Momo und Lotte ist hier mit den Tomaten auch so, viele grüne dran. Die meisten Pflanzen sehen aber noch gut aus, also lass ich das einfach so und plane, die halt im November zu ernten. (Das ging hier, äh, vorvorletztes Jahr(?) tatsächlich mal. Da hatten wir nur zwei Pflanzen, die standen an der Hauswand, das Wetter war günstig, die haben ewig vor sich hingemacht.)
Vielleicht mag einer von euch mal Folgendes testen (und mir erzählen, ob das stimmt): angeblich reifen Tomaten perfekt nach und aus, wenn man die gesamte Pflanze samt Wurzelballen ausreißt und trocken kopfüber aufhängt (im Haus oder zumindest geschützt).
Meine Tomatenfrage: Wie steht meine Chance, Samen zum Keimen zu bekommen, wenn ich die:
a) von grünen Tomaten gewinne oder
b) von grünen Tomaten gewinne, die im Haus nachgereift sind?
Hier sind im Laufe des Sommers in den Beeten mehrere Datteltomatenpflanzen gespawnt. Keiner weiß, woher sie kamen. Entweder da hat sich aus meinem selbstgewonnenen Wildtomatensaatgut eine überraschende Kreuzung ergeben. Oder, wahrscheinlicher, die kommen irgendwie aus dem Kompost (also von einer Supermarkttomate, die schimmlig und mit Kernen im Kompost gelandet war?).
Die Früchte sind nicht reif geworden, bis auf vier. Die vier hab ich gegessen und für großartig befunden. Und diese Pflanzen, die da ungeplant auf dem Boden rumkriechen, die sind so ... extrem tragend. 30+ Früchte pro Rispe und mehrere Rispen pro Pflanze. Wenn ich sowas nächstes Jahr kontrolliert und früh genug pflanzen kann, ey ich wär Tomaten-King.