- solange der Hund auf dem Bauernhof nicht ordentlich gesichert wird, würde ich dort nicht mehr hingehen.
Für alle anderen Hundebegegnungen:
- mach Dir klar, dass das jetzt ein anderer Hund ist, nicht die Situation, in der Du gebissen wurdest, nicht der Ort, nicht der Hund.
- beleg die Erinnerung an den Beißvorfall innerlich mit einem anderen, positiven Satz. Bisher ist in Deinem Hirn sowas wie "ich war machtlos, ich weiß gar nicht, warum das passiert ist, ich wurde ganz doll gebissen, ich hatte Schmerzen,...". Pflanz Dir stattdessen ganz bewusst was Gutes ein, z.B.: "War zwar alles doof, aber ich habs letztlich gut überstanden!"
- Hundebegegnungen jetzt wieder anders (neutral/gut) zu bewerten, ist eine Frage der Übung. Darum a) Hundebegegnungen nicht vermeiden und b) freu Dich auf jede Gelegenheit, zu üben. Sprich, wenn da ein Hund auftaucht, sag Dir "oh cool, eine Übemöglichkeit!"
- überforder Dich nicht. Nichts "muss" plötzlich wieder gut sein, Üben darf auch Zeit brauchen.
- lob Dich für jede Hundebegegnung und sag Deinem Hirn ganz bewusst hinterher "hey, gut gemacht!" Oder "wieder nix passiert, super!"