Beiträge von tassut

    Wollte mir eine extra neue Ernährungsberatung erstmal sparen, da wieder Stress für den Hund entsteht wenn jemand fremdes kommt.

    Das passiert in der Regel über ein Telefonat, davor kann man schon Anamnese, Laborbefunde etc. hinschicken, sodass die bereits einen Überblick über die aktuelle Situation haben. Da kommt also kein Fremder extra ins Haus.

    könnt ihr mir mal sagen ob die folgenden Inhaltsstoffe gut sind ?

    Die Frage ist da immer, gut für wen? Manche Hunde kämen damit vielleicht klar, andere nicht. Du fragst bestimmt für Texas, oder? Für ihn wärs mir u.a. zuviel Protein (29% Rohprotein), zuviel Fett (16% Rohfett), das falsche tierische Protein, zu viele unnötige Inhaltsstoffe.

    Bei ihm wäre mein Weg von vorneherein ein anderer. Du schreibst in einem anderen Deiner Threads, er würde ab und zu dazu neigen, seine Pfoten intensiv zu belecken, hätte wiederkehrende Ohrenentzündungen und manchmal schuppiges Fell. Außerdem ist Texas eher gestresst und nimmt bisher kontinuierlich zu, Übergewicht hat er schon, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Mit hinein in die gesundheitlichen Themen bei ihm spielt dann noch die neuronale Erkrankung. Da würde ich mich vermutlich an einen der gängigen Futterberater (futtermedicus, napfcheck, usw.) wenden, um mir einen Plan aufstellen zu lassen, nach dem ich vorerst selber kochen kann für den Hund. Damit wären dann z.B. auch Futtermilben ausgeschlossen, die im Trockenfutter vorkommen können. Wenn ich damit diese gesundheitlichen Baustellen außerhalb der NAD aus dem Weg räumen, oder zumindest den Hund bei der Genesung unterstützen kann, wärs mir den Aufwand allemal wert, und dann kann ich mir anschließend immer noch überlegen, ob ich mich vorsichtig an ein Trockenfutter herantaste, wenn ich vom Kochen wieder wegkommen will.

    (Ich hab meine Hunde schon gebarft, bekocht, nass- und trockengefüttert. Wenns für den Hund passt, finde ich prinzipiell jede Fütterungsmethode fein, das soll kein generelles TroFu-Bashing sein.)

    Edit: wegen der Prozentangaben der analytischen Bestandteile, das müsste das Futter sein, oder?

    https://www.top-tiernahrung.de/501/rind-mit-kartoffel

    Einer meiner ehemaligen Hunde hatte eine Milzentfernung, der Verdacht auf was Bösartiges hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Die OP war für sie völlig problemfrei, das Leben ohne Milz ganz genauso wie davor. Gestorben ist sie mit knapp 17 Jahren.

    An Deiner Stelle wäre für mich eine Absage der OP keine Option, ich würde die Umfangsvermehrung aus meinem Hund draußen haben wollen. Ich drück die Daumen, dass die OP gut verläuft und Ihr anschließend auch ein harmloses Ergebnis von der Histologie bekommt!

    Ich brauche ganz schnell mal eure Hilfe...

    Wir haben gerade ein einsames Igelbaby in unserer Einfahrt gefunden. Nicht mal handgroß. Knapp 80g schwer (wir haben ihn gewogen).

    Hab versucht mehrere Tierheime in unserer Umgebung anzurufen. Aber wie zu erwarten ist keiner mehr dort zu erreichen...

    Jemand eine Idee wo man sich noch hinwenden kann?

    Hier gibts eine Karte mit Pflegestellen:

    https://www.pro-igel.de/karte-mit-pflegestellen/


    Viel Glück und danke fürs Kümmern!

    Hallo Sarah,

    ich will Dir gerne ein paar meiner Gedanken aufschreiben, die mir beim Lesen Deiner Texte so gekommen sind. Zieh Dir nur raus, was für Dich nützlich sein könnte - ich kenne Euch ja nicht, es ist einfach nur eine kleine Rückmeldung, was bei mir so ankommt.

    Deine Geschichte mit Deinen Hunden liest sich für mich wahnsinnig hektisch. Ich feuer mal los: Hund 1 zieht ein, Hund 1 hat ne blöde, unheilbare Diagnose, nach kürzester Zeit zieht Hund 2 ein ohne stabile Recherche, Hund 2 ist verhaltensauffällig, Trainer werden zu Rate gezogen, kurz trainiert, geht nicht, Hund 2 wieder weg. Hund 1 soll an Maulkorb gewöhnt werden, geht drinnen, geht draußen noch nicht, aber liest sich nach "fertig trainiert" (Zitat: "Texas ist Maulkorb gewöhnt"). Hund 1 soll Physio bekommen, geht aber auch noch nicht, weil Handling mit fremden Menschen schwierig, macht man selber irgendwie. Hund 1 ist krankheitsbedingt bereits gehbehindert, zittert oft und ist nervös, hat häufige Ohrenentzündungen. Jetzt kommt der Gedanke an Hund 3 auf. Welche Rasse? Die drei sind recherchiert, welche passt? Hund 1 kann nicht überall hin mit wegen seines Verhaltens, aber das kann dann Hund 3 übernehmen. Hund 1 hat auch sehr profitiert von Hund 2, obwohl sich Hund 1 wegen Hund 2 auch sehr zurückgezogen hat.

    Puh. Verstehst Du ein bissl, was ich meine? Da feuern Deine Gedanken gerade sehr, sehr schnell, und ich hab den Eindruck, dass sie manchmal auch schneller umgesetzt werden, als es Dir und Deinen Schützlingen wirklich guttut.

    Ich könnte mir z.B. folgenden, etwas anderen Weg vorstellen:

    Erstmal liegt der Fokus auf Texas. Der hat eine unheilbare, neurologische Erkrankung, damit gehört er in Behandlung. Sinnigerweise sucht man sich dafür einen Neurologen, ich würde darüber hinaus zu Neurologen an Unikliniken tendieren, weil die an der Quelle der Forschung sitzen. Leider bekommt man das, was aktuell an Forschung läuft, auch nicht immer im Internet mit, darum wäre es mir wichtig, einen regelmäßigen Live-Kontakt zu haben, der meinen Hund kennt und seine gesundheitliche Entwicklung über einen langen Zeitraum miterlebt. Neurologische Behandlung heißt da nicht, dass der Arzt die Krankheit heilen kann, aber vielleicht hat er Ideen, wie man - abgesehen von Physiotherapie - den Hund mit weiteren Mitteln unterstützen kann.

    Dann wäre mir wichtig, dass ich Texas den Umgang mit Reizen noch viel, viel mehr erleichtern kann. Er ist nervös, kann sich nicht ganz frei bewegen, hat Angst/ ist unsicher. Seine Krankheit wird dazu führen, dass sich all das noch weiter verstärkt. Umso wichtiger wäre mir, dass er in ruhiger Umgebung weiter lernen kann, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und Lösungsstrategien zu entwickeln, wie er für ihn schwierige Situationen meistern kann. Mit einem neuen Zweithund an der Seite müsste sich Texas sofort mit dem und dessen Verhalten arrangieren.

    Ich würde großen Wert darauf legen, dass Texas den Maulkorb überall entspannt tragen kann. Texas wird noch unsicherer werden, womöglich Schmerzen bekommen, wenn Pfoten schleifen, usw. Der Maulkorb kann dann eine große Hilfe bei den erforderlichen Behandlungen sein, und solange Texas ihn noch abstreifen will in bestimmten Momenten, ist der Maulkorb noch nicht fertig trainiert.

    Medical Training wäre ein großer Bestandteil meines Lebens mit Texas. Um den Hund bestmöglich zu betreuen, braucht es lieber früher als später Menschen, die entspannt mit ihm umgehen dürfen, allen voran natürlich Arzt und Physiotherapeut.

    Wenn ich all das so "abgearbeitet" habe, dass ich denke, boah, Texas ist superentspannt im Alltag, hat nicht mehr mit ständig wiederkehrenden Entzündungen zu kämpfen (die sind nämlich auch stressbedingt und/oder stressfördernd), sobald ich mit ihm gelassen zu Physiotherapeuten gehen kann und auch Texas davon profitiert, also nicht nur "erduldet", dann atme ich einmal tief durch. Und dann würde ich auch erst damit anfangen (!), nach einem Zweithund oder möglicherweise passenden Rassen zu recherchieren. Die Zeit, die Ihr beide, Du und Texas, dann nämlich erstmal zu zweit in Ruhe erlebt, das ist in meinen Augen erst eine vernünftige Basis, um dann einen Zweithund schnell und gut zu integrieren.


    Mein Rat: aaaatmen. Langsam. Bring Ruhe rein. Geh Mini-Schrittchen mit Texas voran und geh da ganz bewusst und sorgsam Schrittchen für Schrittchen. =)

    Es war eine Vollmilchschokolade (kann Spuren von Ei und Nüssen enthalten). Ist also gar nicht genau klar, was da drin ist:

    Zutaten

    Zucker, 23.00% Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator (Sojalecithin)

    Kann Spuren enthalten von Gluten, Ei und Nüssen.

    Pollenallergie hab ich aber nicht.

    Gluten und Ei vertrage ich auch. Überhaupt kenne ich so eine Reaktion gar nicht von mir. Juckreiz ja oder auch Niesen usw., Aber dass mir der Hals brennt und ich totales Kratzen hab, hab ich noch nicht erlebt.

    Ich hasse es, zum Arzt zu gehen. :verzweifelt:

    Sollte es eine Soja-Allergie sein, ist es wirklich sinnvoll, das mal mit einem Arzt zu besprechen und ggf. testen zu lassen. Soja kommt z.B. auch in einigen Arzneimitteln vor, sowas ist dann einfach wichtig für Dich, zu wissen und ggf. auch in Zukunft Deinen jeweils behandelnden Ärzten mitzuteilen.

    Abgesehen davon ist es natürlich auch echt weit verbreitet in verarbeiteten Lebensmitteln, das kenne ich leider auch.