Beiträge von L_&_R

    Ich finde Mehrhundehaltung ein super spannendes Thema, auch wenn es für mich zurzeit nicht infrage kommt. Aber ich hätte dazu aus reinem Interesse mal ein paar Fragen dazu: Verstehen sich zwei Hunde derselben Rasse tendenziell besser miteinander? Und macht es einen Unterschied, wenn Erst- und Zweithund miteinander verwandt sind, also haben die irgendwie eine engere Bindung und verstehen sich per se miteinander? Ich habe schon mehrfach gelesen, dass sich Schwestern häufig ab der Pubertät nicht mehr so gut miteinander verstehen, stimmt das? Ist das dann bei zwei Hündinnen im ähnlichen Alter generell so? Und verstehen sich z.B. Mutter und Kind, wenn man sie nicht voneinander trennt, ganz besonders gut oder ist das vermenschlicht gedacht? :D

    Ich bin jedes Mal beeindruckt, wenn ich beim Spazierengehen toll eingespielte Teams aus Erst- und Zweithund sehe. Mein liebstes Gespann hier im Nachbarort sind tatsächlich Mutter und Tochter, beides Goldies, und die harmonieren echt toll miteinander :)

    Hier lese ich mal mit :)

    Unsere Hündin ist erst ein halbes Jahr alt. Sie bekommt aktuell überwiegend Trockenfutter von Defu, Kausnacks und ab und zu einen Knochen (Markknochen und Rinderrippen). Wir mischen aber oft übrig gebliebenen Nudeln, Reis oder sonstige geeignete Essenreste unters Futter. Ihr Highlight ist immer, wenn es bei uns Fisch gibt und sie die ungewürzte Haut bekommt :D Als Belohnung gibt es auch schonmal Schweinebraten, der mal übrig geblieben ist und den ich in Würfel geschnitten und eingefroren habe, Heidelbeeren, Käse usw.

    Muss man da im Wachstum irgendwie besonders aufpassen? Wir geben bisher immer nur kleine Mengen und ziehen das dann Pi mal Daumen von ihrer Tagesration Trockenfutter ab.

    Ich freue mich aufs Mitlesen und lasse mich mal von euch inspirieren :)

    Morgens gehst du als erstes mit ihr kurz raus zum Pinkeln, dann passiert kein Unfall mehr

    Das ist das allererste, was ich nach dem Aufwachen mache. Nur höre ich nicht, wenn sie einfach nur aufsteht (auch nicht wenn sie im selben Raum schläft) und laufen lässt ;) Normalerweise winselt sie halt mal kurz oder kratzt an der Tür oder macht sich sonst irgendwie bemerkbar. Dann wache ich auf und spring sofort aus dem Bett uns es geht raus. Aber manchmal meldet sie sich einfach nicht, pinkelt kurz rein und ich glaube danach schläft sie auch nochmal weiter.

    Das Anleinen im Garten und Ableinen sobald sie gemacht hat ist eine super Idee, das probieren wir mal aus :)

    Danke für eure ganzen Tipps. Dann werde ich jetzt erstmal untersuchen lassen, ob sie gesund ist und ansonsten eure Ratschläge befolgen

    Danke euch allen für eure Antworten :) Jetzt bin ich ein bisschen besorgt, dass es gesundheitliche Ursachen hat und werde das auf jeden Fall beim TA abklären lassen... Mir fallen dazu ein paar Punkte ein:

    - Wie oft geht ihr denn raus? Vielleicht ist das ja einfach zu wenig. Der Plan „Meldet sich schon, wenn er muss und dann gehen wir raus.“ geht häufig nicht auf.

    - Pinkelt sie dann richtig oder immer nur ein paar Tropfen? Ich würde den Urin beim TA untersuchen lassen, um Kristalle, Entzündung, ... ausschließen zu können.

    - Wieviel trinkt sie? Wenn viel reinkommt, muss auch viel wieder raus.

    - Wie ist der Tagesablauf? Stress kann auf Magen, Darm und Blase schlagen.

    - wir gehen zweimal am Tag spazieren, aber lassen sie zusätzlich häufig (ca. alle 2 Stunden) in den Garten, teilweise auf Ihre Meldung hin, teilweise weil wir selbst raus gehen und sie mitnehmen. Im Schnitt ist sie also bestimmt 8 Mal am Tag draußen und macht dann ja wie oben beschrieben auch fast jedes Mal

    - Sie pinkelt glaube ich überwiegend richtig. Manchmal macht sie aber auch während eines Spaziergangs mehrere Male, da kann ich mir kaum vorstellen, dass da beim zweiten oder dritten Mal noch mehr als ein paar Tropfen kommen. Ich nehme mal an, dass das kein Markieren ist, oder?

    - Sie trinkt meiner Einschätzung nach ziemlich viel

    - der Tagesablauf ist entspannt. Stress schließe ich eigentlich aus, da wir sehr auf Ruhe achten und sie keine Anzeichen macht, dass sie Stress hat. Magen-Darm-mäßig ist auch alles okay

    Die Unfälle drinnen passieren entweder direkt nach dem Aufwachen morgens, oder wenn sie kurz vorher im Garten war, da aber nicht gemacht hat, und dann im Anschluss drinnen alleine ist bzw. außer Sichtweite. Vielleicht war sie dann draußen abgelenkt und merkt erst drinnen, wenn nichts spannendes passiert, dass sie ja eigentlich mal muss?
    Das Ganze passiert ja zum Glück eher selten, aber jetzt mache ich mir eher Sorgen über die Häufigkeit. Danke für euren Rat, wir gehen mal zum TA und lassen das untersuchen!

    Ich hätte da auch mal eine Frage:

    Meine Aussie-Hündin, 6 Monate alt, ist noch nicht zuverlässig stubenrein.. mal geht es ein, zwei Wochen gut, mal gibt es fast jeden Tag einen Unfall. Sie meldet sich bisher scheinbar nur, wenn wir in Sichtweite sind. Ist sie alleine in einem Raum, dann lässt sie manchmal "einfach laufen". Außerdem muss sie recht häufig pinkeln, ich schätze so 8 Mal am Tag, vielleicht auch öfter.

    Ist das ein Anlass zur Sorge oder ist es normal, dass manche Hunde einfach etwas länger brauchen bis sie stubenrein sind?

    Muss man das vielleicht sogar mal tierärztlich abklären lassen, weil sie so häufig muss?

    Ich habe da absolut keine Erfahrungswerte und weiß nicht, ab wann das besorgniserregend ist. Ich sehe es relativ gelassen, dass ich hier ab und zu mal eine Pfütze wegwischen muss, aber ich möchte nicht, dass sich daraus ein Problem entwickelt oder ich da medizinische Ursachen übersehe...

    Für uns ist es die erste Brut- und Setzzeit mit Hund. Sie gilt schon seit Mitte März und es herrscht Leinenpflicht. Streng genommen darf der Hund hier nur an einer maximal 2 oder 3 Meter langen Leine geführt werden.

    Wir wohnen zum Glück so abgelegen, dass man eigentlich keine Kontrollen fürchten muss. Wir handhaben es aktuell so, dass wir den Hund überwiegend an der Schleppleine haben und mehr auf Feldwegen statt in Wäldern spazieren gehen. Unsere Hündin bleibt zum Glück ohnehin meist von selbst auf den Wegen und wird sonst zurückgepfiffen. Frei rennen darf sie weiterhin auf einer Weide bei uns am Haus oder auf den Koppeln vom benachbarten Bauern. Der hat da nichts gegen, solange seine Kühe dort noch nicht stehen.

    Mit einem 6 Monate alten Hund, mit dem man an der Leinenführigkeit noch arbeitet, finde ich diese Regelung mit der 2-Meter-Leine kaum umsetzbar. Für unsere Hündin ist das noch Schwerstarbeit und ich bin froh, dass wir hier die Möglichkeit haben, sie weiterhin zwischendurch möglichst frei laufen zu lassen

    Hier klinke ich mich auch mal ein, alltäglichen Wahnsinn gibt es bei uns nämlich auch gerne mal ?

    Rocky, unsere 6 Monate alte Aussie-Hündin, ist momentan darauf spezialisiert, die ekelhaftesten Dinge im Wald zu finden. Kein Spaziergang, auf dem sie nicht ein Stück Geweih, einen Knochen oder verwesendes Getier Exkremente findet - bin schon froh, dass sie nicht alles gleich auffrisst, sondern es nur stolz wie Bolle herumträgt, bevor ich blöde Spielverderberin es ihr wieder abnehme...

    Ich freue mich, hier mitzulesen und eure tollen Fotos zu anzuschauen ?

    PS: die Probleme mit der Innenraumüberwachung im Auto habe ich auch ?

    Was für ne "Art" Camper seid ihr eigentlich?

    Also stellt ihr euch 2 Wochen auf einen Platz und bleibt da
    Macht eine Rundreise und seid nur 1/2 Tage auf dem selben Platz
    Oder steht ihr gerne wild/offroad?

    Würde mich einfach mal interessieren.


    Wir waren bisher (aka vor dem Hund) nur auf Rundreisen und standen dann nur 1 Tag (bzw. eher Nacht) auf nem Platz.

    Wir sind mit einem ausgebauten Geländewagen unterwegs und stehen gerne wild/offroad, wo es möglich und erlaubt ist. Ansonsten suchen wir uns gerne möglichst kleine, naturnahe Plätze (kleine Campingplätze, Agriturismo, Vansite, Landvergnügen oder mit Erlaubnis der Besitzer auf Privatgrundstücken) und bleiben meistens nur eine Nacht, weil wir eher Rundreisen machen.

    Jetzt, wo der Hund mit on Tour ist, müssen wir mal schauen, wie das weiterhin so funktioniert mit der vielen Fahrerei. Bin schon sehr gespannt auf die erste längere Reise mit Hund :)

    Weitere Gedanken die da eine Rolle spielen: Wird er alleine bleiben können? Ich bin alleine und seine einzige Bezugsperson, ich hab Angst, dass er sich so stark an mir orientiert, dass das zum Problem werden könnte. Ab Mai muss ich wieder arbeiten, zwar nur 12 Stunden pro Woche, aber ich sehe aktuell nicht, dass er das packen wird. Eigentlich war geplant, dass meine Mutter ihn dann jeweils nimmt, aber mit so einem Hund natürlich schwierig, für ihn auch nur Stress.

    Ich habe keine Erfahrung mit Angsthunden und kann deshalb nicht beurteilen, ob das Verhalten deines Welpens in der Hinsicht besorgniserregend ist, aber ich glaube viele Sorgen, die du dir machst, macht sich eigentlich jeder Ersthundehalter bzw. Erstwelpenbesitzer. Wir haben einen Welpen, der in seinen ersten Lebenswochen behütet aufgewachsen ist und sich (meiner Einschätzung nach) bisher im normalen Verhaltensspektrum bewegt. Aber auch der brauchte ca. 4 oder 5 Tage, bis der hier angekommen war. In den ersten Tagen war die Kleine bei lauten Geräuschen sehr schnell verschreckt, skeptisch gegenüber uns, super ängstlich gegenüber anderen Hunden und fremden Menschen und hat schlecht gefressen. Das alles hat sich dann aber schlagartig ins Gegenteil gekehrt und sie ist mittlerweile super aufgeschlossen, unerschrocken und verfressen.

    Das ist natürlich nicht vergleichbar mit einem Welpen aus dem Tierschutz, aber vielleicht malst du dir auch gerade alles schwärzer aus als es tatsächlich kommen wird und Sam braucht einfach noch eine Weile, um sich einzugewöhnen.

    Dass er bei deiner Mutter so aufblüht, im Garten ausgelassen umher flitzt und auch gegenüber deiner Mama nicht ängstlich reagiert sind doch schonmal super Erfolgserlebnisse! :)

    Danke euch dreien :) Das zeigt mir wieder mal, dass ich mir viel zu viele Sorgen mache und echt mal runter muss von diesem Gedanken, dass sich alles um den Hund drehen muss :headbash:

    Dann hoffe ich mal, dass wir das mit Hund und der Renovierung so gut hinbekommen wie @Whiskymara :) Macht mir auf jeden Fall Mut zu hören, dass sich das auf Whisky keineswegs negativ, sondern ja richtig positiv ausgewirkt hat!