Beiträge von Filz

    Schlaemmchen ich hab in letzter Zeit viel über Pilze gelesen. Jetzt nicht Speisepilze (davon hab ich keine Ahnung), sondern Rottepilze. Die "Erde" aus Holz machen.

    Die einen Wald killen, das Totholz umsetzen, den Boden dabei so verbessern, dass ein größerer, höherer Wald entsteht, der nach einigen Jahrhunderten wieder vom selben(!) Pilz gekillt wird, der wieder das ganze Holz umsetzt, worauf ein neuer Wald wächst ... so sollen sich stellenweise mehrere hundert Meter Boden aufgeschichtet haben.

    Ich war vorher schon länger wild auf "Gartenmüll" (das ist doch kein MÜLL, Herrschaftszeiten :shocked: ). Aber jetzt kann ich mich kaum noch halten. Schick mir all deine Äste, Zweige und Blätter, wenn du sie nicht zu schätzen weißt. Ich gebe ihnen ein gutes Zuhause!

    (Im Ernst, ich wünschte, ich wäre schon in deiner Position. Ich müsste und wollte diesen Herbst auch ganz viel rumschneiden, hauptsächlich um überhaupt wieder "Durchgänge" zu haben, hab aber noch nicht angefangen. Und auf das Schnittgut freu ich mich echt, das wird überall gebraucht :nicken: )

    Wenn man sich ein Spendenprojekt aussucht, das nicht nur ein kleines Projekt betrifft wie bspw. meine Hühnerpatenschaft, macht es dann Sinn an einen großen Verein zu spenden oder ist es sinnvoller regional zu bleiben?

    Um konkret zu sein, sollte ich lieber konkret ein Moor bespenden oder macht es bei solchen Sachen durchaus mehr Sinn einen Verein, wie den Nabu, zu bespenden.

    Meiner Einschätzung nach ist das Kriterium klein-regional versus groß-überregional komplett falsch.

    Das regionale Kleinprojekt kann ja von zwei Vollpfosten geleitet werden, die nix Sinnvolles erreichen und keinen Plan haben.

    Das Großprojekt birgt natürlich immer die Gefahr, dass ein Großteil der Ressourcen durch organisationseigene Bürokratie gefressen wird.

    Ich würde da spenden, wo du am besten Informationen drüber kriegst und dir am ehesten ein Bild machen kannst, wofür genau dein Geld dann draufgeht.

    Da haben regionale Projekte eventuell den Vorteil. Geh hin und quatsch die Leute an, die da was mit dem Moor machen wollen.

    Edit: ah, hat sich mit den letzten Posts überschnitten.

    Schlagt ihr wirklich vor, über mehrere tausend km zu reisen, um einen Hund in einem rumänischen Tierheim kennen zu lernen? War da nicht was mit Umweltschutz und Klimaerwärmung? Damit tötet man auch Tiere - viele!

    Das hatten wir doch schon, im Alleingang hat es keinen Sinn, in ein städtisches Shelter zu fahren. Man macht es in Kooperation mit einer der Tierschutz-Organisationen. Und die fahren natürlich regelmäßig aus Deutschland nach Rumänien, bringen Futter, Medikamente, Tierärzte für Kastrationen etc., und Helfer werden gebraucht.

    Also ja, das ist genau mein Vorschlag, um eine ungesunde Obsession zu kurieren. Oder für sich festzustellen, dass es einem das doch alles nicht wert ist, und dann deswegen damit abschließen zu können.

    Kann mir jemand erklären was ein "modern French Bulldog" sein soll?

    Ich habe keine Ahnung, aber für mich klingt das nach "nö, das ist was ganz anderes, der ist totaaal gesund"

    Wäre auch meine Idee.

    Also der MODERN French Bulldog ist das Äquivalent zum RETRO Mops.

    Ich wäre auf eine tiefenpsychologische Analyse gespannt, was die Mops-Züchter von den Bulldoggen-Züchter unterscheidet.

    gegenüber meinem vorhandenen Hund, wenn der einen potentiellen Mitbewohner nicht vorher abchecken darf.

    Meine Zweithund ist auch als Direktimport eingezogen und igh hatte NULL Gewissensbisse dem Ersthund gegenüber :ka: Vielleicht wäre das für deinen Hund ja mies, aber es gibt Leute, die können ihren Hund so treffend einschätzen, dass sie wissen, mit wem es passen wird und mit wem wohl eher nicht.

    Klar kannst du den Ersthund einschätzen, aber den Direktimport NICHT. Und genau das ist das Problem.

    Wenn man Topinambur nicht "gewöhnt" ist, kann man davon grässliche Bauchschmerzen bekommen, Mensch und Tier. Das muss man wirklich langsam anfüttern. Ist das im Diätplan so vorgesehen? Bis zur vollen KH-Dosis allein durch Topinambur können dann auch mal 2 Wochen vergehen (oder länger sogar? ich hab das an Tiere nie systematisch gefüttert und bei mir selbst halt die Schmerzen ertragen :D ). Wenn das ein Problem sein sollte (also über einen gewissen Zeitraum dann sehr wenig und nur langsam steigernd KH zu füttern), dann wäre Topinambur nicht geeignet. Ansonsten ist Topinambur tatsächlich "gut" und strukturiert auch die Darmflora auf positive Weise neu.

    Hm, dann sind Menschen da allerdings sehr unterschiedlich gestrickt.

    Ich denke auch, dass ich vor Ort das Bedürfnis hätte, alle Hunde mitzunehmen. Und dann würde ich feststellen, dass das nicht geht, mein vermeintlicher Traumhund einer von hunderten ist, zwischen denen ich ehrlicherweise keine Unterschiede sehen kann (wie könnte ich denn den einen nehmen und diese anderen fünf aber nicht? und dieser ganze Wurf Welpen dahinten, warum nicht den auch gleich?). Mir würde ein solcher Realitätscheck dabei helfen, von meinen wildromantischen Vorstellungen abzurücken :denker:

    Dass man in ein rumänisches städtisches(!) Shelter als Ausländer nicht so einfach reingeht, sollte klar sein. Schon allein wegen der Sprachbarriere. Wenn man das plant, natürlich zusammen mit den Mitarbeitern von pdr vor Ort.

    Ich hab die Biochemie dahinter vergessen, aber ich erinnere mich vage an eine Erklärung, dass Koffein ab einer bestimmten (hohen) Dosis tatsächlich beruhigend wirken soll. Ich kenn auch mehrere Leute, die ihren Schlafkaffee brauchen :)