Beiträge von Filz

    Öhm, sorry, aber rein rechtlich darf man sich im Wald auch abseits der Wege bewegen. Ansonsten hätten etwa Pilzsammler ein Problem, die sind ja zwangsläufig abseits der Wege unterwegs und mir ist nicht bekannt, daß das mit angeleintem Hund verboten wäre.

    Das wird auf Länderebene geregelt und teilweise IST es verboten, sich mit angeleintem Hund jenseits der Waldwege zu bewegen (S-H, für andere Bundesländer weiß ich es nicht). Und auf den Waldwegen gilt in S-H ganzjährig Leinenpflicht.

    Wenn man so viel unterwegs ist wie die TE offenbar :) sollte man das im Hinterkopf haben: Hundehaltung ist auch innerhalb Deutschlands ziemlich unterschiedlich geregelt und manche Verhaltensweisen, die daunda kein Problem darstellen, sind woanders mal eben ein Landesgesetzverstoß mit den möglichen Folgen.

    Dazu würde ich auch nochmal genauer nachlesen, was es in bestimmten Bundesländern bedeuten kann, dass der eigene Hund optisch einem Listenhund gleicht. (Dass in den ausländischen Papieren irgendwas von Mischling steht, ist im Konfliktfall egal.) S-H hat zum Beispiel keine Rasseliste, das ist schön. Bewegt man sich mit dem Hund durchs Hamburger Verwaltungsgebiet, besteht permanente Leinen- und Maulkorbpflicht auch für Mischlinge der "gefährlichen Rassen".

    Gibt es bestimmte "Vorfälle" mit einem Hund in entsprechender Optik in bestimmten Regionen, kann das gleich in Richtung Auflagen, Wesenstest etc. für den Hund gehen. Ich wäre da vorbeugend echt paranoid, um meinen Hund zu schützen. (Als "Vorfall" zählt zum Beispiel das berühmte "gefahrdrohende Anspringen".)

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    Zum Hetzen von Tieren: Wildtiere, die flüchten müssen, verletzen sich in Panik manchmal auf der Flucht und Verrecken dann später, auch ohne dass der Hund sie erwischt. Bei Futterknappheit, in Deutschland wäre das im Winter der Fall, in südlichen Ländern vielleicht eher während Dürreperioden im Sommer(?) verbrauchen Wildtiere für die Flucht manchmal ihre letzten Reserven ... und Verrecken/Verhungern dann später, auch ohne dass der Hund sie erwischt.

    Dass ein Hund fünfeinhalb Stunden am Stück alleine ist, finde ich unproblematisch, wenn der Hund in der Zeit entspannen kann und schläft. Unschön ist in deiner Situation, dass es sich für den Hund so aufsummiert. Also fünf Tage die Woche täglich viereinhalb und fünfeinhalb Stunden alleine, das sind 50h pro Woche.

    Das hängt wahrscheinlich vom Hund ab und manche Hunde profitieren womöglich sogar davon (nach dem Motto "endlich Ruhe in der Bude"), die meisten unserer eigenen Hunde hätten unter so einem Lebensmodell allerdings gelitten, wenn das über längere Zeiträume so laufen müsste.

    Ich würde nach einer bezahlten Zusatzbetreuung Ausschau halten. Vielleicht findest du auch einen Hundesitter, der zu dir nach Hause kommt. Hast du zum Beispiel vertrauenswürdige Teenager in der Familie, die den Hund mögen und zum Beispiel in deiner Wohnung Hausaufgaben machen oder so?

    Mimimi, und was mach ich jetzt mit dem gesammelten Zeuch?

    Verjauchen und die Akeleien oder Beeren gießen (oder sogar deinen Rasen)?

    Als Mulchmaterial irgendwo drunter hauen?

    Als Mulch verwende ich Brennnesseln "ganzjährig" und an jeder Pflanze, da hab ich höchstens mal wegen der Samen Hemmungen.

    Alternativ, wenn der Sammelort vertrauenswürdig war - wie wär's mit Tee? Passt auch mit der Melisse.

    Hier sind die Unterschiede Maulwurf - Wühlmaus-Erdhaufen gut beschrieben:

    https://www.hausberater.de/wp-content/upl…-mr-900x900.jpg

    Die Unterschiede kenne ich, ich weiß es dennoch nicht.

    Sie sind hoch (M) und auch flach (W),

    die Ausgänge sind eher oben (M), die Hügel sind eher unregelmäßig (W), einige fördern Steinchen zu Tage (W),andere nichts als Erde (M). Vll hab ich also einen guten Maulwurf und einige ungute Wühlmäuse. Gegen den Mauli darf ich nichts unternehmen, aber der Wühlmaus könnte ich vll mit Buttermilch beikommen.

    Wenn ich raten müsste, würde ich bei dir aufgrund des, ähm, Verteilungsbildes, auf Wühlmaus tippen.

    Angeblich kommen Maulwürfe und Wühlmäuse nicht im selben Gebiet vor (hier gibt's trotzdem beides, die Wühlmäuse machen sich einfach aufgrund der Anzahl mehr bemerkbar). Probier Buttermilch einfach aus. Auch Maulwürfe mögen angeblich den Geruch von saurer Milch nicht.

    Ist "auf die Couch klettern" und "ins Bett kommen" eigentlich Verhalten, dass eure Hunde alle von sich aus zeigen? Von Anfang an?

    Bei unseren war das irgendwie nie Thema, und aufgrund der Hundegröße auch nicht wirklich praktisch. Bei der kleinen Rumänin jetzt haben wir das irgendwann angefangen, aber die muss auf die Couch z. B. immer noch dreimal eingeladen werden und mag dann auch nicht immer.

    Und ich weiß wirklich nicht, wieso ich das Glück habe nacheinander gleich zwei so großartige Hunde zu bekommen.

    Jetzt hab ich ein bisschen schlechtes Gewissen. Wir (Familie) und ich (speziell) haben so ziemlich immer total Glück mit den Tieren, die bei uns landen. Nicht nur Hunde. Bis eben dachte ich immer, wir hätten das sicher genauso verdient :D

    Ich mach mit. =)

    Ich bin echt vernarrt in die Kleine.

    Man kann sich nicht auf sie verlassen und sie zieht dauernd die falschen Schlüsse aus ihren Umgebungsbeobachtungen, aber irgendwie ist das alles kein großes Problem. Auf magische Weise ist trotzdem alles unkompliziert.

    Die ist sooo lieb und süß innerhalb der Familie.

    Wenn der Hund das hergibt, dreht ein "Achso, ihr wollt mal streicheln? Kein Problem ..." verbunden mit fröhlichem Strahlemann-Gesicht die Situation in Richtung Friede-Freude-Eierkuchen.

    Leider hat man mit den meisten Hunden die Möglichkeit nicht.

    Ich stell mir immer vor, dass die weggeschmissenen vollen Beutel von Hundehaltern stammen, die ortsfremd sind und die Situation nicht kennen, über mehrere Kilometer nicht auf einen Mülleimer zu stoßen.

    Ich find es auch nervig, volle Beutel ne Stunde lang mitzuschleppen (ich binde die an die Leine, das geht einigermaßen) und dann zu Hause erst loszuwerden. Mülleimer gibt es irgendwie kaum noch welche :muede:

    Wenn man das nicht gewöhnt ist (vielleicht ist die Müll-Infrastruktur woanders besser), wird man nach einer halben Stunde Eimersuche vielleicht wütend und ballert den Beutel ins Gebüsch.

    Mir sind Beutel aufgefallen, die zu weit weg vom Weg lagen, um dort "fürs spätere Aufheben" deponiert worden zu sein. Die wirkten, als wären die mit Schwung weggeworfen.

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    Ich hebe nicht immer auf, kommt drauf an, wo ich bin. In Wohngebieten ist es klar. In der Pampa kommt es drauf an. Hier gibt's Waldwege, da werden extra Tütenspender aufgestellt, damit die Leute bitte aufheben, dann macht man das natürlich. Ansonsten lasse ich im Wald, entlang von Landstraßen etc. auch liegen. Typische Gassimeilen existieren nicht, sowas fände ich auch unappetitlich.