Beiträge von tassut

    Allein schon die Wortwahl "... wenn der Hund meinen Sohn angreift..." bei einem Tier, das lediglich offensichtlich ausreichend gesichert hinter einem Zaun verbellt.

    Ja, wobei Menschen, die sich nicht mit Hunden auskennen, halt u.U. auch nicht unterscheiden können, ob das jetzt ein Angriff ist, der nur durch den Zaun verhindert wird, ob das ein Verbellen ist, usw. Mit meinen Eltern hab ich all das durch, die hatten so gar keine Ahnung von Hunden oder hündischem Verhalten, und da waren deren Erzählungen z.B. vom Nachbarshund halt auch mehr eine unsachliche Beschreibung mit den Worten, die sie eben zur Verfügung hatten. Da muss trotzdem nicht der Anspruch dahinterstehen, dass das auch wirklich ein Angriff war. Mittlerweile ist auch das, was meine Eltern mir ab und zu berichten von Hundebegegnungen, viel präziser geworden, weil mehr Wissen und Erfahrung dazugekommen ist, obwohl sie bis heute gut auf Hunde in ihrer Nähe verzichten können.

    Ich versteh, dass sich das nicht nach einer leichten Entscheidung anfühlt, und da hilft es oft, drüber zu reden, auch wenn die Entscheidung letztlich natürlich nur selbst getroffen werden kann.

    Spontan hab ich mehrere Gedanken dazu, Brainstorming ins Unreine:

    - wenn ich mir einen Welpen für die künftige Arbeit kaufe, ist nie garantiert, dass der für die Arbeit auch geeignet ist. Krankheiten, Unfälle können jederzeit passieren.

    - überspitzt formuliert: betrachte ich den Hund als "Arbeitsgerät", tausch ich es aus. Habe ich mich für dieses Lebewesen Hund entschieden, ungeachtet dessen, ob er später wirklich tauglich ist für den Arbeitseinsatz, behalt ich ihn.

    - ich persönlich habe einige Jahre hinter mir, in denen ich einen chronisch kranken Hund hatte, um den ich mir jeden einzelnen Tag Sorgen machen musste. Gekauft hatte ich ihn unter der Prämisse, dass er zwar in dem Moment krank war, aber vollständig genesen könne. In den Jahren hab ich auf einiges verzichtet - ich hab mich halt für diesen Weg entschieden, aber ja, Verzicht war durchgängig dabei. Vor allem die anhaltende Sorge um die Gesundheit des Hundes hat mich auch nachhaltig verändert.

    - Kosten alleine wären für mich nicht ausschlaggebend, solange sie nicht an meine Existenz gehen.

    - unabhängig von der Entscheidung: für den Fall, dass Du ihn behältst, braucht es einen guten Plan B, falls Du mal z.B. krankheitsbedingt ausfällst. Also eine Betreuung, die ebenfalls die Medikamentengabe und -aufbewahrung so gewährleisten kann.

    Ich wünsch Dir, dass Du zu einer guten Lösung für Dich und Euch findest.

    Heute morgen hatten wir wieder ein Training - Lilli unterscheidet sooo genial zwischen Blinds und Marks, ich lieb es! Das war die Aufgabe:

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    Das grüne Gewuschel oben war Bewuchs. Davor beim B lagen Blinds. Der Helfer H stand auf der Kuppe, Lilli und ich beim X hinter der Kuppe. Entfernung X-B ca. 30m, also nicht weit, dafür waren die Winkel zwischen Blind und Marks echt eng und das Schicken über die Kuppe schräg zum Gelände, also alles schwer genug für Lilli.

    Teilaufgabe eins: Erst wurde Markierung x1 geworfen, Fallstelle nicht sichtig hinter der Kuppe, schicken auf Blind, anschließend Markierung holen.

    Teilaufgabe zwei: Markierung x2 wurde über den Laufweg geworfen, auch da Fallstelle nicht sichtig. Schicken auf Blind. Auf Höhe der Markierung hab ich Lilli nochmal gepusht, um sicher zu gehen, aber das hat sie genial gemacht, wäre wahrscheinlich auch ohne Hilfe kein Problem gewesen. Markierung 2 hab ich sie dann nicht mehr arbeiten lassen.

    Ich finds nicht verkehrt mal zu klingeln und sich drüber zu unterhalten ob es vielleicht möglich ist dass der Hund mal abgerufen wird oä,

    Das wäre z.B. gar nicht mein Anspruch, wenn ich bei Nachbars klingeln würde. Ich könnte mir vorstellen, dass ich das Gespräch suchen würde, einfach um mich zu informieren. Hi, ich bin die und die, irgendwie hab ich Schiss in der und der Situation, vor allem auch, weil ich Hunde nicht gut kenne und gar nicht einschätzen kann. Können Sie mir da helfen und einfach nur erzählen, warum der Hund so reagiert? Wird der sich an mich gewöhnen, wenn ich da jeden Tag vorbeilaufe, oder eher nicht? Kann ich was tun, um es dem Hund leichter zu machen? Wird er versuchen, über den Zaun zu springen?

    Sollte sich da kein Gespräch daraus ergeben, oder die Hundebesitzerin gar keine Lust auf ein Gespräch haben, hätte ich auch nichts verloren dabei. Würde ich dann auch nicht persönlich nehmen. Aber ich finde, miteinander reden ist immer erstmal eine gute Möglichkeit.

    Meinen ersten Hund habe ich im Tierheim gesucht mit einigen Kriterien, die den Hund für mich anfängertauglich und passend zu meiner Lebenssituation gemacht haben. Das Vorgehen hat mir damals sehr gut getan, ich würde es wieder so machen. (Es wurde ein 25kg Hund, ca. 55 Schulterhöhe.) In meinen Augen lernt man als Ersthundbesitzer zudem mit jedem Hund dazu und profitiert von diesem Lernen auch für alle weiteren Hunde im Leben. Gerade, wenn ich mit noch nicht darüber im Klaren bin, was ich eigentlich will mit dem Hund, Dummyarbeit, tricksen, Obedience, Fährten, usw., dann gibt es sehr viele Hunde, die dankbar annehmen, dass ich mich ausprobiere, ohne dass ich sofort bei den Spezialisten landen muss.

    Die Wohnungsgröße finde ich sehr zweitrangig, wichtig bei größeren Hunden wäre mir eher, dass nicht viele Treppen zu bewältigen sind, gerade wenn ich an einen kranken oder alten Hund denke. Ich würde abgesehen davon auch gut "hinhören" und nachfragen, wenn es Absagen von Tierheimen hagelt. Manchmal mögen Ansprüche an künftige Besitzer von Tierheimen zu hoch sein, manchmal kann ich aber vielleicht für mich noch was rausziehen aus den Antworten. Wo ist mein Leben noch nicht ideal für einen Hund und warum? Kann ich diese Perspektive vielleicht sogar verstehen, und kann/will ich daran etwas ändern?

    Ich hab mir ein "Sofa" selber gebaut, weil ich mit harn- und kotinkontinentem Merlin etwas brauchte, was wasserdicht verpackbar und/oder waschbar war. Die Sitzfläche des Sofas ist darum eine einfache Matratze mit Inkontinenzlaken und "echtem" Laken drüber. Spätestens der Trockner enthaart das dann sehr gut.

    Eigentlich wollte ich diese Woche die Donau nochmal in Angriff nehmen - eigentlich, denn Lilli ist inzwischen läufig, und das brauch ich jetzt auch nicht unbedingt im Zelt und mit Schlafsack. Stattdessen haben wir uns heute eine Tagestour als Ersatz ausgesucht, und weil probieren bekanntlich über studieren geht, sind wir die Wiesent von Doos bis Ebermannstadt gepaddelt. Das hat riiichtig Spaß gemacht und war ordentlich anstrengend! Einen Schwall und einmal Stromschnellen mit Steinkontakt hat Lilli gebraucht, um mir das "Platz" wirklich zu glauben, aber dann hat sie es echt gut gemacht! (Bis auf Enten, da hatte sie auch Aussetzer. Wir habens wieder eingefangen, aber hui, vom Gründeln auftauchende Ente direkt am Boot war eine Nummer zuviel für den Retriever.) Ansonsten haben wir jede Menge Eisvögel, Wasseramseln und Gebirgsstelzen gesehen, von denen gibts keine Bilder, die Kamera hab ich gar nicht erst mitgenommen, weil die Fahrt dafür streckenweise einfach zu nass war. Die Bilderausbeute vom Handy:

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    platt hinlegen und drunter durch

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