Beiträge von Collienase

    Mir hat eine Dame von einem Labor mal gesagt, das sie es befürworten würde, das Hunde die roh gefüttert werden ab und an mal eine gekochte Mahlzeit bekommen, weil gewisse Nährstoffe aus dem gekochten besser aufgenommen werden können.

    Hast du nähere Infos?

    Ich bin grade echt irritiert, welche Nährstoffe bei einem angenommen gesunden Hund bei angenommer wirklich guter Rohernährung nicht aufgenommen werden kann.

    Ich vermute mittlerweile, weil ich oft richtig krasse "Ernährungspläne" lese, dass die meisten Hunde mit Problemen entweder einfach krank sind (Allergie...) oder fehlernährt.

    Und eine Fehlernährung kann man auch mit gekochter Nahrung nicht "wegzaubern".

    Es ging nicht um "nicht aufgenommen", sondern um leichter und vermehrt aufgenommen. Ging z.B. um Leber (Vitamin A ), das man die ab und an mal angaren soll. Aber das ist ja eigentlich nicht unbekannt, ist bei uns ja genauso. Wir können Nährstoffe aus gegarter Nahrung zum Teil auch besser auf nehmen und da Hunde seid Jahrtausenden an unserer Seite leben und ewig mit Essensresten gefüttert wurden, verhält sich das da ähnlich. Man hat ja mittlerweile auch Enzyme beim Hund gefunden, das sie in die Lage versetzt Stärke zu verwerten, was ja immer behaupte wurde, könne der Hund nicht. Evolution macht auch vorm Hund nicht halt.

    Auf der Seite gibt es einen Bericht dazu https://clean-feeding.de/roh-oder-nicht…hier-die-frage/

    Bei uns gibt es je vom gleichen Hersteller drei unterschiedliche Trockenfutter (Bio) und vier verschiedene Nassfutter (Bio, verschiedene Fleischsorten) im Wechsel. Zusätze gibt es nach Bedarf einmal am Tag ins Nassfutter dazu. Finde ich persönlich jetzt nicht wirklich einseitig, vor allem wenn der Hund sowieso eher sensibel reagiert.

    Da wäre es einseitiger immer nur eine Fleischsorte mit gleichem Gemüse und KHquellen zu geben auch wenn es frisch und somit "besser" ist. Aber auch das fände ich völlig in Ordnung wenn der Hund es am besten verträgt.

    Das stimmt natürlich, nur das ist ja eigentlich nicht der Grund warum jemand frisch füttert, das er immer das selbe in den Napf tut. Sondern das macht man ja u.a. um Abwechslung in den Napf zu bringen. Bei uns gibt es selten mal zwei Tage hintereinander das selbe Futter.

    Ich kenne viele, die leider immer das selbe Fefu füttern, weil Hund es verträgt und man das so schön einfach wo bekommt. Immer der selbe Hersteller ist aber u.u. auch einseitig auch wenn man die Sorten wechselt, weil manche Hersteller dazu neigen überall die selben Zusätze rein zu tun. Eine Dauergabe von gewissen Heilkräutern z.B. kann dazu führen, das sie nicht mehr wirken und ich weiß nicht was es macht, wenn Essen z.B. immer nach Rosmarin schmeckt - ißt man dann irgendwann nichts mehr, was nicht nach Rosmarin schmeckt - Gewöhnung ? Wie Leute die nichts essen, was nicht ordentlich gesalzen ist ?

    Aber du hast Recht, je mehr Abwechslung desto besser, egal wovon.

    Meistens hatten wir in der Vergangenheit Fellprobleme wie z. B. verblasste Farbe und raues, glanzloses Fell. Wenn ich das beim TA angesprochen hatte wurde immer behauptet die Hunde hätte doch schönes Fell. Klar meine Hunde versuche ich zu pflegen, sie werden regelmäßig gebürstet. Aber trotzdem sollte ein TA doch sehen wenn das Fell nicht in Ordnung ist. Für mich ist das doch ein Zeichen, dass irgendwo etwas nicht stimmt!

    Magenprobleme gab es nur wenn ein Futter Kartoffeln, Reis oder sonstiges Getreide enthielt. Auch Bierhefe und zu viele Kräuter verursachten zu viel Magensäure. Durchfall gab es bisher vom Dosenfutter. Aber egal was ich füttere Indy macht einfach zu viele Haufen. Wodurch ich befürchte, dass er das Futter schecht verwertet und dadurch evtl. auch das Fell so schlecht ist, da die Nährstoffe wieder mit ausgeschieden werden. Ansonsten hat er keine Probleme wie Blähungen oder generell Durchfall was evtl. auf IBD schließen könnte. Habe es aber auch noch nicht abklären lassen, da ich eher an Unverträglichkeiten dachte. :ka:

    Ja kochen geht, da es dann auch nur Fleisch, Möhren und Hirse gibt, sowie Zusätze wie ein Vitamin-Mineral-Präparat von Napfcheck, Öl und immer mal wieder was für´s Fell. Ich koche auch meistens für 2 Tage. Sie vertragen auch Trockengemüse, aber nur wenn ich es ein paar Minuten koche und am nächsten Tag füttere.

    Barf hatten sie auch vertragen, nur war ich dann irgendwann frustriert, dass trotz meiner Bemühungen das Fell einfach nicht besser wurde und ich mir dann dachte, dann kann ich auch Trockenfutter füttern. Wolfsblut z. B. hatten sie monatelang vertragen und dann irgendwann wurde öfter das ganze Futter von beiden erbrochen.

    Habe im Moment hauptsächlich angefangen zu kochen, da ich dann ein paar Zusätze wie Darmsanierung und was für den Magen besser untermischen kann als unter´s Trofu.

    Sollte da z.B. eine Stoffwechselstörung vor liegen, dann könnte es natürlich sein, das egal was du fütterst das Fell komisch aus sieht, weil die Nährstoffe nicht aufgenommen werden. Von daher ist kochen gar keine schlechte Idee. Mir hat eine Dame von einem Labor mal gesagt, das sie es befürworten würde, das Hunde die roh gefüttert werden ab und an mal eine gekochte Mahlzeit bekommen, weil gewisse Nährstoffe aus dem gekochten besser aufgenommen werden können.

    Man könnte Vitamin/Mineralstoffmangel ja in einem Blutbild nach weisen. Nicht in einem normalen, sondern extra diese Werte bestimmen lassen. Hab ich schon mal machen lassen und erstaunlicherweise kam da ein Vitamin B 12 Mangel zu Tage. Obwohl das ja im rohen Fleisch, Feta und Co enthalten ist, da wurde auch vermutet, das der Hund das nicht richtig auf nehmen kann, weil genung drin wäre im Futter gewesen. Komisch ist bei dir, dass es beide Hunde betrifft. Sind die Verwandt ?

    ..........Und was einzufrieren geht kommt in die Truhe. Das ist das einfachste was geht.

    ..............Im Urlaub gab es immer Trockenfutter. Aber der grosse Collie verträgt das nicht. Der ist von Beginn an mit Barf gut zurecht gekommen und der verträgt eher das Fertigzeug nicht.

    Nur hat nicht jeder eine Gefriertruhe - ich auch nicht aus Platzmangel. Deshalb wird hier eingekocht was geht :winking_face: Hat alles seine Vor- und Nachteile. Bei mir gibt es normal kein gekochtes Fleisch, sonder das roh.

    FeFu haben bislang alle nach einer Weile Frischfutter dankend abgelehnt :face_with_tears_of_joy: Wäre mir auch eine zu einseitige Ernährung. Ich esse auch nicht jeden Tag das selbe, würde mir innerhalb von spätestens einer Woche zum Hals raus hängen, egal was.


    Aber wie gesagt, das muss man vom Hund und den äußeren Umständen abhängig machen.

    Gibt es da eine Ursache für, hast du das abklären lassen ? Collies neigen ja leider zu so Magen-Darm-Geschichten auch IBD ist nicht ganz selten. Ich kenne/kannte einige die Verdauungsprobleme hatten, teils sogar massive.

    Wenn sie kochen vertragen, dann ist das doch schon mal was, wenn wenigstens was auf Dauer vertragen wird. Hast du es mit vorkochen versucht und es dann einkochen in Gläser oder einfrieren, geht das ? Wäre dann nur ab und an mal eine Aktion. Hab ich eine Zeitlang für den Urlaub gemacht, das in Einmachgläser eingekocht, muss man aber ewig einkochen, damit die Dinger zu bleiben. Ist nicht gerade Energieschonend.

    Ich würde allerdings keinen Welpen mehr barfen. Auch nicht mit professionellem Plan. Das konstante anpassen und whatnot ist mir einfach zu stressig. Und wenn man einen Fehler macht kanns auch ganz schnell zu Problemen führen - allerdings würde ich Probleme mit der Verträglichkeit von Futter da weniger zuordnen.

    So schlimm ist es nun auch nicht. Die allermeisten haben Kinder groß gezogen ohne Ernährungsplan und ohne Angst das Fehler zu Problemen führen :winking_face:. Man sollte gewisse Grundlagen beachten wie überall in der Ernährung aber dann kann man auch Welpen mit frisch/barf Futter auf ziehen. Ist allerdings aufwendiger als einfach Tüte auf, das stimmt.

    Probleme mit der Verträglichkeit würde ich auch eher nicht auf Ernährungsfehler zurück führen, wird wie bei uns auch sein, die Veranlagung dazu ist erblich, gewisse Umwelt Einflüsse und da zähle ich jetzt mal Parasiten mit zu, führen auch zu Unverträglichkeiten und manche Medikamente wohl auch.

    Vielleicht findest du hier einen Sheltie http://www.zauberwald-shelties.de/shelties.html. Die Züchterin legt Wert auf natürliche Aufzucht und Gesundheit, du kannst dir Hunde über drei Generationen an schauen in der blauen/schwarzen Linie. Die zobelfarbende baut sie gerade neu auf, da ist ihre letzte selbst gezogenen gerade mit über 15 Jahren gestorben.

    http://www.a-bruch.de/shelties.htm Die Züchterin macht sich auch viele Gedanken um Gesundheit.

    Meine werden frisch gefüttert, seid mittlerweile über 20 Jahren und ich hab keine Probleme damit. Auch Piri ist hier vom Tag des Einzugs an frisch gefüttert worden.

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    Das Foto ist vom letzten Monat, die Dame ist über 12 Jahre alt und glänzt wie poliert, so ganz falsch kann ihre Ernährung nicht sein.

    Aber man muss das von Hund zu Hund entscheiden, es gibt kein richtig oder falsch das für alle gültig ist. Wie heißt es so schön: jeder Jeck ist anders. Auch bei uns verträgt nicht jeder Mensch alles.