dem Satz gemeint ist, aber die kapier ich dann nicht.

    Wenn Kangal = Wenigbeller, dann im Vergleich zu Maremmani = Vielbeller?

    Gibt es HSH, die rassebedingt leiser arbeiten als andere? (Und wäre es für das unentspannte Deutschland dann ein gangbarer Weg, verstärkt diese Rassen einzusetzen?)

    Ich komme drauf, weil im Komondor-Standard der ominöse Satz steht:

    "Er greift lautlos und verwegen an."

    Ist das:

    a) Bullshit

    b) auf den tatsächlichen ANGRIFF beschränkt kurz vorm Zubeißen (ist das nicht bei allen Hunden so, dass Beißen und Bellen gleichzeitig schwer ist? :D )

    c) ganz anders gemeint, nämlich ...

    Ja, ich kenn das auch so, dass an jedem Haus ein Holunder stehen muss, damit dadrin der Hausgeist wohnen kann ...

    (da war auch irgendwie was mit Frau Holle und Hollerbusch, aber ich vergess die genaue Geschichte immer).

    Pflanz doch einfach einen rotlaubigen Holunder, Black Lace oder Black Beauty oder so. Den erkennen die doofen Nachbarn sicher nichtmal als Holunder (und es ist strenggenommen auch kein GRÜNzeug). :D


    Ist interessant, dass ihr dieses Jahr so wespengeplagt seid. Bei mir ist es umgekehrt, mir fällt dieses Jahr bewusst auf, wie harmlos die Wespen hier sind (ich kann Wespen eigentlich nicht leiden und traue ihnen nicht - obwohl ich noch nie gestochen worden bin). Beschränkt auf die Deutsche und die Gemeine Wespe, versteht sich.

    Naja, jedenfalls meine aktuelle Wespengeschichte: Ich habe, zum ersten und hoffentlich einzigen Mal in meinem Leben, ein Wespennest aus dem Boden gehoben. Aus Versehen natürlich, mir war an der Stelle nichts Besonderes aufgefallen und ich wollte ein bestimmtes Grasbüschel loswerden bzw. womöglich den Hühnern bringen. Unten hing das Nest dran. Ich hab was Gelbgestreiftes gesehen und bin nach einer Gedenksekunde weggerannt wie bescheuert. Es wäre gar nicht nötig gewesen, keine Verfolgung, wenig Aufregung, das fallengelassene Nest mit dem Grasbüschel liegt noch jetzt an derselben Stelle und das Nest ist noch immer in Betrieb. Es musste wohl umgebaut werden, weil es ja anfangs oberirdisch lag. Ist direkt neben einem Weg.

    Die Tiere sind auch so gemütlich unterwegs irgendwie, die wirken schon beim Fliegen eher entspannt. Wir haben auch ein Nest in der Garage und die machen keine Probleme. Ich begegne kaum Wespen im Garten, wer weiß, wo die sich rumtreiben. :???:

    Eventuell ist das eine regionale Sache, ich kenn das nämlich auch GANZ anders.

    Nicht explizit aufs Zuchtziel bezogen, aber leider oft beobachtet: dicke Labradore

    ABER: das gehört so, die werden dick geboren. :klugscheisser:

    Vielleicht weil Fett Auftrieb im Wasser gibt?!!!! xD

    Ok, das war gemein ... und habe ich auch noch nie von Rasseleuten gehört, haha.

    Wobei Hunde genetisch bedingt tatsächlich unterschiedlich viel Unterhautfettgewebe habe (Menschen auch).

    Ein (im Verhältnis) stärker ausgeprägtes Unterhautfett hat bei Rassen, die viel im Wasser arbeiten, einen Sinn. Nicht wegen Auftrieb, sondern wegen Temperaturregulierung.

    Irgendwie sowas könnte der Ursprung dieses Mythos sein.

    Wurdest du schon mal von einer Pferdbremse gestochen? Ich ja. Und es tat saumäßig weh und war geschwollen.

    Ja, wie gesagt, ist das für mich was ganz normales.

    Hm, meines Wissens nach ist es regional verschieden, was die Leute als Rinderbremse, Pferdebremse, Blinde Fliege usw. bezeichnen.

    Ich werde momentan auch mehrfach von "Bremsen" gestochen und finde das normal, das ist aber nicht die echte Pferdebremse.

    Meinst du mit der Pferdebremse, die dich normalerweise sticht, tatsächlich die hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pferdebremse

    Das ist übel, wenn die bei euch so häufig sind. Nicht wenig Pferde gehen schon bei deren Klang durch, völlig kopflos.

    Wer von euch hat Enten zur Schneckenabwehr im Garten installiert? Mögt ihr mal erzählen?

    Wir haben dieses Jahr erstaunlich viele Nackte, genetzte Ackerschnecken und so. Es ist halt sehr nass, regelmäßig Regen das ganze Jahr schon.

    Auf der anderen Seite haben wir genau deswegen auch wieder richtig viele Frösche (ich glaub ausschließlich Grasfrösche) und Kröten (Erdkröten und womöglich andere, die ich nicht korrekt erkenne).

    Wie verträgt sich das mit Enten, wenn überhaupt? Gibt es Unterschiede, was die Froschfressrate diverser Entenrassen betrifft?

    Die Einstellung, dass der Wald den Tieren gehört und die Kulturlandschaft den Menschen, ist hier in dieser Region also unrealistisch, weil es nicht mehr genug Waldflächen und unberührte Landschaft gibt.

    Wäre das nicht um so mehr Grund, es den Wildtieren nicht noch schwerer zu machen als ohnehin schon, statt nach dem Motto "kommt da nun auch nicht mehr drauf an" noch völlig unnötig einen drauf zu setzen?

    Wie meinst du das? Wer setzt auf was einen drauf und wodurch?

    In meiner Gegend gibt es verhältnismäßig wenig Wald, hier ist Knicklandschaft. Und da begegne ich Rehen, Damwild, Feldhasen, Wildkaninchen, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Marder, eher selten Wildschweinen, Marderhund(hmpf), Waschbär(hmpf), ...

    Andere Vögel und Kleinsäuger können wir ja mal rauslassen.

    Die Einstellung, dass der Wald den Tieren gehört und die Kulturlandschaft den Menschen, ist hier in dieser Region also unrealistisch, weil es nicht mehr genug Waldflächen und unberührte Landschaft gibt.

    Aber der ureigene Lebensraum der Wildtiere (Wald und angrenzende Wiesen), den sollte man meines Erachtens doch respektieren und die dort lebenden Tiere nicht mehr als nötig stören.

    Wenn man mit dem angeleinten Hund auf den Wegen durch "Wald und angrenzende Wiesen" geht, stört man nach Meinung der meisten Hundehalter nicht "mehr als nötig". Aber man "stört" natürlich durch die bloße Anwesenheit.

    Findest du eine Störung der Wildtiere in der offenen Kulturlandschaft denn besser vertretbar?

    Ich finde diese Hervorhebung von "Wald und die Wiese dran ist der eine, heilige Lebensraum" grundfalsch. Das entspricht nicht der tatsächlichen Verteilung von Wildtieren ... in Mitteleuropa zumindest.

    Wobei man sich jetzt auch nicht dran aufhängen sollte, dass "der Wald" der supergeschützte Lebensraum ist und alles andere ist egal.

    Es variiert übers Jahr, aber im Moment stolpere ich hier in der offenen Feldmark dauernd über die Rehe, habe (unabsichtlich!!!) einen Fasan erschreckt (ja, ich, der Hund war hinter mir) und irgendwas Niedriges rennt dauernd im Knick weg, ich weiß nicht ob Hase oder Kanickel.

    Wenn ich momentan durch den Wald latsche, sehe ich da nix.

    Und ich bin sowohl im Wald als auch in den Feldern immer auf den Wegen/Straßen.

    Wenn man nicht gerade die Fußgängerkernzone als bevorzugtes Gassigebiet hat, bewegt man sich mit dem Hund immer im Lebensraum von irgendwem.

    Was in den meisten Fällen auch kein Problem ist.