Beiträge von Filz

    Ich weiß nicht was ihr von mir hören wollt? Freudenschreie obwohl nichts klappt? Ja super, sie pisst mir nicht die Wohnung zu, würde sie aber wenn wir nicht so blitzschnell wären. Sie geht im Garten Kreise an lockerer Leine aber als wir draußen waren hat sie so getan als wäre sie noch nie na einer Leine gewesen.

    Es stimmt, ich bin ein eher zurückhaltender Mensch was Gefühle und Freude angeht. Ich kann mich einfach nicht über Selbstverständlichkeiten freuen und so tun als ob bringt ja auch nichts. Vielleicht bin ich einfach kein Hundemensch? Bei meiner Tochter empfinde ich echte Freude über Dinge die sie tut aber bei Molly nervt mich fast alles und alles was sie richtig macht ist eigentlich nur Arbeit für mich.

    Gibt es sowas wie Wochenbettdepression bei Welpeneinzug?

    Also auf die Frage, was wir von dir hören (vielmehr lesen) wollen, kann ich für meinen Teil antworten:

    Mach doch bitte mal eine Liste mit Argumenten, die dich davon abhalten, das Möpschen an Rasseliebhaber weiterzuvermitteln (bzw. die Kleine morgen, sobald das Tierheim öffnet, dort abzugeben).

    Kräuter finde ich in normalem Rahmen wie beim Kochen nicht schlimm, aber du wirst tatsächlich eher Heilkräuter in wirksamen Mengen meinen oder?

    Darko ist 9.5 Monate und ich suche was für jetzt bzw. ab 1 Jahr. Wechseln, für Abwechslung, zum Gewöhnen an mehr als 1 Futter, falls mal was vergriffen ist oder doch nicht mehr vertragen wird und zum "Balance" halten diverser Nährstoffe. Bisher gab es auch immer bedarfsdeckendes Futter.

    Ich füttere nicht wild durcheinander: 2 Sorten Leckerli, Na/TroFu bis leer und dann die nächste Sorte.

    Ja, also gegen Küchenkräuter wie Petersilie habe ich nichts. Mich persönlich stören auch Heilkräuter in Mini Mengen jeden Tag, es gibt meines Wissens wenig wissenschaftliche Belege und man kann halt nicht alles vom Menschen auf den Hund übertragen. Alles was eine Wirkung hat, hat halt auch eine Nebenwirkung und ich finde eine Dauermedikation ohne Indikation einfach nicht sinnvoll. Aber da gehen die Meinungen sehr weit auseinander.

    Also die bisherigen Sorten wurden immer gut vertragen? Dann würde ich mich daran auf jeden Fall orientieren

    Wo zieht ihr denn die Grenze zwischen Küchenkraut und Heilkraut?

    Mir fällt keine zum Würzen verwendete Pflanze ein, die nicht gleichzeitig eine "Wirkung" hat. Petersilie z. B. hat eine lange Tradition in der Behandlung von Menstruationsproblemen, wirkt wehenfördernd und wurde zum Abtreiben benutzt, wirkt harntreibend ...

    Abgesehen von Yucca, was ich öfter schon mit größeren Mengen in der Futterzusammensetzung gesehen hab, erschienen mir die Kräuterzugaben eher werbewirksames Alibi-Stäubchen zu sein. So genau hab ich das allerdings nie verfolgt, ich meide solche Futtersorten auch (aber nicht wegen möglicher Nebenwirkungen, sondern weil ich es für Unsinn halte).

    Darf man nach, bzw eher vor der Kastration 😅 den behandelnden Arzt fragen, ob man die Hoden des Rüden nach der vollständigen Kastration, behalten darf?

    Ich sage Ja, darf man. Mein Freund meint, Nein, darf man nicht 🤔

    Kennt sich da jemand aus?

    Die Frage ist, warum man das wollen sollte… :???:

    Vielleicht postet Hundejunkie95 bald mal was Interessantes bei den Pottkiekern oder in "Ich weiß nie, was ich kochen soll" ...

    Ich kenne mich mit den ausländischen Tierschutzhunden nicht so aus, aber meine gelesen zu haben, dass in vielen Mischlingen ein HSH drin steckt. Könnte das evtl. hier auch eher der Grund sein? Also dass sie HSH-typisch reagiert? Wie gesagt, da gibt es sicher Leute, die mehr Ahnung haben.. Kam mir gerade nur so in den Sinn, denn dann ist die Frage (jedenfalls für mich), ob es sinnvoll ist, den Hund weg zu ziehen...

    Wenn ich mich irre, dann würde ich mich freuen, wenn man mich eines besseren belehrt.

    Hast du da einen Link (hier im Forum?), wo das Ablegen in Verbindung mit HSH aufkam?

    Ich bin bezüglich HSH auch nur interessierter Theoretiker, keine Ahnung also, aber ich hab das bei Hunden, die definitiv Herdenschützer sind, noch nie bewusst gesehen. Stehenbleiben oder Absitzen und Starren schon eher, aber nicht Hinlegen (im Liegen hat man den schlechteren Überblick).

    Liegen & lauern (= jagen) kenne ich von vielen Hundebegegnungen mit mutmaßlichen Hütehunden (speziell Border Collie). Ist für den Hund, der vorbei muss, immer doof.

    Ich würde bei der Problematik im Hinterkopf behalten, dass man es mit einem Henne-Ei-Problem zu tun hat:

    Ja, hormonelle Probleme (Schilddrüsenprobleme eingeschlossen) können zu Stress führen, umgekehrt zerschießt Dauerstress den Hormonhaushalt.

    Wenn ein Tierarzt den "länger gestressten Hund" lange genug untersucht, wird der fast immer irgendwelche hormonellen Auffälligkeiten feststellen.

    Ich würde dann immer noch eine Zweitmeinung einholen und den Eingriff in den Hormonhaushalt als letzten Behandlungsweg betrachten, wenn alles andere ausgeschöpft ist (bei Menschen übrigens auch).

    Achso, das hatte ich vergessen:

    Wenn es Wachverhalten ist und man auf ein Melden des Hundes hin dann selber nach dem Rechten sieht, um zu verkünden "is nich gefährlich", dann lernt der Hund strenggenommen nicht, sich das Melden abzugewöhnen.

    Sondern er lernt "ok, speziell dieses Dings brauch ich nicht mehr melden, das ist offenbar nix Schlimmes".

    Außerdem freut er sich darüber, dass ihr beide so gut zusammengearbeitet habt, um die Burg zu verteidigen :D

    Zumindest bei meiner Dusselnase hab ich den Eindruck, dass die sich in ihrer Rolle als Schurken-Frühwarnsystem sogar bestätigt fühlt, weil ich gucken gehe.

    Finde ich in unserem Fall trotzdem gut.

    Wir hatten ganz am Anfang mal in die Richtung probiert, ob man das Melden einfach verbieten kann. Bei manchen Hunden funktioniert das über Gehorsam, "hier herrscht Ruhe, wenn ich sage, hier herrscht Ruhe". Bei Dusselnase war das ziemlich hoffnungslos :D

    Die Idee ist stattdessen "ja nu, dann pass halt auf, aber nerv mich doch nicht wegen jedem Kleinscheiß". Daran arbeiten wir mit gaaanz flacher Lernkurve (die findet alles voll verdächtig und hat einen etwas anderen Blick auf die Welt als ich, z. B. vermutet sie hinter Igeln eine schwer bewaffnete Alien-Invasion, mindestens).

    Die Sichtweise auf das Melden würde ich da unbedingt an den Hund anpassen.

    Leni1234 in welchem Alter hat deine Pudelei das Bellen/Melden angefangen?

    Das ist komisch, bei der Situationsbeschreibung hab ich angefangen zu grübeln, ob "Wachen" da überhaupt eine Rolle spielt oder das reines Stress- und Frustverhalten sein könnte.

    Wenn es wirklich wachen ist, würde ich auch den Trick mit dem demonstrativen "ich geh selber gucken, hundi lässt ma stecken" versuchen.

    Falls das Bellen nur eine Reaktion auf äußere Reize ist, die der Hund gerade nicht verarbeiten/aushalten kann, dann würde sich das Bellen als Nebeneffekt mitkurieren, wenn man den Hund insgesamt entspannt.

    Wie reagiert der Hund denn, wenn er die Ursache des Geräuschs auch sieht, gibt es dann Abstufungen? Und seid ihr mal irgendwo anders zu Besuch und bellt er da auch?

    Reagiert er umso stärker, je lauter das Geräusch?

    Man muss da ja ziemlich in den Gemüse-Dschungel eintauchen (wie Filz vermutlich auch :lol: ).

    Ich tauche nur nach Seegurken Zucchini, hier is noch gar nix sonst reif. Die Bohnen fangen jetzt erst an zu blühen, die Tomaten färben sich nicht um, der Mais verhält sich albern, der Mangold wächst nicht. Ich bin hier im Thread das ganze Jahr schon total platt, wie das bei euch alles aussieht.

    Normalerweise sind die Unterschiede nicht so groß?

    Nur der Anbau von Fröschen, der klappt hier gerade ganz hervorragend, das war noch nie so viel, die purzeln überall rum :hugging_face:

    Tobie Dein Garten ist echt grandios. Kannst du schätzen, wie oft und wie viel Zeit du dafür investierst?

    Ich hab festgestellt, dass ich absolut und gar nie eine Pflanze von Zeichnungen erkenne, mit Bestimmungsbüchern und Schemazeichnungen komme ich nicht klar.

    Ohne Fotos-ausm-Internet-Suchen bin ich total aufgeschmissen.

    Wobei, sobald man ein paar Kraute kennt, fällt einem auf, wie viele Bilder falsch beschriftet werden. Bildersuche nach dem berüchtigten Jakobskreuzkraut z. B., mit dem Suchbegriff werden mir haufenweise Fotos von Johanniskraut angezeigt. Und Rainfarn. Und Habichtskraut. Und Färberkamille. Und alles Gelbe, eigentlich.

    Erst gestern war ich deswegen total enttäuscht, ich hab was am Koppelrand, da wollte ich total gern, dass das Lämmersalat ist. Google hat mich in meinen Träumen sehr lange sehr unterstützt. Aber es hat jetzt doch noch Pusteblumen bekommen und ist hochwahrscheinlich ein dicklicher schuppiger Löwenzahn. Pah.