Beiträge von It´s about a Fox

    Vielen Dank für eure ganzen Antworten =) Ich finde eure Erfahrungen und auch eure Gedanken zu dem Thema total spannend (und komme mit dem Danke-Button gar nicht hinterher)

    Bei mir ist es übrigens auch so, dass ich mir bis Anfang 30 gar nicht vorstellen konnte, ein Kind zu haben. Mein Partner wollte immer Kinder, ich eigentlich nicht. Erst so mit 32/33 konnte ich es mir laaangsam vorstellen, mit 35 war ich dann schwanger. Wir haben beim ersten Kind schon gesagt "entweder es klappt oder eben nicht", sind da also ohne viel Druck rangegangen. Und beim zweiten Kind würden wir es genau so machen, nur möchte ich irgendwie für mich die Entscheidung ob Ja oder Nein langsam treffen, weil es mir ansonsten eben ständig durch den Kopf geht und die Entscheidung aktuell auch noch etwas Einfluss auf meinen weiteren Weg bei der Arbeit hat.

    Ich hätte es wenn dann einfach gerne bald abgeschlossen, auch wenn das jetzt doof klingt - ich weiß auch nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Mir geht die Frage ständig durch den Kopf und wenn wir uns dafür entscheiden, würde ich die Schwangerschaft gerne schnell hinter mich bringen :tropf: Zudem hätte ich gerne einen nicht zu großen Altersunterschied zwischen den Kinder ... und wir sind auch nicht mehr die Jüngsten.

    Meine größte Sorge ist wirklich, ob ich dann Eggsy noch gerecht werden kann ... aber wahrscheinlich kann man das so im Vorhinein gar nicht beantworten, weil es sicher auch auf das zweite Kind ankommen wird.

    Bordy94

    Ohje, das tut mir Leid, dass du auch noch alle Beschwerden mitnimmst, die man so haben kann in der Schwangerschaft, das muss man ja echt nicht haben :no:

    Mir fehlt ja der Vergleich, aber wenn ich mir die Leute um uns herum so anhöre, dann haben wir wohl kein Anfängerkind zum Start bekommen :hust: ... Schlafen war/ist fast immer eine Katastrophe, sie ist unheimlich fordernd, ständig unterwegs und weiß ganz genau was sie will und was nicht ... aber die ersten zwei Jahre haben wir per heute erfolgreich überlebt :lol:

    Deswegen denke ich mir dann oft: Eigentlich müssten wir dann ja nach Adam Riese als nächstes sowas ganz Chilliges bekommen :D aber auf der anderen Seite liebe ich es total wie selbstbewusst und aufgeweckt sie ist und würde es auch beim zweiten Kind gar nicht anders haben wollen ... außer das Schlaf-Thema, das dürfte gerne besser laufen ...

    (Was das Schlafen angeht, denke ich mir aber zB oft, dass es beim zweiten Kind vielleicht auch anders ist, weil das ja durch das erste Kind (Kita/Kindergarten) direkt schon einen Rhythmus mitkriegt. Mina ist oft nachts stundenlang wach, jetzt ist es besser, aber wir hatten eine Phase, da waren wir monatelang von - wenns richtig blöd lief - 23:00 - 4:00 oder 5:00 wach. Und danach hats mich natürlich auch weggehauen und ich hab mit ihr bis 9:00 geschlafen. Beim zweiten Kind wärs ja nun aber so, dass das Erste trotzdem in den Kindergarten muss, man also nicht einfach liegen bleiben kann und damit könnte die Nachteule den Schlaf auch nicht einfach so nachholen. Also, ich hoffe, dass man versteht, was ich meine; Mina konnte nach so durchgemachten Nächten ja immer dann trotzdem noch quasi ausschlafen, weil wir keinen Termin am Vormittag hatten, außer, dass die Hunde irgendwann raus mussten (das ließ sich durch den Garten aber auch etwas ziehen). Und ich dachte mir oft, dass die Nächte besser wären, wenn sie eben nicht den Schlaf nachholen kann, aber ich habs selbst eben nie geschafft dann früher aufzustehen. Aber wenn da eben noch ein anderes Kind ist, kann man ja nicht liegen bleiben ... Vielleicht ist das aber auch nur schön-Denkerei :tropf: )

    Ich hätte mal eine Frage an die mit zwei - oder mehr =) - Kindern:

    Wie ist bei euch denn die Entscheidung gefallen? Also, war euch von vornherein klar, dass es nicht bei einem Kind bleiben wird?

    Mir ist natürlich bewusst, dass das eine persönliche Entscheidung ist, die jeder für sich treffen muss. Uns treibt die Frage aber gerade sehr rum - vor allem mich, nachdem ich mir zunächst sicher war, dass es definitiv nur ein Kind werden wird. Ich bin so hin und her gerissen, habe vor allem Angst, dann eben gar keine Zeit mehr für die Hunde zu haben. Ich will den Dummysport nicht komplett aufgeben und mein Mann steht da auch hinter mir, aber ich denke zwei Kinder sind einfach nochmal eine andere Hausnummer als eines (?)

    Ich hatte schon großen Respekt davor wie ein Kind das Leben verändern wird, wobei ich im Endeffekt sagen muss, dass sich sooo viel gar nicht geändert hat. Natürlich ist es stressiger, man muss sich mehr aufteilen, aber so wirklich auf etwas verzichten muss ich eigentlich nicht. Klar muss ich ein Training so planen, dass mein Mann Mina übernehmen kann oder ich sie evtl. mitnehmen kann. Aber ich kann immer noch ein paar Mal im Jahr mal auf einen Workingtest oder ein Seminar fahren - bin da also den ganzen Tag weg. Und schon ohne Kind war es so, dass ich keine Lust hatte, jedes oder auch nur jedes zweite Wochenende unterwegs zu sein.

    Aber ich habe sooo Angst davor, dass das mit einem zweiten Kind vielleicht gar nicht mehr möglich ist.

    Ganz davon abgesehen, dass ich es gehasst habe schwanger zu sein und die Veränderung meines Körpers meine Essstörung ordentlich getriggert hat, obwohl ich mich üüüberhaupt nicht beschweren darf, denn mein Körper hat das ganze super weggesteckt und ich hatte null Probleme in der Schwangerschaft.

    Auf der anderen Seite fände ich es für Mina schon schön, noch ein Geschwisterchen zu haben. Ich verstehe mich mit meinem kleinen Bruder erst so richtig, seit er so ca. 18 ist (wir sind fast 8 Jahre auseinander), aber bin inzwischen einfach sehr froh noch einen Bruder zu haben. Mein Mann ist Einzelkind und hat schon seine Mutter verloren und vor ein paar Jahren auch fast seinen Vater, gerade in diesen Situationen hätte er gerne noch Geschwister gehabt um das alles nicht so "allein" durchzustehen. (Wir waren jeweils bereits zusammen, aber ein Bruder/Schwester ist dann ja doch einfach manchmal noch etwas anders als der Partner).

    - Aber natürlich kann man nicht sagen, ob Geschwister sich später mal wirklich verstehen oder zerstreiten werden, aber ich denke da steckt man nie drin.

    Wie war für euch denn die Umstellung auf das zweite Kind?

    Und vielleicht musste ich mir das ganze hier auch einfach mal von der Seele schreiben |)

    Diesmal habe ich es bei meinen Eltern nicht nur geschafft, jeden Morgen laufen zu gehen, am Samstag habe ich auch das erste Mal die 10km geschafft =)

    Dafür fehlte mir bisher immer entweder die Ausdauer oder die Strecke ... wenn ich dachte, dass das bestimmt 10km sein müssten, dann waren es am Ende "nur" 7 oder ganz knapp 8km :roll:

    Und nachdem ich dann beim Lauf am Freitag, bei dem ich immer die einzige berg-auf-Strecke wähle, die es bei meinen Eltern gibt, dachte, dass ich trotz der ganzen Steigung noch locker weiterlaufen könnte (da hätte es dann aber auch keine Steigungen mehr auf der Strecke gegeben), hab ich mir am Samstag dann einfach eine Strecke gesucht, die ich sonst mit dem Fahrrad gefahren bin und von der ich wusste, dass es 10km sein müssten - und die netter Weise auch ganz frei von Steigungen ist |)

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hatten auch eine schöne Stimmung am frühen Morgen gehabt, man hat gar nicht gesehen wo die Donau aufhört und es nur noch der Nebel auf dem Weg am anderen Ufer ist

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Am meisten freut mich aber, dass es mit Eggsy immer besser läuft. Er traut sich inzwischen oft mal wirklich in den Zug, wird immer sicherer und selbstbewusster beim Laufen :herzen1:

    Ich hab mir halt auch echt schon Sorgen gemacht, obs was Größeres mit dem Knie ist und konnte mir die Schmerzen auch nie so recht erklären, denn eigentlich hab ich einen guten Laufstil - also über den hab ich auch mal jemand Erfahrenes drübergucken lassen.

    Seine Erklärung macht jetzt aber echt Sinn.

    Ich überlege noch, ob ich trotzdem mal zu einem Orthopäde gehe, der sich das ganze auch mal ansieht, aber außer evtl. Einlagen zu verschreiben wird der wohl auch nicht viel machen können und mit den Hokas hatte ich das Problem ja vorher nicht.

    Ich schätze es würde besser werden, wenn ich einfach auch mehr Muskulatur aufbaue, die da auch was abfangen kann ... muss also irgendwie mal den Hintern hochkriegen :tropf:

    Ich war die Woche endlich bei dem viel empfohlenen Schuhdealer hier in der Nähe ... und habe jetzt wieder Hokas und es ist direkt ein anderes Laufgefühl :herzen1: :herzen1:

    Er konnte mir auch sagen, woher meine Knieschmerzen mit den anderen Schuhen kommen ... und ich sollte auch wirklich endlich ein bisschen Kraft- und Stabitraining zusätzlich machen |) :pfeif:

    Er ist einfach der beste 😃

    Ja, es war echt super =)

    Ich bin auch froh, dass ich mir wegen meinem Knie jetzt wohl keine größeren Sorgen machen muss - klar, er ist kein Arzt, aber seine Erklärung war für mich schon sehr schlüssig (Bei Müdigkeit "kippe" ich mit dem Knie nach innen, der Hoka fängt das ab, der Asics hat das nicht getan).

    Jetzt müssen die Knieschmerzen nur noch verschwinden ... blöderweise bin ich aber bei meinem letzten Lauf gestürzt und hab quasi mit den Knien gebremst :hust:

    Ich trau mich gar nicht zu fragen :see_no_evil_monkey: aber ich bin alt... zählt das als Ausrede?

    Was genau meint Ihr mit Stabi-Training? Klar, wird irgendwas mit Stabilität zu tun haben, aber was genau ist gemeint?

    Genau, steht für Stabilisation =)

    Bin jetzt auch kein Experte, aber Stabi-Training ist für mich viel, was auch mit Gleichgewicht halten zu tun hat (also einbeinig stehen) ... aber ich finde die Grenze zum Krafttraining ist das auch etwas ... schwammig? Wie gesagt, ich bin da auch totaler Laie ... Ich für mich denke mir nur: Man braucht wohl beides, damit es effektiv wirklich was bringt. Also Stabilität und eben auch Kraft/Muskelaufbau.

    Kann aber jemand anderes bestimmt noch besser erklären :tropf:

    Ich war die Woche endlich bei dem viel empfohlenen Schuhdealer hier in der Nähe ... und habe jetzt wieder Hokas und es ist direkt ein anderes Laufgefühl :herzen1: :herzen1:

    Er konnte mir auch sagen, woher meine Knieschmerzen mit den anderen Schuhen kommen ... und ich sollte auch wirklich endlich ein bisschen Kraft- und Stabitraining zusätzlich machen |) :pfeif:

    Zum Spitz kann ich ja (leider bisher) nichts beitragen, aber ganz kurz am Rande zum Thema Kind:

    Wenns drum geht, dass irgendwann auch zweibeiniger Nachwuchs dazu kommen soll: Die Toller fanden Kinder immer eher unheimlich und haben den Rückwärtsgang eingelegt. Sie waren nie aggressiv, aber Kinder waren ihnen eben auch immer unheimlich (laut, die komischen Bewegungen).

    Aber seit unsere Tochter auf der Welt ist, ist es gar kein Problem. Sie sind auch gegenüber fremden Kindern viel entspannter geworden.

    Also bei dem Thema ist es glaube ich wirklich ein Unterschied, ob man ab und an mal "fremde" Kinder trifft oder ein eigenes dazu kommt, das dann auch mit den Hunden aufwächst.

    (Vorausgesetzt natürlich, man hat jetzt keinen Hund, der bei Kindern total abdreht, versteht sich)

    Es ist aber auch über die Vermittlung gar nicht so leicht, dann eine passende Stelle zu finden.

    Wir standen vorletztes Jahr vor dem selben Problem, leider gabs aber in erreichbarem Umkreis niemanden, der Maru hätte aufnehmen können. Sie war damals schon 12 und bereits blind.

    Ein Verein hat mir dann allerdings angeboten, dass wir einen Rammler aufnehmen könnten, der zwar noch jünger war als Maru, aber durch eine Verletzung nicht mehr so beweglich war. Es hätte also eigentlich gut gepasst. Und der Verein hätte den Rammler zurückgenommen, wenn Maru nicht mehr ist. Leider ist er einen Tag, bevor er hätte zu uns ziehen können, verstorben.

    Am Ende hatten wir Glück und wirklich um die Ecke jemanden mit zwei Stallhäsinen gefunden und die drei Mädels haben sich tatsächlich auf Anhieb einfach verstanden. So hatte Maru noch ein zwei schöne Monate in Gesellschaft bevor sie dann auch verstorben ist.

    Also: Dranbleiben lohnt sich, aber es hatte sich bei uns auch echt gezogen und ich hatte viele Vereine und Vermittlungsstellen durch.

    Also ich muss sagen, dass ich den Hund das ganze Jahr über auch im Zug dabei habe. Allerdings habe ich keinen Hund, der sich da so voll ins Zeug legt und kopflos wird. Wenn Eggsy gar nicht in den Zug geht, dann leine ich ihn einfach ab - und ich bin ja auch nicht so schnell oder weit unterwegs.

    Rhydian war da etwas grenzwertiger, aber auch mit dem ging das immer.

    Ich versuche im Sommer dann natürlich im besten Fall immer sehr früh morgens zu laufen und wenns zu drückend ist, dann lasse ich das Zuggeschirr Zuhause.

    Als Rusty noch nicht im Freilauf mitkommen konnte, habe ich mir einfach eine Flexi an den Canicross-Gürtel gebunden und ihn so mitgenommen. Er ballert mir aber auch nicht in die Leine, sondern benimmt sich da recht gesittet.