Interessantes Thema gerade. Da möchte ich mich auch kurz einklinken und etwas fragen.
Unsere Aussie-Hündin ist jetzt ein Jahr alt und ich habe auf Anraten von vielen Seiten im ersten Jahr nicht allzu viel mit ihr gemacht und den Fokus definitiv auf Alltagstauglichkeit gelegt - wobei unser Alltag vielleicht auch nicht ganz vergleichbar ist, weil wir sehr ländlich leben und hier die meiste Zeit tote Hose ist. Im Alltag läuft sie meist brav mit, aktuell aber abhängig von der pubertären Tagesform.
Seit einer Weile gehen wir einmal im Monat zum Hütetraining, ansonsten wird nicht wirklich mit System mit ihr "gearbeitet". Als nette Beschäftigung für Zwischendurch habe ich vor Kurzem Longieren angefangen.
Auf mich wirkt es aber manchmal als hätte sie eine sehr unterdurchschnittliche Konzentrationsfähigkeit und ich frage mich, ob das daher kommt, dass ich ihm ersten Jahr vielleicht doch ZU wenig mit ihr gemacht habe..?
Beim Longieren und beim Bei-Fuß-Laufen fällt mir das besonders auf. Da kann sie sich gefühlt nur ganz kurz drauf konzentrieren (oder sie hat einfach nach kürzester Zeit keinen Bock mehr?). Auch bei Spaziergängen z.B. im Urlaub, wo wir ausnahmsweise mal mehreren Radfahrern, Hunden o.ä. begegnen, laufen die ersten Begegnungen noch super, mit der Zeit wird sie aber immer weniger ansprechbar.
Für mich absolut unvorstellbar 4x die Woche mit ihr zum Training zu gehen, der würden alle Sicherungen rausbrennen...
Macht es Sinn, die Konzentrationsfähigkeit irgendwie systematisch fördern? Ich brauche kein Genie als Hund, ich hab nur Sorge, dass ich da irgendwas "verpasst" habe, was man aufholen sollte