Beiträge von CheshireDogs

    Gerade auf der Seite von den sicheren Hundefeldern gelesen, die wir regelmäßig besuchen:

    Auch dort werden vermutlich keine XL Bullies mehr erlaubt sein, da die Versicherungen dies nicht mehr erlauben.


    Als kleine Erklärung zu den Feldern: das sind normalerweise 2m hoch eingezäunte Felder mitten in der Pampa, die man gegen Gebühr mietet und dann alleine ohne andere Menschen/Hunde für eine Stunde nutzt.

    Also eigentlich ideal um den Hunden dort sicheren Freilauf zu bieten. Die Versicherungen sehen das aber als öffentlichen Raum, sprich der Leinen - und Maulkorbzwang würde gelten.

    Verrückt..

    Die Feldbetreiber versuchen noch zu verhandeln....

    Jede Art von Weitergabe aus egal welchen Gründen (Besitzer plötzlich verstorben) ist verboten? In ein TH darf der Hund aber? Oder ist Einschläferung das einzige was bleibt im worst case?

    Tierheim nur wenn das Tierheim eine entsprechende Genehmigung hat. Wobei ich das nicht klar finde, ob die Genehmigung der Tierheime nur für Hunde gilt, die bereits jetzt im Tierheim sind, oder ob damit auch in Zukunft noch Neuaufnahmen erlaubt sind.

    Ich fürchte dass es da in England diverse Menschen gibt, die das machen werden. Zum einen sind Hunde hier oft nicht Familienmitglieder, sondern wirklich einfach Haustiere. Dann ist es als Mieter sowieso schon wahnsinnig schwer mit Hunden generell etwas zu finden, mit gefährlichen Hunden definitiv noch schwerer. Und viele Leute werden sich die Versicherung oft auch einfach nicht leisten können. Ist als Deutscher oft schwer vorstellbar wenn es sich da um sehr geringe Summen handelt, aber Sozialleistungen sind hier sehr gering (mal als Beispiel, Krankengeld vom Staat sind etwa 100 Euro die Woche, kann kein Mensch auch nur ansatzweise von leben) und gerade die XL Bullies sind oft in finanzschwachen Gegenden zu finden. Kastrationskosten kommen dann ja auch noch dazu.


    Für mich persönlich auch nicht vorstellbar und ich empfinde diesen staatlichen Anreiz zum Einschläfern auch als sehr makaber, aber genutzt werden wird es sicherlich.

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    Aber da bin ich auch persönlich betroffen - in den all den Hundejahren hatte ich nur einen wirklich ernsten Angriff auf einen meiner Hunde - und der kam von einem Rotti. Vernünftige Halter btw., und Wurfgeschwister des Angreifers hatten ebenfalls schon in jungen Jahren Artgenossen schwer verletzt. Zumindest mit dem Wurf stimmte was nicht.

    Ich hatte als Teenager den Rottweiler vom Reiterhof bei mir im Ärmel hängen. Das war auch alles andere als lustig, zumal die Besitzerin (Hof Chefin) nirgendwo zu sehen war und der Hund da plötzlich frei rum lief (sonst tagsüber wenn Betrieb war im Zwinger). Gott sei Dank kam ihr Mann dann gerade um die Ecke und der Hund hat mich dann auch sofort in Ruhe gelassen. Seitdem hab ich aber tatsächlich immer Angst vor Rottweilern gehabt.

    Und zum Thema: ich kann mich gerade nicht mehr bewegen, der Mann musste mir das Essen hoch bringen. Warum ? Leia hatte sich vor einem Geräusch erschrocken und anstatt 'nur' unter die Bettdecke zu flüchten hat sie sich komplett um mein halb aufgestelltes Bein gewickelt. Dort liegt sie jetzt und schläft inzwischen seelig tief auf meinem Fuß, während dieser allmählich taub und schmerzhaft wird..immerhin ist er warm....

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    Aber auch Möpse fallen jetzt nicht von alleine tot um, wenn der andere Hund sie wirklich nur "tadeln" möchte

    Der Hund ist aber auch nicht tot umgefallen.

    Sie schrieb es hat etwa eine Stunde gedauert, bis sie in der Klinik waren - das wird vermutlich ein ordentlicher Blutverlust gewesen sein, bei dem die Größe des Hundes dann auch wieder ein entscheidender Faktor gewesen wäre.

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    Aber das letzte Wort bei der Vermittlung hat m.W. die Orga, und die kann sagen "NEIN. Schäfimix von der Straße mit unbekannter Vorgeschichte, gerade 4 Monate im Shelter im Ausland vermitteln wir nicht an Ersthalter weil ...." anstatt den Hund mit "lieb, freundlich, verträglich" in die falschen weil unerfahrenen Hände zu geben.

    Natürlich, absolut. Die Organisationen bekleckern sich da leider selten mit Ruhm und das ist auch von der Seite vermutlich nicht gut gelaufen.

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    Ich denke nicht, dass Hunde ( anders als Menschen) mit Vorsatz und berechnend töten.




    Diesen komplexen Gedankengang können sie gar nicht vollziehen.

    Genau das meine ich. Für mich lesen dich die Kommentare der Threaderstellerin so, als ob ihr Hund berechnend getötet hätte, so dass sie nichts positives in ihr mehr sehen kann.

    Was genau der Auslöser war ist ja völlig unbekannt, aber letzten Endes hat eine Verkettung sehr unglücklicher Umstände zu diesem Ende geführt, kein Hund mit 'Mordabsicht'. Würde für mich durchaus einen Unterschied machen bezüglich der Sicht auf meine Hündin. Hilft dem Mops nicht, natürlich nicht, und es bleibt unglaublich tragisch, aber eventuell hilft es irgendwann dem eigenen Seelenfrieden, den Hund nicht nur als tötendes Monster zu sehen.

    Ohne da gewesen zu sein doch gar nicht zu beurteilen. Natürlich ist massiv zubeißen kein Versehen. Natürlich war da Beschädigungsabsicht hinter. Für mich klingt es aber so, als ob der Hund als Mörderin gesehen wird, und damit gehe ich nicht konform.