Beiträge von tassut

    Es gibt so Handschuhe aus der Werbung, die nen Reißverschluss haben und Wasserdicht sein sollen.

    Das ist zu ungenau. Viel zu ungenau.

    Ich brauche Namen und Herkunft. Sonst finde ich die nicht. :no:

    https://www.yefa.de/products/wind-…AiABEgICDvD_BwE

    https://ravura.de/products/therm…AyABEgK8CPD_BwE

    Und wenn Du ein Stoffsäckchen Fäustlinge mit Reißverschluss für 90 Euro brauchst, findest Du die hier:

    https://inpetto-store.de/zipp-faeustlinge-wasserfest-schwarz

    Oh super, vielen Dank für die tolle Erklärung. Offen gestanden habe ich am Freitag daran gezweifelt, ob es nicht besser ist, ihn gehen zu lassen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er sich wieder erholt.

    Aber das macht ja wirklich Hoffnung! Danke! Besteht da denn dann die Gefahr, dass das wieder kommt? Also ist man danach dann anfälliger für einen zweiten Kollaps?

    Das hab ich nicht mehr sicher auf dem Schirm, ich glaube ja, aber das wird der Arzt morgen bestimmt besser beantworten können. Ich meine, dass beim Menschen Raucher anfälliger dafür sind, insofern würde ich auch beim Hund schauen, dass möglichst wenig Kontakt zu "schlechter" Atemluft besteht, falls das überhaupt bei Euch der Fall ist. (Ich schreib nur gerade alles auf, was mir dazu einfällt.)

    Trotzdem wollte ich mal fragen, ob ihr schon Erfahrungen mit der Krankheit habt? Kann sich das wirklich wieder geben?

    Erfahrung damit hab ich nur beim Menschen: ja, bei einem kleinen Pneumothorax ist der Körper oft in der Lage, das wieder auszugleichen.

    Was passiert beim Pneumothorax, eben einem zusammengefallenen Lungenflügel: die Lunge kann prinzipiell nicht selbständig Luft einatmen, sie hat keine Muskulatur. Atemluft gelangt in die Lunge, weil beim Einatmen von Zwerchfell und Rippenmuskulatur ein Unterdruck im Brustkorb erzeugt wird, dadurch wird Luft in die Lunge gesaugt.

    Damit überhaupt Unterdruck entstehen kann, muss die Lunge zur Umgebung hin luftdicht abgeschlossen sein, da darf sich also keine Luft zwischen Lunge und Rippen befinden.

    Genau das passiert aber beim Pneumothorax: entweder durch eine Verletzung von außen, oder durch ein geplatztes Lungenbläschen von innen gelangt Luft in den Zwischenraum, es besteht kein Unterdruck mehr, die betroffene Lungenseite kollabiert. Letzteres ist wohl bei Euch passiert.

    Jetzt fängt der Körper mit den Reparaturarbeiten an: er flickt das Lungenbläschen, dann kann keine erneute Luft austreten, und er baut langsam die Luft ab, wo sie nicht hingehört. Dann kann wieder Unterdruck aufgebaut werden und die betroffene Lunge füllt sich nach und nach besser mit Luft.

    Gute Besserung wünsch ich Deinem Hund!

    Anirac Selbst war ich noch nicht in Deiner Situation, habe aber schon häufig gehört, dass Begleitung für Angehörige in irgendeiner Form als sehr hilfreich erlebt wurde. Bestimmt kennst Du z.B. diese Seite schon?

    Du schreibst ganz deutlich von einer psychischen Ursache, darum würde ich das nicht ausschließlich auf körperlicher Seite (mehr/weniger Schlaf usw.) lösen wollen, auch wenn Gutes für den Körper natürlich dazugehört.

    Ich wünsch Dir von Herzen ganz viel Unterstützung um Dich herum!

    Und sein Fell riecht nach Rauch? Habe ich noch nie gehört bzw. gerochen. Auch nicht, wenn Hund am Lagerfeuer liegt etc. Vielleicht ist dein Geruchssinn besser?

    Ich rieche auch, wenn Raucher draußen meinen Hund gestreichelt haben, ohne dass sie währenddessen rauchen. Bei starken Rauchern natürlich intensiver, aber ich konnte mir bisher nicht vorstellen, dass Nichtraucher sowas nicht riechen - insofern danke für Deine Frage! Da muss ich mal wieder hinterfragen, was ich alles als "selbstverständlich" wahrnehme.

    Vielleicht habt Ihr ja noch eine Idee für meine Frierstelle: ich bin eigentlich immer eher zu gut "beheizt", so schnell friere ich nicht. Aber: wenn ich länger draußen bin (auch in Bewegung), z.B. jetzt gerade 2,5h Hunderunde bei 0 Grad, dann werden meine Brüste eiskalt. Sie sind halt groß, viel Fettgewebe, wenig durchblutet. Das ist dann insbesondere zuhause beim Auftauen richtig schmerzhaft und es fühlt sich an, als hätte ich zwei Kühlakkus vorm Torso. Habt Ihr Ideen, wie ich ausschließlich meine Brüste unterwegs warmhalten kann? |) Mir passen keine Standard-BHs, und ich will auch nicht wirklich noch mehr Gewicht in Form von Wärmepads in den BH stopfen. Bei Westen bräuchte ich dann was, was nur den Brustbereich heizt, wenn das auch am Rücken passiert, wirds mir vermutlich zu warm. Vielleicht habt Ihr ja noch die ein oder andere Idee dazu!

    Heute morgen auf dem Spaziergang habe ich lange über das Thema nachgedacht, weil mir die Antwort darauf gar nicht so einfach gefallen ist, auch in Bezug auf meine früheren Hunde. Denn: ich schätze immer wieder Situationen falsch ein. Nicht soo häufig, aber doch, das passiert. Ganz aktuell heute morgen ist mir Lilli beim Dummytraining z.B. einmal eingesprungen, wo ich es wirklich nicht erwartet hätte. Passiert. Genauso kann ich falsch einschätzen, wie meine Hunde im Freilauf reagieren, und auch wenn mir da Fehleinschätzungen noch wesentlich seltener passieren, sie kommen vor. Vor drei Wochen etwa, als Lilli eben doch zu Menschen gelaufen ist, die im Wald an einem Auto standen, während wir mit dem Fahrrad nur daran vorbeifahren wollten.

    Folglich ist mein Hund nicht zu 100% verlässlich offline, und trotzdem ist sie auf unseren Runden fast durchgängig im Freilauf, ohne dass sie irgendwas anstellt. Aber Freilauf ist auch nicht gleich Freilauf, je nach Situation kann es auch sein, dass ich sie offline lasse, aber ins Fuß nehme. Oder beim Fahrradfahren hinter mich beordere. Und viele Abstufungen mehr.

    Da greift etwas, was vielleicht auch hierauf ein bisschen antwortet:

    Wie beurteilt ihr das mit so hoher Sicherheit BEVOR die Leine zum ersten Mal ab ist?

    das Verhalten offline beginnt nicht erst damit, dass die Leine ab ist, genauso wie das Jagdverhalten meines Hundes in vielen Situationen trainierbar und einschätzbar ist, die noch gar nichts mit dem Reh oder dem Hasen zu tun haben. Bestenfalls hab ich stets ein Auge drauf (nicht im Sinne von verkrampft, sondern ganz automatisch immer dabei), wie mein Hund sich gerade verhält. Ich lerne, den Hund zu lesen, was geht in ihr vor, was macht die Nase gerade, die Augen, die Ohren, die Körperspannung, usw. Danach beurteile ich auch, wann bei meinem Hund die Leine drankommt, oder eben abgeleint werden kann.

    Kommt drauf an. Ich bin da ganz eindeutig Bauchgefühl Mensch. Bisher hat das für mich so funktioniert.

    Für 100% hatte ich nie die Hunde. Mal waren sie zwar sehr Gehorsam, aber strohdoof. Rückruf auf direktem Weg zu mir ist total witzlos, wenn da ein Baum dazwischen ist vor dem Hund dann steht. Keine Ahnung wie oft ich den Hund retten musste, weil sie ja alles 100% genau richtig machen wollte. Mal war vom Reiz abdrehen zu schwierig, bei einem Radius von unter 10 Metern war es mir egal, dann sammele ich ihn halt ein. Nach Jahren ist er rückwärts dreibeinig zu mir gehüpft. Nett, aber nicht nötig und bewusst trainiert hätte ich es nie.

    Eigentlich hatte jeder meiner Hunde eine Macke der Kategorie nicht forenkonform :ka: jagen nicht, belästigen niemanden, mir egal.

    OT: wenn ich Lilli dafür nicht abgeben müsste, hätte ich große Lust, sie für eine Weile bei Dir einzuquartieren, um zu schauen, welche Vriffschen specials sie bei Dir entwickelt. Ich glaub, ich hätte viel Spaß, das zu sehen. :lol: