Aber die Zahlen passen ja irgendwie nicht zusammen.
Der TÜV-Gutachter sagt: gebt den Leuten 7000 für die Reparatur, der Wagen ist noch 8000 wert und die Versicherung sagt: hier 3840 Euro, nimmste direkt, kaufste dir n Eis?
Das passt doch so ganz und gar nicht.
Vor allem weil die schreiben, die hätten einen höheren Restwert ermittelt.
Ich bin jetzt in Mathe eher erbärmlich, aber 8000 sind doch mehr als 4000. So weit war ich noch mitgekommen, eigentlich.
Oder les ich das alles falsch?
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Ich versteh die Zahlen so halb. Der vom TÜV müsste auf eine ähnliche Zahl kommen wie die Schwacke-Liste (hab ich jetzt nicht überprüft), da ist das ok, wenn dieser Wert mit 8500€ höher ist als der von euch ursprünglich bezahlte. Also mit eurem Anschaffungspreis hat dieser Wert eigentlich gar nichts zu tun, ihr hättet euch ja auch über den Tisch ziehen lassen können und damals 20k zahlen, dann wär das Auto jetzt trotzdem nur circa den Gutachterpreis wert.
Im Zustand VOR dem Unfall.
Im TÜV-Gutachten ist dann ein Restwert von 1100,- angegeben, weil jetzt ein Schaden von 7k dabei ist.
Also Wiederbeschaffungswert (8500) minus Schaden (7100) = Restwert (1100 errechne ich hier dann auch nicht, sondern 1400?).
Und die gegnerische Versicherung behauptet jetzt, der Restwert ist bei 3500, um das zu "beweisen" muss sie dir aber immer ein gültiges Verkaufsangebot auf den Tisch legen. Dieses Angebot kannst du annehmen oder nicht. Wenn du genau dieses Angebot annimmst und das Auto verkaufst, zahlt dir die Versicherung auf jeden Fall nur 8500-3500=5000 um deinen Schaden wettzumachen.
Gehst du darauf nicht ein (würde ich zumindest nicht), wird sich jetzt drum gestritten, welcher Restwert korrekt ist.
Bestenfalls kriegst du dann 8500-1100=7400 von der Versicherung.
MWn müsste dir die gegnerische Versicherung jetzt auch den Anwalt bezahlen. Der muss das vermutlich klären.
Edit: Dass da "so ein Angebot" kommt ist normal. Das muss die Versicherung liefern um den angegeben Restwert zu "untermauern".