Beiträge von Filz

    Das ist/war kein normales, sondern fehlgeleitetes Beutefangverhalten.

    diesen Begriff haben nun schon mehrere User erwähnt.

    Beutefangverhalten - ich würde gerne mehr darüber erfahren. was man darunter versteht, also normales,wie das aussieht. Normales Beutefangverhalten. Wo wäre ein geeigneter Thread dafür?

    Eine Art Goldstandard für normales Beutefangverhalten kannst du am ehesten in Tierdokus über Wolfsrudel bei der Jagd anschauen.

    Da bei der Rassezucht bewusst vom Menschen Änderungen in der Jagdsequenz vorgenommen worden sind, würde sich "normales Beutefangverhalten" zwischen den Hunderassen unterscheiden.

    Filmmaterial von Jagden, bei denen Hunde eingesetzt werden, existiert natürlich. Was man da beobachten kann, ist dann aber immer irgendwie vom Menschen beeinflusst.

    Filmmaterial von jagenden nicht-Jagdhunden (z. B. wildernde Hunde) entsteht in der Regel nicht unter "normalen Umständen".

    also machen Hunde das auch bei anderen Hunden und anderen Tieren und ist kein ungewöhnliches Verhalten?

    Das vermischt jetzt mehrere Punkte.

    Nein, ungewöhnliches Verhalten ist das nicht, ein großer Anteil der Hundebisse ist bei Kindern im Kopfbereich. Mutmaßlich aufgrund der Größe, der Hund packt da hin, wo er gerade drankommt.

    Bei anderen Beißvorfällen ("der Familienhund hat zugebissen") mag reinspielen, dass der Hund das Kind eigentlich nur maßregeln wollte, und solche Maßregelungen unter Hunden geht manchmal in den Kopfbereich ("Schnauzengriff").

    Bei Volkan war es anscheinend weder Aggression noch Maßregelung durch die Hunde, sondern Beutefangverhalten.

    Beutefangverhalten zwischen Hunden gibt es normalerweise nicht (bzw. nur als "Verhaltensstörung").

    Beutefangverhalten gegenüber anderen Tierarten gibt es natürlich (da gehört es ja hin), aber die Riss-Strategien variieren meines Wissens nach, ein Reh wird anders gerissen als ein Hase.

    Also: kein ungewöhnliches Verhalten per se, aber der Vergleich zum Verhalten zwischen Hunden oder zwischen Hunden und anderen Tieren ist in diesem Zusammenhang nicht besonders erhellend.

    zerfreddelter Grunzwanstling :lol:

    Bruder vom Strubbelkopfröhrling

    explodierter Blasshelmling

    Ist das noch ernst oder sagt ihr einfach irgendwelche Sachen? :skeptisch2:

    Immer wenn ich hier (mit ohne Ahnung) reingucke, komme ich auf absonderliche Gedanken. Zum Beispiel sollte dringend jemand den Übertragungsweg von Covid-Viren und Herpes über Waldpilze untersuchen. Hab gehört, Pilzsammler gehen in den Wald und lutschen nacheinander an Pilzkappen. Klingt komisch, ist aber so.

    Tatsächlich glaube ich, dass sie irgendwie Kontakt suchen, aber viel zu cool sind, das zuzugeben…

    Falls dein Gefühl da stimmt, fände ich alle Antworten, die denen "einen reinwürgen", echt schade. Verpasste Chance, die Welt ein bisschen schöner zu machen. Gutmütige Antworten könnten funktionieren (Leckerlie anbieten find ich gut, oder sich erkundigen, welcher Dialekt das ist, sowas).

    Im andern Fall wäre ich glaub ich auch so genervt, dass ich äußerst unfreundlich reagieren tät. Allerdings mit einer ganz bewussten Abschätzung und Einschätzung der Situation und der Leute, weil "(Spät)Pubertierende in Gruppen" ein extremes Problem damit haben, vor ihrer Gruppe das Gesicht zu verlieren. Also dann müsste ich an dem Tag so drauf sein, die gruppendynamisch verstärkte Retourkutsche abfangen zu können.

    Ich glaube nicht, dass das stimmt.


    Ist das eine "ist mir selbst passiert" Geschichte oder eine "hab ich über 5 Ecken gehört" Story?

    Musste laaange grübeln, wo ich das her hab. Ging in dem Thread allgemein darum, wann Hundehalter angezeigt werden können oder sollten ... und ist insgesamt nicht so erfreulich zu lesen ;)

    Hier Erzählung von einem Kollegen, also gehört über 1 Ecke(?), wo das OA dann aufgrund des guten Zauns für den Hund entschieden hat:

    SavoirVivre
    2. September 2021 um 14:57

    Hier hatte hasilein75 einen Link, wo anscheinend ein Hund in NRW zum Wesenstest musste, nachdem er im eigenen Garten eine Katze gerissen hat:

    Ich fand das verblüffend.

    Wenn es jetzt um die gesetzliche Regelung geht:

    Ein Hund, der im eigenen Garten eine freigängerische Nachbarskatze erwischt, kann unter Umständen sogar Auflagen bekommen (in Richtung Leinen- und/oder Maulkorbpflicht), der Hundehalter hat den Schaden zu zahlen (Tierarztkosten, "Schadenersatz" über den "Wert der Katze", falls die Katze stirbt).

    Hab ich hier im Forum gelernt und Ersteres hat mich zum Beispiel sehr überrascht.

    Entsprechende Fälle mit Hühnern hatte ich über Google nicht gefunden. Falls die Entscheidungsträger die Situation analog zum "Katzenfall" sehen, läge tatsächlich das ganze Problem und die ganze Schuld auf Seiten der Hundehalter. Ich vermute und hoffe, dass Entscheidungsträger den "Huhnfall" anders bewerten würden, weil Hühner üblicherweise in irgendeiner Art von Gehege zu halten sind (im Gegensatz zu Katzen, wo dies nicht üblich ist).

    Rein menschlich sehe ich es so, dass ausschließlich die Hühnerhalterin mal ganz schnell in die Puschen kommen muss und ihre Hühner durch einen engmaschigen Zaun und ggf. durch ein übergespanntes Netz auf ihrem eigenen Grundstück zu halten hat. Was doch auch, wenn die Hühner ihr wirklich so "heilig" sind, für sie selbstverständlich sein müsste?

    pony82 Ich find es total nett, dass du der Nachbarin entgegenkommen willst. Mehr als Hilfe beim Zaunbau würde ich persönlich nicht anbieten. Vielleicht ist ja auch das das Problem, gute Zäune bauen sich nicht so einfach, nur deswegen hat die Nachbarin nicht längst was Besseres.

    Wie ist dass eigentlich, wenn der Hund einmal ein Tier geschnappt und getötet hat, möchte er das in der Regel dann wieder? Ich kenne mich was Jagdverhalten und sowas bei Hunden betrifft nicht aus. Sind die dann angefixt und wollen das suchtartig? Oder ist der Vorfall eher als Unfall/Versehen zu werten, so ein Huhn ist ja am Hals ziemlich filigran und schnell mal dahin.

    Gibt beides und auch das ganze Spektrum dazwischen (nicht-fanatische Gelegenheits-Jäger, die mal ne Maus mitnehmen, wenn's gerade passt, aber wenn nicht, ist auch ok). Je nach Veranlagung gibt es Hunde, die nach dem ersten Jagderfolg "voll drauf" kommen. Und ich würde aus Vorsichtsgründen immer erstmal davon ausgehen, dass es so ist.

    Mich wuerde ja noch immer ein Video interessieren. Fuer viele ist ein Verhalten problematisch, das fuer einen Mali relativ normal ist. Oder besser gesagt 'nicht sooo selten ist, wenn Nerven, Fuehrung, usw. nicht passen'.

    Und welche Trainer da schon 'dran' waren faend ich ebenfalls interessant.

    Ich finde das mit dem Video eine gute Idee.

    Bestenfalls sagen die Mali-Leute im Forum "ja mei, n Mali halt" und relativieren die angebliche Verkorkstheit von Indie, was bei der Vermittlung hilft, bzw. was beim Verfassen eines treffenden Vermittlungstextes hilfreich wäre.

    Schlimmstenfalls ist es wirklich so übel, wie du vermutest, Forgetit . Und auch daraus kann man dann Schlüsse für den Vermittlungsversuch ziehen.

    man will doch, also alle Seiten wollen doch, die Welt sozusagen will doch, dass 100% eingespeist werden, oder? Also niemand hat ja was von Entschädigungszahlungen, also macht es ja trotzdem Sinn zu sagen "ich will den Strom vom Örkhof", oder? Oder denk ich total falsch?

    Ich kann deine eigentliche Frage auch nicht beantworten, also was das de facto für wen bewirkt, falls die Endverbraucher bevorzugt Demeter-Strom kaufen oder eben nicht oder wie oder was. Aber zu dem oben:

    Alle Welt will, dass 100% eingespeist werden, das funktioniert aber nicht. Strom kann nur sehr begrenzt gespeichert werden, also "auf Vorrat produzieren" is nich. Zusätzlich nehmen die Verbraucher sehr unterschiedlich ab, zum Beispiel machen die alle abends erst das Licht an und es entstehen Abnahmespitzen. Das Problem hatten wir schon immer. Zusätzlich ist das Stromnetz in Deutschland nicht dafür ausgelegt, Strom über lange Strecken zu transportieren.

    Mit dem Ausbau der regenerativen Energien verstärkt sich das Problem, weil dieser Strom unplanbar erzeugt wird.

    Wenn der Wind bläst, aber zu wenig Strom verbraucht wird, schaltet man die Windräder ab. Die Betreiber der Windkraftanlagen bekommen Entschädigungszahlungen von den Netzbetreibern für den Strom, der nicht gebraucht wird. Und die Netzbetreiber holen sich dieses Geld von den Verbrauchern zurück, indem sie das auf die Strompreise draufschlagen.

    Es müsste mal jemand mit Ahnung und Zugang zu allen Zahlen durchrechnen, in welchen Regionen es sogar schädlich ist, die Ansiedlung neuer Erzeuger zu fördern. :???: Schlimmstenfalls schmeißt man immer noch mehr Strom weg und zahlt dafür immer höhere Strompreise.

    Oder geh ich davon aus, dass wer im städtischen Gebiet ausreitet ein Joggersicheres Pferd hat?

    Würde ich nicht machen, es kann immerhin auch sein, dass dieses spezielle Pferd zum allerersten Mal dort unterwegs ist und/oder einen Knacks hat und/oder einen unsicheren Reiter trägt. Ich würde auch glaube ich nicht an einem Pferd vorbeijoggen, das ich nicht kenne. (Also bei meinem eigenen ginge das jetzt, auch mit weniger als 1,5m Abstand.) Meine Methode wäre, von hinten ein "Kann ich vorbeigehen?" rauszujapsen und das Pferd dann wirklich gehend zu überholen. Wenn der Weg es zulässt, in einem Bogen, so als wäre ich ein höflicher Hund mit hündischem Gegenverkehr. :D