Wie wildsurf schon geschrieben hat: Es kommt immer darauf an, wie man sowas löst.
Ich sage meinen Hunden durchaus auch im Training mal, wenn ich das, was sie da fabrizieren, blöd finde. Ich werfe keine Leine o.Ä., aber ich renne dann schon mal durchs Gelände hin und an meiner Art merken sie dann sehr wohl, dass ich gerade nicht begeistert bin. Auch direkt bei mir mag ich kein Hochdrehen oder Herumfiddeln, denn solange sie in dem Zustand sind, kann ich ihnen auch nicht erklären, was ich eigentlich will.
Allerdings löse ich die Situation dann auch immer mit dem Hund, gehe notfalls drei Schritte zurück und lasse ihn zum Erfolg kommen und freue mich dann auch mit ihm. Im Kopf mache ich mir eine Notiz wo der Hund da gerade ein Problem hatte und überlege mir kleine Übungen um isoliert daran zu arbeiten.
Dem Hund zu sagen, dass man etwas gerade blöd findet, ist aber wirklich ein kleiner Balanceakt und man muss das schon an den Hund angepasst dosieren. Und ihn vor allem nicht einfach dann in dem Loch lassen.
Ich würde vielleicht mal überprüfen, ob der Hund diese Ehrenrunden immer und mit allem zeigt.
Also einfach mal unterschiedliche Sachen apportieren lassen, in unterschiedlichen Situationen ein Dummy holen lassen. Will er dir grundsätzlich gar nichts abgeben? Passiert es nur in der Situation, wenn du einen Trainer oder eine Gruppe um dich herumstehen hast? Nur bei komplexeren Übungen oder ganz im Gegenteil nur bei ganz einfachen Sachen?
Meistens ist es, denke ich, einfach Aufregung beim Hund und dann finde ich den Ansatz des Trainers, den Hund auch einfach mal zu streicheln und somit runterzufahren, ganz gut. Mache ich bei Eggsy derzeit auch, der ja immer locker im Maul wird, je näher er kommt. Und habe ich sogar derzeit bei Rhydian angefangen, der gerade irgendwie mit seinen 7 (fast 8
) Jahren eine überirdische Erregungslage hat und den Dummy ständig nachfasst, wenn er bei mir ist.