Beiträge von Anirac

    Was das vor schwanzwedeln fast umkippen angeht- das macht meiner auch (sehr selten) und zwar auch dann, wenn ich einen anderen Hund streichle. Und der ist dann eifersüchtig und will das nicht, aber weil er niemand ist, der dann zickt (donna ist da eindeutiger 🤭🤭), fiddelt er sich halb tot. Er wedelt was das Zeug hält, po nach unten gedrückt, leckt dem anderen die lefzen, während er sich zwischen mich und den Hund schiebt. Nein, das ist keine Freude wie tatsächlich viele denken (ja, ich gebe zu, es sieht süß aus)

    . Er will das nicht und seine Strategie bei Konflikten ist so gut wie immer fiddeln oder lustig sein. Wir machen das genau wie Donna63 , ich behalte ihn auf etwas Abstand und er muss das kurz aushalten, ohne dazwischenzufunken. Auch wenn man ja sagen könnte der ist ja lieb, der macht ja nix. Aber es ist halt stress für ihn und er hat da nicht zu regeln, ob ich einen anderen Hund streichle. Also im Grunde genau die gleiche Situation, der gleiche Stress für den Hund, nur die Herangehensweise des Hundes ist eine völlig andere. Wedeln bedeutet nicht immer Freude.

    Wie ist es denn in der Wohnung, wenn er auf seinem Platz was zum kauen bekommt?

    Kauen entspannt.

    Meiner darf draußen gucken, ich guck dann auch und sag dann irgendwann "alles gut". Das kennt er mittlerweile und meistens wendet er sich dann ab. Oder ein frühes "schau", wenn ich merke er will sich aufplustern, weil er fixiert wird (das kann er noch nicht ignorieren, da fühlt er sich angegriffen). Wenn ich da früh genug dran bin, kommen wir so z.b. gut auch an pöbelnden Hunden vorbei.

    Große Reize wie rehe, Eichhörnchen etc darf er auf jeden Fall angucken. Sitzen und angucken ist prima. Das belohnen ich auch mit Leckerlis. Und mittlerweile ist er dann recht schnell bei der Aufmerksamkeit bei mir und schaut mich an statt des reizes.

    Vielleicht wäre das auch bei euch ein Versuch wert.

    Ich würde ihm nie das schauen verbieten oder gar den Kopf wegdrücken- was soll er dabei lernen?

    In ruhe Anschauen ist super, dann umorientieren und weiter geht's.

    Ständiges nach hinten gucken (macht meiner bei manchen Hunden, die ihn triggern) umgehe ich, indem ich einfach ganz inbeei druckt weitergehen und er bekommt ein "weiter". Also auch sagen was er stattdessen machen soll statt nur was verbieten

    Wir haben aber auch einige solcher Leute im Verein, zumindest in der basis-gruppe, nicht in der sport-gruppe. Das ist schon manchmal nur zum Kopfschütteln und bei einigen hat der Trainer es auch schon aufgegeben 🤷‍♀️

    Die kommen trotzdem noch, lassen sich durch die Gegend schleifen und lassen den Trainer Trainer sein und wundern sich, dass ihr Hund sie völlig ignoriert 😅🤷‍♀️

    Ich beneide den Trainer da nicht 😅 Und der kriegt wohl auch oft die "schlimmen" Fälle, die in der Huschu nicht mehr mitmachen können.

    v.a. wenn man es macht als hundetraining und nicht schnell im.alltag von a nach b muss, muss man sich doch die Zeit nehmen. Man hat doch genau gesehen, wie sie damit zu tun hatte, die ganzen eindrücken zu verarbeiten. Die hätten sich besser nen erwachsenen Hund geholt

    Und das sieht man an so einer Sache.

    In der ersten folge sollte der hund direkt apportieren und sie haben sich gewundert, dass er das nicht kann. Da haben sie einfach für den jungen Hund eine falsche erwartungshaltung. Damit sage ich nicht, dass es der Hund da schlecht hat oder dass sie das nicht noch lernen. Aber aus diesen Situationen hätte ein erwachsener Hund da einfach besser gepasst, weil sie Erwartungen an ihn haben wie sie ein welpe nicht erfüllen kann.