Beiträge von Filz

    Hängt die Wasserversorgung des Nachbarn irgendwie mit dem Regenwasser zusammen?

    Wenn es hier regnet, geh ich auch mit der Gießkanne in den Regen raus, aus den Regentonnen schöpfen und gieße das Gemüse, das in irgendeiner Form "überdacht" ist (bzw. auf der Terrasse so steht, dass es wenig Regen abbekommt). Dann haben die Tonnen den Rest des Regens Zeit, wieder vollzulaufen und ich nutze insgesamt mehr Regenwasser.

    Ich stell mir vor, dass der Nachbar irgendwo irgendwie Regenwasser speichert und die Gelegenheit nutzt, Platz im Speicher zu machen.

    Alles andere wäre echt zu schräg.

    Schlaemmchen Ah, mit solchen Taschen hab ich auch schon mal geliebäugelt (wenn auch nicht für meine aktuelle Idee, ich denke gerade an eine mobile Streuobstwiese aus Zwergbäumen, da müssen es starre Kübel sein). Aber für Kartoffeln und Tomaten, da stell ich mir die Taschen großartig vor.

    Jetzt eine neugierige Frage an dich: wie schätzt du die Haltbarkeit der Tasche ein?

    Zum Hintergrund meiner Frage: Ich hab letztes Jahr Kartoffeln in Leinsäcken gelegt. Weil, da war so ein tolles Foto im Internet, und das hat bei der Bloggerin natürlich geklappt und war preisgünstig und sah auch echt schön aus. In meiner Realität war es so, dass sich die Leinsäcke das hiesige Wetter ein bisschen angeguckt haben und nach einem Monat bereits so angerottet waren, dass sie zerrissen sind, wenn man am Sack hantiert hat ...

    Mein Ackerschachtelhalmzeug ist auch alle.

    Du könntest Milchspritzung ja noch probieren.

    Ich weiß nicht. Abgesehen von Blattlausbekämpfung, was hier durchaus ab und zu Erfolge bringt, tendiere ich irgendwie dazu, alles andere als gottgewollte Fügung des Gartenschicksals zu sehen. Als Atheistin, wohlgemerkt.

    Wir haben hier jetzt auch Mehltau. Wir hatten EINE heiße Woche in einem ansonsten eher nassen und sogar eher kalten Sommer. Aber jetzt haben wir den Rückstand zum Rest Deutschlands aufgeholt. :ugly:

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    Was anderes, habt ihr Empfehlungen für große Pflanzkübel? Volumen 40-50 Liter (größer geht immer). Was nimmt man da, wenn es bezahlbar bleiben soll? (Außer Mörtelwannen. Da sollen Lebensmittel drin wachsen, also muss es im weitesten Sinne "unbedenklich" sein, oder die Bedenken sollten nicht zu schwer wiegen.)

    Hat jemand schon mal mit dem Kochwasser von Bohnen im Garten experimentiert?

    Wasser ohne alles, versteht sich, also kein Salz drin.

    Kartoffelwasser wird immer als toller Dünger bezeichnet, aber zu Bohnenwasser find ich da wenig bis nichts.

    Das Gestrüpp (keine Ahnung, was das mal war, waren schon einzelne Pflanzen) hab ich hinten mal aufgeschichtet. Vielleicht will da jemand drin wohnen? Oder ich mach es nach und nach in die Biotonne??

    Wenn Biotonne = Komposter, dann tu das, falls du keinen guten Platz für Reisighaufen hast.

    Wenn Biotonne = grüne Mülltonne, deren Inhalt von Mitarbeitern der Stadt geklaut wird, naaaaain, tu es nicht. Es gibt echt wenig gute Gründe, Biomasse vom Grundstück zu lassen, die ist IMMER besser als Mulchmaterial oder im Komposthaufen aufgehoben. Ausnahmen wären höchstens irgendwelche kranken Pflanzenteile (Pilze, Viren), die man nicht verbrennen kann oder mag. :D

    Haben die einen Boden? Also wenn man die so im Garten auf der Wiese stehn hat? Oder ist es dann nur der Rahmen? Kenn die natürlich nur mit Boden, aber dachte grad ob das dann eigentlich unnötig ist, wenn sie ja auf der Wiese stehn?

    Boden müsstest du extra bauen und ich würde davon abraten, ist besser wenn Regenwürmer etc. von unten ins Beet können. Wenn bei dir Wühlmäuse ein Problem sind, empfiehlt sich unten Hasendraht einzulegen.

    Von der Optik passt das Ergebnis echt gut, find ich. Wobei ich den Mudi gegen irgendeinen Terrier ausgetauscht hätte.

    Welcher HSH soll denn drin gewesen sein (bei Embark?)? Denn den seh ich optisch wiederum nicht.

    Ich bin ja Gewerksleiterin, seit fünf Jahren. Und frage mich, ob ähnlich wie die Abstufung beim Gehalt bzgl. der Unzumutbarkeit, eine gewisse Zeit auch Jobs mit niedrigerer "Hierarchie" als unzumutbar gelten.

    Unzumutbarkeit bezieht sich eigentlich nur auf Dinge, die ganz konkret mess- und nachweisbar sind. Z. B. kann man nicht auf dem Bau arbeiten, wenn man gemäß ärztlichem Attest nicht schwerer als 10kg heben darf.

    Und man muss nicht tägliche Pendelstrecken von 4 Stunden in Kauf nehmen.

    Und eben die genauen Angaben bezüglich der Gehaltsunterschiede, das lässt sich nachrechnen.

    Hierarchielevel, Verantwortung, "Inhalte", intellektuelle Stimulation (*g) durch den Job, das ist alles wurst.

    Wenn dir jemand einen Job anbietet, bei dem du für Kaffeekochen ein am bisherigen Gehalt gemessenen akzeptablen Verdienst hast, und du willst diese Stelle ablehnen, dann musst du das gegenüber dem Arbeitsamt unbedingt anders begründen. "Die Tätigkeit und die zu erfüllenden Aufgaben sind mir zu niedrig" gilt meines Wissens nach nie.

    Du wirst deine neue Stelle sowieso ohne amtliche Hilfe finden (müssen).

    Schick am besten frühzeitig an alle in Frage kommenden Arbeitgeber Bewerbungen, auch Initiativbewerbungen, raus. Wenn dann seltsame Vermittlungsangebote reinkommen (wenn überhaupt) kannst du womöglich mit deinem "Betreuer" beim Amt sprechen, dass du bei dieser Firma bereits in einem Bewerbungsprozess bist.

    Wenn seltsame Vermittlungsangebote eine Firma betreffen, die für dich als Arbeitnehmer sowieso nicht in Frage kommt, versaust du dir dann dort auch nichts, wenn du denen die erzwungene "seltsame Bewerbung" hinschickst, die du gemäß Arbeitsamt-Vorgaben dort hinsenden musst.

    Wenn du ALG I beziehst, bist du in der Pflicht, jede Stelle anzunehmen. Egal, ob du damit deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst, wäre ja Aufstockung möglich.

    Bin gerade in der selben Situation; Ansprüche darfst du keine haben. Du musst dem nachkommen, was die von dir verlangen.

    Bei ALG II. Bei ALG I gibt es Abstufungen. Du kannst mit ALG I für eine gewisse Zeit Stellen ablehnen, wenn die sehr weit unter dem bisherigen Gehalt liegen.

    Es kann sein, dass eine generelle Bewerbungspflicht besteht. Also dass man sich auf alle Stellen bewerben muss, die einem vorgeschlagen werden (und seien sie noch so schwachsinnig).

    Dass einem das Jobcenter direkt Stellen "verschaffen" kann, habe ich so aber auch noch nie gehört. Die geben doch höchstens weiter, wo man sich bewerben soll. Das heißt doch nicht, dass man die Stelle dann auch angeboten bekommt.