Beiträge von tassut

    Wollte eigentlich vorher schon was dazu schreiben, aber hab es dann leider vergessen.
    Die Winkel wirken wirklich extrem eng. Bei x2 wirkt es sogar so, als wäre es fast im Laufweg. Und bei dem ersten hast du sie, die Fallstelle des Marks und des Blinds nicht sehen können? Das Blind war auch ein Vollblind? Oder eher ein Memory?
    Also wirklich ziemlich schwer und ich frage mich wie du z.B. beim ersten Schicken eingegriffen hättest wenn sie doch zum Mark abgebogen wäre? Beim zweiten siehst du sie zwar, aber es sieht so nah aus, dass man bei einer falschen Hundeentscheidung wahrscheinlich auch nur noch sehr kurze Zeit hätte einzugreifen. Cool, dass sie sich von den Verleitungen gar nicht aus der Ruhe bringen ließ :gut:

    x2 ist der Helferin auch etwas zu kurz geraten beim Wurf, das hätte nicht soo eng sein sollen. Beim ersten bin ich ein paar Schritte gegangen, um über die Kuppe wenigstens ein paar Lilli-Haarspitzen sehen zu können, wobei ich beim Hinweg gesehen hätte, ob sie zum Mark abbiegt. Das Blind war ein Vollblind, aber wir haben davor schonmal an anderer Stelle Blinds vor ähnlichem Bewuchs gehabt.

    Die Unterscheidung Mark-Blind haben wir sehr lange, sehr kleinschrittig aufgebaut, da schick ich sie auch mit unterschiedlichen Händen. Und ihr hilft, wenn das Mark gefallen ist, dann auch das minimale Wegdrehen vom Mark am Bein.

    tassut um mir Wissen anzueignen kann ich die Rassebeschreibung lesen und mich mit der Historie des Dobermann auseinandersetzen

    Kann man machen. Oder man unterhält sich. Es gibt viele Möglichkeiten der Wissensbeschaffung. Gerade wenn bei mir Angst mitschwingt, finde ich (persönliche Sicht) es viel leichter, jemanden, der Ahnung hat und auskunftswillig ist, zu fragen: Du sag mal, diese Angst, die ist irrational, oder? Oder doch berechtigt? Wie schätzt Du das denn ein?

    Höfliche Frage: Warum soll ich mit meinen irrationalen Ängsten andere behelligen?

    Meine Antwort darauf wäre: weil sich Angst vor Unbekanntem durch mehr Wissen über das Objekt meiner Angst oft sogar komplett auflösen lässt. Andere Menschen um Rat oder Hilfe zu fragen, empfinde ich dabei zutiefst als Teil einer sozialen Gemeinschaft.

    Und weiterführend: Was erwarte ich von dem Gegenüber bzw. was soll das Gegenüber für mich tun?

    Wieder nur meine Sicht: ich erwarte gar nichts. Ich wünsche mir Hilfe, aber erwarte dabei nichts. Möchte/kann/will mein Gegenüber nicht beteiligt sein, ist das völlig ok.

    Die Art der Hilfe war in dem Fall ja klar beschrieben, es ging lediglich um andere Perspektiven, um Wissen. Ich habe zumindest an keiner Stelle den Appell seitens der TE herausgelesen, die Dobermannfrau möge etwas an ihrer Hundehaltung ändern.

    Der alte Hund beleckt sich.

    Ich darf dran rumgucken, aber werde kritisch beäugt. Ich könnt schwören da sind zwei Pusteln. Erst dachte ich er ist undicht und da tropfts hin, aber es gibt keine wirklichen Anzeichen.

    Auf der OS Außenseite hat er eine große Narbe.

    Hm.. hat wer Ideen?

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    Kann es irgendwo in der Nähe ein Eintrittsloch von einer Granne geben?

    Unverständnis ist halt erstmal genau das, ein Nicht-Verstehen. Das ist nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit verurteilen.

    Ich bin jetzt mal von Beitrag zu Beitrag der TE gehüpft und zitiere:

    Meist hilft mir in solchen Situationen weiter, wenn ich mir Informationen habe und Dinge verstehen kann.

    Danke für eure Rückmeldungen! Die helfen mir definitiv.

    Ich möchte tatsächlich einfach in Austausch kommen bzw andere Perspektiven erkennen.

    Herzlichen Dank für deine Perspektive und auch das „was wäre wenn“.

    Das ist wertvoll für mich!

    Ich wollte das Forum nutzen, um andere Perspektiven zu erfahren. Das hilft mir sehr, um dazu zu lernen ( ich hatte in meinem Umfeld keine Bekannten, die ich hätte fragen können und bei der betreffenden Familie habe ich mich nicht getraut. Bin da so „ahnunglos“) und mich zukünftig mich wieder wohler bei meinen Spaziergängen zu fühlen.


    Dafür danke ich euch sehr und es tut mir leid, dass ich manche von euch verletzt habe.

    Danke!

    Diese Gründe waren mir bisher nicht bekannt und helfen mir! :)

    Danke für die Perspektive.

    Es ist schön für mich, da meine Sicht verändern zu können. Ich habe mich durch das Auftreten und Äussere bedroht gefühlt- aber eure Sichtweisen helfen mir, da andere Perspektiven einzunehmen.

    Danke euch allen. Ich nehme ganz viel mit und bin sehr froh, dass meine Angst und bisherige Sichtweise sehr wahrscheinlich nicht berechtigt ist!

    Ich bin sehr froh, dass ich mich hier gemeldet habe, anstatt mich in Angst und Wut und Unwissenheit zu verlieren

    Und ich war ja nicht hier, um mir rechtlich beraten zu lassen, zu hetzen oder sonst etwas „böses“. Sondern um von erfahrenen Menschen Wissen und Hintergründe zu erfahren und dafür habe ich auch meine Perspektive erörtert.

    Das finde ich ganz schön positiv, und deswegen freu ich mich auch über diesen Teil des Threads. :nicken:

    Wollts nur mal erwähnt haben...falls das untergegangen sein sollte...

    Da mach ich auch nochmal mit... angefangen hat der Thread in meinen Augen eh nur mit der Bitte um Unterstützung bezüglich der eigenen Angst der TE. Ich hab mehrfach gelesen, dass sie einfach Sichtweisen von erfahreneren Hundemenschen lesen wollte, um die Situation besser einschätzen zu können. Für mein Gefühl hat sich das Gespräch ganz unabhängig von der Frage der TE woandershin entwickelt, ob nun die Dobermannfrau irgendwas tun sollte, ob es generell rücksichtsvoll/ oder -los ist, seinen Hund auf die eine oder andere Weise zu halten, ob man selbst angesprochen werden möchte oder nicht, usw. Wollts nur mal erwähnt haben. :smile:

    Ich bin gerade sehr glücklich nach einer "normalen" Fahrrad-Hunderunde. "Normal", denn ich hab mir vor kurzem ein E-Klapprad gekauft, damit ich es einfach mal unkompliziert ins Auto schmeißen kann, ohne einen Fahrradträger am Auto zu haben. Und das Klapprad macht im Rahmen seiner Möglichkeiten auch viel Spaß, gerade so bei 30 Grad (ohne Hund) nicht selber strampeln zu müssen, ist schon auch nett. Oder eben die Tatsache, dass ich dann anderswo auch mobiler bin.

    Aber hey, endlich mal wieder mit meinem "richtigen" Fahrrad hier ein paar Hügel abzustrampeln, hat mich gerade sehr, sehr gefreut. :hundeleine04: :herzen1:

    eine allgemeine Ernährungsberatung machen. Könnt ihr jemanden empfehlen der das online macht ?

    flying-paws hat das vor kurzem mal in einem Beitrag zusammengeschrieben:

    Seriöse Futterberatung gibt es hier:

    Tierarzt Ernährung |

    https://www.med.vetmed.uni-mue%E2%80%A6gen/ernaehrung/index.html
    https://www.futtermedicus.de/
    https://www.tiho-hannover.de/k%E2%80%A6naeh…ienstleistungen
    https://www.vetmed.uni-leipzig%E2%80%A6ehrungsberatung-kleintier
    https://www.napfcheck.de/

    ein Neurologe kann nicht viel beitragen da es da noch nicht so viele Infos zu Krankheit gibt bzgl. Therapieformen.

    im Spoiler, weil ot

    ot, eigene Neurologenstory, andere Erkrankung

    Dazu will ich Dir gerne noch die Geschichte von meiner ehemaligen Hündin Maya erzählen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwei Hunde, ich war mit den beiden und meinen Eltern am Dachstein bei Schladming wandern. Maya, 25kg, Kangalmix, ist während einer Wanderung von einer auf die andere Sekunde gelähmt zusammengebrochen. Kopf und Schwanz konnten bewegt werden, der Rest nicht. Kurzfassung der Geschichte: sie lag wenige Tage bei einem örtlichen Tierarzt zur Stabilisierung, Transport über Nacht (weil möglichst wenige Staus auf der Autobahn) am Tropf in die Uniklinik Leipzig, dort eine Woche stationär, dann kam sie, immer noch komplett gelähmt, zu mir nach Hause. Meine Hauptansprechpartner in der Klinik waren Neurologen, weil man von einer Polyneuroradikulitis ausging, einer Erkrankung der Nervenwurzeln, auch wenn nicht alle Symptome dazu gepasst haben. Einzige Therapiemöglichkeit nach damaligem Stand der Forschung: Physiotherapie.

    Dennoch haben mir die Neurologen damals wertvolle Tipps und auch ein verschreibungspflichtiges Medikament gegeben (ich erinnere mich leider nicht an den Namen), das den Erhalt und die Neubildung der Nervenwurzeln (das ist bei NAD ja nicht möglich, der Erhalt wäre aber natürlich unterstützenswert) fördern sollte.

    Mit diesen Neurologen haben auch meine beiden Haustierärzte sich eng abgestimmt, ebenso wie zwei Physiotherapeutinnen. Das war gerade am Anfang ein Haufen Diagnostik, Arztbesuche, Besuche bei Physios, ich hab ein TENS Gerät für meine Hündin geliehen bekommen und hatte viel Einweisung in die korrekte Lagerung, Umlagern, Fütterung, Physio-Übungen für zuhause, usw. Später hat es sich immer weiter verlagert zu Dingen, die wir selbständig machen konnten mit nur noch regelmäßigen Check-Ups und Verlaufskontrollen beim Haustierarzt und einer Physiotherapeutin.

    Aber der Anfang der Therapie hat sehr wohl intensiv Neurologen beteiligt, obwohl die einzig gängige Therapie Physiotherapie war. Das ging deutlich über die reine Diagnostik hinaus, weil die Neurologen viel mehr wussten über mögliche Therapieformen, die man für diese Hündin mit dieser Symptomatik zusätzlich einsetzen konnte.