Beiträge von L_&_R

    Hallo zusammen, ich würde gerne mal zusammen mit meiner Aussie-Hündin, die jetzt 13 Monate alt ist, ein bisschen ins Canicross reinschnuppern, wobei das wohl erstmal auf strammes Gehen beschränkt sein wird. Leider gibt es hier in der Umgebung keine Möglichkeit das unter Anleitung auszuprobieren, bekommt man die Basics auch mit YouTube Videos oder sonstigen Anleitungen selbstständig hin? Ich wär da um Empfehlungen dankbar :)

    Und viel wichtiger: wie finde ich ein passendes Zuggeschirr? Ich hab mal nach gebrauchten X-Back-Geschirren gesucht, da ich mir noch gar nicht sicher bin, ob das was für mich und meine Hündin ist und da jetzt nicht gleich einen Haufen Kohle in die Erstausstattung investieren möchte... Ist das X-Back von erpaki für den Einstieg okay? Das finde ich recht häufig gebraucht in verschiedenen Größen, ebenso das von ManMat. Vielleicht hat ja auch jemand ein Geschirr zu verkaufen? Dann würde ich mich über eine PN freuen :)

    Wir haben wie Agamo das Glück, einige Direktvermarkter in der Umgebung zu haben sowie einen Metzger, den ich guten Gewissens den "Metzger meines Vertrauens" nennen kann. Der schlachtet noch selbst, bezieht sein Fleisch u.a. von meinem Nachbarn und anderen kleinen Betrieben aus den Nachbarorten und beantwortet Fragen nach der Herkunft des Fleisches offen und ehrlich.

    Aber: würde unser Hund täglich Fleisch von dort bekommen, wäre mir persönlich das aktuell zu teuer. Also gibt es bei uns zurzeit täglich Demeter-zertifiziertes TroFu und wenn mal selbst gekocht oder roh gefüttert wird, was ca. einmal die Woche der Fall ist, dann eben mit Fleisch von diesem Metzger.

    Ich lebe selbst nicht vegetarisch, aber die Herkunft des Fleisches, das ich esse, ist mir aus dem Tierwohl-Aspekt sehr wichtig. Deshalb wird Fleisch (für uns Menschen und auch für den Hund) eigentlich nur direkt ab Hof oder vom Metzger des Vertrauens gekauft.

    Ich möchte die Prinzipien, die ich für mein eigenes Essen anlege, beim Füttern meiner Tiere nicht komplett über Bord werfen. Mein Kompromiss zurzeit ist, dass der Hund als Grundfutter das Defu Bio-Trockenfutter von Defu bekommt. Die haben leider keine große Auswahl was die Sorte angeht, bisher habe ich aber Glück und es wird hier gerne gefressen und bestens vertragen. Bei Leckerlis, Knabbereien usw. versuche ich schon auch drauf zu achten oder auf Fleisch zu verzichten, aber bin da leider nicht immer ganz konsequent und nehme hier und da mal etwas aus dem Supermarkt oder Tiergeschäft mit.

    Was habt ihr für einen Hund? Rasse/Alter/Gewicht

    Standard Australian Shepherd Hündin, 13 Monate, 22 kg

    Wie aktiv ist er?

    Junghundtypisch aktiv

    Welches Futter bekommt er und wieviel?

    Als Grundfutter gibt es das Defu Adult Geflügel Trockenfutter (Demeter zertifiziertes Bio-Futter), ca. 300 g am Tag

    Wieviel kostet das monatlich?

    ca. 30€. Dazu kaufe ich die Vorratspackungen (2x12,5 kg) und achte auf Angebote. Bei kleineren Packungsgrößen kostet das Futter sonst schnell doppelt so viel.

    Also, ich hab nachgeschaut und meine Hündin hatte mit 14 Wochen 8,4 Kilo (die Rüden lagen so bei ca. 10 Kilo).

    Mit 6 Monaten war sie bei 19 Kilo und seit sie ca. 9 Monate alt ist, wiegt sie recht konstant 22 Kilo. Die aktuelle Schulterhöhe weiß ich nicht, müsste sie mal wieder messen.

    Ich schick dir noch ne PN mit mehr Details :)

    Wenn's dir hilft kann ich morgen gerne nachschauen, wie viel meine (Standard Aussie) und ihre Wurfgeschwister in dem Alter gewogen haben und wie sich das weiter einwickelt hat - gib gerne kurz Bescheid.

    Unsere hat jetzt mit einem Jahr stolze 22 Kilo ohne dabei zu dick zu sein, die Rüden kratzen teilweise an den 30 Kilo. Sind aber auch alle ziemlich groß geraten

    Ach Gott wie süß, da bekomme ich gleich Puppy-Fever :smiling_face_with_hearts:

    Wir haben unsere Aussie-Hündin letztes Jahr Ende November mit 9 Wochen abgeholt und sie hatte als Welpe eine ähnliche Fellbeschaffenheit wie dein süßer Fratz. Sie hat in ihrem ersten Winter nie Mantel getragen, weil sie null Anzeichen gemacht hat zu frieren - es war eher so, dass sie die Kälte draußen total genossen hat und sich im Schnee gewälzt hat und so. Ich hatte da wegen dem nackten Welpenbäuchlein anfangs echt Bedenken, aber das hat ihr scheinbar nichts ausgemacht.

    Leute ich glaub ich gebs auf.

    Alles was ich mache ist falsch, auch wenn mir davor gesagt wird dass es richtig ist.

    Der Beitrag in dem ich geschrieben habe, dass ich 3-4 Stunden wandern gehen werde hatte 26 likes. Keiner hat irgendwas davon gesagt, dass das zu viel ist. Und jetzt komme ich zurück von dieser "Wanderung", die ja eigentlich ein großer Spaziergang mit Pausen war und alle kloppen sich hier darum ob und wie falsch das doch war. Häh?

    Ich blicke nicht mehr durch, sorry.

    Ich glaube das Forum ist nichts für mich. Danke für viele sehr nette und hilfsbereite Kommentare. Ich werde nächsten Monat die Hundeschule besuchen und dann mal schauen wie es weiter geht. Erstmal werde ich nichts ändern, außer das Geschirr, weil das Fazit doch irgendwie jetzt ist, dass ich eigentlich eh nichts falsch gemacht habe und alles was ich jetzt ändere erst recht falsch ist.

    Hey Anna,

    ich war hier von Anfang an stille Mitleserin und bin ziemlich schockiert, wie der Thread hier über die letzten Seiten ausgeartet ist... Dementsprechend fände ich es verständlich, wenn du hier nicht weiter mit liest, aber auch sehr sehr schade. Ich finde, du zeigst mittlerweile Einsicht und Willen, Snow besser zu verstehen und etwas zu ändern und es wirkt als hättest du in der kurzen Zeit schon viel gelernt und aus den hilfreichen Kommentaren hier so einiges mitgenommen.

    Was ich nur kurz loswerden wollte zu eurer Wanderung (bzw. zu eurem großen Spaziergang): Meine Junghündin ist nach größeren Ausflügen auch manchmal etwas drüber gewesen - toll ist das natürlich nicht und sollte auch nicht ständig vorkommen, aber sie daran auch nicht kaputt gegangen, wenn das mal passiert ist ;) . Dann weiß man einfach, dass es aus irgendeinem Grund "zu viel" war, merkt sich das für's nächste Mal und legt ein, zwei Ruhetage ein. Gönn Snow heute einfach eine Pause und gut ist's. Ich kann mir vorstellen, dass es für sie ungewohnt und vermutlich auch mit Frust verbunden war, plötzlich die ganze Zeit an der (langen) Leine zu laufen und sie deshalb drüber war. Aber daran wird sie sich hoffentlich schnell gewöhnen bzw. du sagtest ja, dass eine längere Schleppleine schon bestellt ist.

    Ich finde es auf jeden Fall super, dass du dir vieles hier zu Herzen genommen hast und den allerwichtigsten Punkt, nämlich Snow nicht frei laufen zu lassen, wenn sie nicht zuverlässig abrufbar ist, gleich in die Tat umgesetzt hast. :) und ich schließe mich meinen Vorrednern hier an und würde mich auch sehr über einen Foto-Thread von euch freuen :bindafür:

    Oh Gott du Arme, dich hat der Blues ja so richtig erwischt... Ich kann's auch irgendwie verstehen, da hat deine Mama deine absolute Seelenhündin bei sich Zuhause und natürlich vergleicht man da, wenn es mit dem eigenen Hund dann nicht so läuft wie man sich das vorgestellt hat.

    Ich kenne das auch: der Hund meiner Eltern (ein Aussie-Mix) ist mit 9 Monaten aus dem Tierschutz bei uns eingezogen, damals habe ich noch Zuhause gewohnt. Der hat sich quasi selbst erzogen, war von Anfang an der liebste Hund, hat nie wirklich pubertiert und ist einfach nur eine Seele von Hund.

    Einige Jahre nach dem Auszug von Zuhause war es bei mir dann endlich so weit, dass ich einen eigenen Hund halten konnte und es zog ein kleiner Aussie-Welpe bei mir ein. Ich war zwar von Anfang an total vernarrt in sie (ich meine, sie war ein kleiner, fluffiger Welpe, da hatte ich gar keine andere Wahl), sie hat auch recht schnell eine Bindung zu uns aufgebaut und ist ein toller Hund. Aber sie ist halt nicht so ein Selbstläufer wie der Hund meiner Eltern, macht viel mehr Blödsinn und fordert mich viel mehr heraus.

    Ich war einfach sehr "verwöhnt" durch den Hund meiner Eltern und ich glaube das ist auch bei dir der Fall ;) nimm die Hündin deiner Mutter nicht als Messlatte, an der du deinen Aussie misst.

    Es wird nicht alles genauso laufen wie mit deiner ersten Hündin, aber hey, das ist ganz normal! 🤗 Ich hoffe, deine Zweifel verziehen sich ganz schnell wieder und du kannst die gemeinsame Zeit mit deinem eigenen Hund schnell anfangen zu genießen

    Wow, danke für die zahlreichen Antworten und die angeregte Diskussion! Da ist wirklich viel Interessantes und Nützliches dabei gewesen, was ich für mich mitnehmen kann :applaus:

    Ein gesundes Mittelmaß und unter Berücksichtigung des Individuum wäre einfach schön. Und klar ist, dass es auch eine Rolle spielt wann man mit dem Hund wo sein will, wenn man etwas ambitionierter ist (was ich z.B. gar nicht bin :hust: ). Ich bin auch klar die Fraktion lieber zu langsam als zu schnell. Beides ist mit negativen Auswirkungen verbunden, aber zu schnell hinterlässt meines Erachtens mehr Baustellen

    Das "gesunde Mittelmaß" zu treffen fällt einem als Anfänger halt echt oft nicht leicht.. Ich bin froh, nicht in die Auslastungs-Falle getappt zu sein, und auch von dem anderen Extrem "der Hund muss im ersten Jahr nur Ruhe lernen" bin ich zum Glück recht schnell abgerückt. Ich bin schon froh, dass ich meine Hündin mittlerweise halbwegs "lesen" kann und weiß, wann ihr etwas zu viel ist oder wann sie sich langweilt. Gerade weil ich Anfänger bin, versuche ich aber auch lieber, es zu langsam angehen zu lassen als zu schnell - zumal ich wirklich gar keine sportlichen Ambitionen habe, sondern mein einziges Ziel ist, einen alltagstauglichen und zufriedenen Hund zu haben :)

    Ich würd mir an deiner Stelle aber echt einfach mal den Druck nehmen, deinen Hund mit anderen zu vergleichen. =)

    Danke! Da hast du komplett Recht und eiiiiigentlich vermeide ich das auch total, aber auf der anderen Seite frage ich mich halt auch immer wieder "was ist normal?" und "muss ich mir über irgendwas Sorgen machen?", weil mir einfach die Erfahrungswerte fehlen.

    Ich glaube, ich hab mir einfach mal wieder zu viele Gedanken gemacht. Wenn ich eure Beiträge so lese, habe ich glaube ich einen ganz normalen Junghund, bei dem die Murmeln munter hin und her rollen und an manchen Tagen gibt es halt auch mal ein paar Murmeln weniger, die da vorhanden sind. Ich habe das Auf und Ab bei so einem heranwachsenden Hund grundsätzlich eh total unterschätzt und finde u.a. auch deshalb diesen Thread so hilfreich und es ist so schön hier die Entwicklung eurer Jungspunde mitzuverfolgen :bindafür: