Ich finde aber tatsächlich auch, dass das Aufgabe aller Halter ist, mit meiner läufigen Hündin bin ich zum Beispiel nicht an den Felsen gegangen, wo ziemlich sicher andere Rüden rumlaufen
Ich weiß nicht, wie es "an den Felsen" abläuft und die Leute da drauf sind, aber ich würde mit meiner angeleinten läufigen Hündin natürlich irgendwo langgehen, wo auch andere Hundehalter sein könnten. Und erwarten, dass die anderen Hundehalter ihre Hunde soweit im Griff haben, dass die von meiner Hündin wegbleiben. Ob die Rüden angeleint werden dafür oder so super im Gehorsam stehen, dass ein Kommando reicht, ist mir egal. Wir hatten nacheinander zwei intakte Rüden und umgekehrt bin ich auch nie auf die Idee gekommen, man hätte irgendwie ein Anrecht darauf, dass läufige Hündinnen "da nicht sein dürfen". Ausnahmen sind gekennzeichnete "Hundefreilaufzonen" und "Hundeparks" und sowas. Ansonsten hat die läufige Hündin genauso eine Vor-Ort-Berechtigung wie jeder Rüde.
Wie gesagt, keine Ahnung von "an den Felsen", aber verlass dich lieber nicht drauf, dass da nie eine Hündin in den Stehtagen auftaucht.
Du hast mit deinem jagdmotivierten Hund womöglich ohnehin einen Hund, der lieber im Auto bleiben sollte, während ihr klettern seid. (Könnt ihr das irgendwie hinbekommen, den Hund im oder am Auto zu sichern? Je nach Temperatur ist im Auto keine Option. Hm.)
Denn du hast Recht: Wenn ihr Acqua irgendwo unten am Felsen anpflockt, beide so beschäftigt seid, dass ihr nicht eingreifen könnt, und dann laufen da andere Hunde frei und bedrängen euren angeleinten Hund, der nicht ausweichen kann, ist die Situation für Acqua richtig scheiße.
Weil du Kastration erwähnt hast: Eine Kastration ohne medizinischen Grund ist in Deutschland gesetzeswidrig. Falls du Kastration in Erwägung ziehst: Informier dich wirklich gut, vor allem über die möglichen gesundheitlichen Risiken und möglichen Verhaltensänderungen des Hundes.
Es wär z. B. nicht so ungewöhnlich, falls sich der Jagdtrieb nach einer Kastra verstärkt.