Beiträge von L_&_R

    Interessantes Thema gerade. Da möchte ich mich auch kurz einklinken und etwas fragen.

    Unsere Aussie-Hündin ist jetzt ein Jahr alt und ich habe auf Anraten von vielen Seiten im ersten Jahr nicht allzu viel mit ihr gemacht und den Fokus definitiv auf Alltagstauglichkeit gelegt - wobei unser Alltag vielleicht auch nicht ganz vergleichbar ist, weil wir sehr ländlich leben und hier die meiste Zeit tote Hose ist. Im Alltag läuft sie meist brav mit, aktuell aber abhängig von der pubertären Tagesform.

    Seit einer Weile gehen wir einmal im Monat zum Hütetraining, ansonsten wird nicht wirklich mit System mit ihr "gearbeitet". Als nette Beschäftigung für Zwischendurch habe ich vor Kurzem Longieren angefangen.

    Auf mich wirkt es aber manchmal als hätte sie eine sehr unterdurchschnittliche Konzentrationsfähigkeit und ich frage mich, ob das daher kommt, dass ich ihm ersten Jahr vielleicht doch ZU wenig mit ihr gemacht habe..?

    Beim Longieren und beim Bei-Fuß-Laufen fällt mir das besonders auf. Da kann sie sich gefühlt nur ganz kurz drauf konzentrieren (oder sie hat einfach nach kürzester Zeit keinen Bock mehr?). Auch bei Spaziergängen z.B. im Urlaub, wo wir ausnahmsweise mal mehreren Radfahrern, Hunden o.ä. begegnen, laufen die ersten Begegnungen noch super, mit der Zeit wird sie aber immer weniger ansprechbar.

    Für mich absolut unvorstellbar 4x die Woche mit ihr zum Training zu gehen, der würden alle Sicherungen rausbrennen...

    Macht es Sinn, die Konzentrationsfähigkeit irgendwie systematisch fördern? Ich brauche kein Genie als Hund, ich hab nur Sorge, dass ich da irgendwas "verpasst" habe, was man aufholen sollte

    Wenn ich hochkonzentriert den Hund vollgequasselt habe, hat das eigentlich jeder akzeptiert. Vor allem, wenn ich laut die entsprechenden Botschaften verkündet habe 'wir gehen einfach vorbei, es passiert dir nichts'. Damit bezieht man sich auf den Hund und die Leute fühlen sich nicht vor den Kopf gestoßen, wie wenn man sich auf sie bezieht 'bitte fassen Sie den Hund nicht an'.

    So wie von @EmmaSonja und Snaedis beschrieben mache ich das bei uns im Kaff meistens auch und es funktioniert ausgezeichnet. Kurz grüßen, lächeln oder zunicken und dann den Blick wieder zum Hund. Bei der erweiterten Nachbarschaft und Leuten, denen ich regelmäßig begegne und die an sich freundlich sind, will ich mich nicht als "die unfreundliche Kuh mit dem Hund" bekannt machen.

    Bei ein paar sehr netten älteren Herrschaften, denen ich auf meiner Gassistrecke regelmäßig begegne und die mich auch gerne mal kurz festquatschen und/oder dem Hund hallo sagen wollen, habe ich mir die Mühe gemacht zu erklären, dass ich es nicht unhöflich meine, wenn ich nur kurz im Vorbeigehen grüßend im Stechschritt an ihnen vorbei marschiere, sondern dass ich in solchen Momenten gerade etwas mit meinem Hund trainiere. An anderen Tagen (oder wenn ich ohne Hund unterwegs bin) bleibe ich dann auch mal kurz zum Quatschen stehen oder beziehe sie sogar mal kurz in eine Übungssituation ein (z.B. den Hund versuchen anzulocken oder so).

    Bei mir unbekannten Menschen, die ich nie wieder sehen werde oder unfreundlichen oder in irgendeiner Form übergriffigen Leuten (z.B. die Frau, die damals meinen 12 Wochen alten Welpen so lange mit Blicken und Geräuschen angelockt hat, bis er zu ihr hin ist und sie dann anspringen wollte, und sie daraufhin dann ganz pikiert gefragt hat, ob wir denn nicht in die Hundeschule mit dem gehen) bin ich aber nicht so nett und freundlich und ignoriere sie so gut es geht. Wenn ich "Stadttraining" o.ä. mache, dann auch am liebsten da, wo ich möglichst wenig Bekannte treffe.

    So, vielleicht kann ich hiermit jemanden vor einem Fehlkauf bewahren: ich hab den Hundemantel von Carhartt bestellt und den kann man echt vergessen... Der ist für die meisten normal gebauten Hunde von der Rückenlänge her viel zu kurz (angegeben waren bei der Größentabelle nur Hals- und Brustumfang), hab leider kein Foto gemacht. Da ich echt irritiert war, ob ich zu doof war die richtige Größe zu bestellen, hab ich nochmal im Internet nach Kundenfotos besucht und da sah es genauso aus wie bei uns: entweder viel zu kurz, oder so viel zu groß bestellt, dass die Rückenlänge passt, aber der Hund im Mantel halb versinkt 🙈

    Die Sicherheitsweste ist ähnlich deppert geschnitten, aber passt abgesehen von der Länge wie angegossen und ist hochwertig verarbeitet, sodass ich wenigstens die behalten habe.

    Um etwas zu raten, zeig am besten mal ein Foto vom Hund wo man die Statur erkennt. Rückenlänge, Brustumfang? Wie warm, für Regen geeignet?

    Danke dir, das mache ich in Zukunft definitiv 🙈 bei diesem hier ging's nur um die Optik und die Marke (wollten halt Partnerlook haben 😉), aber ohne Angabe der Rückenlänge bei den Maßen war es echt ein Schuss in den Ofen... Beim nächsten Mantel (also falls wir wirklich einen benötigen sollten) lasse ich mich hier definitiv vorher beraten!

    So, vielleicht kann ich hiermit jemanden vor einem Fehlkauf bewahren: ich hab den Hundemantel von Carhartt bestellt und den kann man echt vergessen... Der ist für die meisten normal gebauten Hunde von der Rückenlänge her viel zu kurz (angegeben waren bei der Größentabelle nur Hals- und Brustumfang), hab leider kein Foto gemacht. Da ich echt irritiert war, ob ich zu doof war die richtige Größe zu bestellen, hab ich nochmal im Internet nach Kundenfotos besucht und da sah es genauso aus wie bei uns: entweder viel zu kurz, oder so viel zu groß bestellt, dass die Rückenlänge passt, aber der Hund im Mantel halb versinkt 🙈

    Die Sicherheitsweste ist ähnlich deppert geschnitten, aber passt abgesehen von der Länge wie angegossen und ist hochwertig verarbeitet, sodass ich wenigstens die behalten habe.

    Eins vorab: Es tut mir wirklich leid, was dir da passiert ist.

    Und ich stimme dir zu, dass so etwas nicht passieren darf und der entsprechende Hundehalter ein riesiger Idiot ist, wenn er die Gefahr, die von seinem Hund ausgeht, dermaßen runterspielt. Ich als Hundehalter rege mich über solche ignoranten Halter extrem auf, weil sie dafür sorgen, dass generalisiert häufig alle Hundebesitzer in einem schlechten Licht darstehen - mit deinem Ärger und deiner Meinung über diesen Typen bist du hier bestimmt nicht allein.

    Aaaaaaber: man kann von diesem einen Hund und seinem inkompetenten Halter doch keine Rückschlüsse auf ALLE Hunde und ALLE Halter ziehen :ka: eine generelle Maulkorbflicht für Hunde ab einer gewissen Größe, einen generellen Leinenzwang oder gar ein grundsätzliches Hundehaltungsverbot wirst du mit deinem Fall nicht bewirken können, das ist ja wohl klar (und es ist ja wohl auch klar, dass da von Leuten in einem Hundeforum da kein positives Feedback zu kommt)

    Was du aber tun kannst und solltest ist gegen eben diesen spezifischen Hundehalter vorzugehen, und zwar indem du ihn an allen möglichen Stellen anzeigst. Auch wenn du dir davon aufgrund der Erfahrung deiner Bekannten nicht viel erhoffst. Wenn alle denken "bringt doch eh nichts" und deshalb niemand Anzeige erstattet, ja dann muss man sich auch nicht wundern, dass es nie Konsequenzen gibt.

    Ich drücke dir die Daumen, dass dein Heilungsprozess gut verläuft und deine Anzeige Konsequenzen nach sich zieht. Würde mich interessieren, wie das ausgeht, vielleicht magst du ja davon berichten

    Kommt mir für einen 19 Wochen alten Junghund auch zu viel vor - sowohl die Länge der Spaziergänge als auch das ganze "Entertainment". Gerade in dem Alter ist der Knirps doch noch damit beschäftigt erstmal die Außenwelt kennen zu lernen und seine Umgebung zu erkunden. Und auch generell, bei erwachsenen Hunden, muss ja nicht ständig irgendwelche Bespaßung stattfinden, zumal dann ja auch recht schnell eine Erwartungshaltung da ist. Gemütliche Schnüffelrunden, auf denen der Hund auch einfach mal halbwegs ungestört Hundedingen nachgehen darf, finde ich schon wichtig, aber das kommt vielleicht auch auf den Charakter des Hundes an.

    Was ich persönlich sinnvoll finde ist es, von Klein auf draußen Orientierung an dir zu bestätigen, Rückruf zu üben und solche Dinge halt, die euch das Leben einfacher machen :)

    Aber hat der TE nicht sogar geschrieben, dass ihm (optisch) Border Collies am besten gefallen würden, er sich aber im Klaren darüber ist, dass dies nicht die passende Rasse für seine Lebensumstände sind? Das würde dann ja schon ganz klar zeigen, dass hier nicht rein nach der Optik gegangen wird

    Oder verwechsle ich den Thread? Habe hier etwas die Übersicht verloren bei den vielen Seiten...

    Wir sind (nach einem kurzen Versuch mit Spot-On) mit drei Nexgard durch die Saison gekommen und zurzeit finden wir gar keine Zecken am Hund - und wir leben wirklich in einer Zecken-Hochburg. Allerdings hatten wir jetzt schon zwei von diesen fiesen Auwaldzecken übers Sofa krabbeln, am liebsten hätte ich die Bude in Brand gesteckt, so eklig finde ich die :kotz:

    Also erstmal finde ich es super, dass du dich schon so in das Thema Hundeerziehung eingearbeitet hast, um selbst zu erkennen, dass das, was dein Freund da praktiziert, für euch und euren Hund so nicht funktionieren wird.

    Lese ich das richtig, dass ihr bisher mit Akita nicht bei einem Trainer seid?

    Lass dir hier im Forum am besten Trainerempfehlungen in eurer Nähe geben, ich glaube ohne Trainer werdet ihr nicht weiter kommen oder schlimmstenfalls neue Probleme erzeugen.

    Und eine Verständnisfrage: du schreibst, dass Akita nicht auf den Rückruf hört und deshalb selten frei laufen - wo darf sie denn frei laufen? Auf eingezäunten Hundewiesen? Wenn ja, sind dort meist viele andere Hunde anwesend? Oft heißt es an solchen Orten, dass "die Hunde das schon unter sich ausmachen", es wird also wenig reguliert und eingegriffen, was für viele Hunde Stress und Mobbing bedeutet. Da wäre ich an deiner Stelle also vorsichtig, insbesondere wenn man die hündische Körpersprache und Kommunikation noch nicht so gut lesen kann.