Beiträge von tassut

    Ist eigentlich nur mir die Papstwahl völlig egal?! :grinning_squinting_face:

    Für mich persönlich in meinem ureigenen Haussumpf spielt das keine Rolle. Aber: ich finde es doch sehr wichtig, welches Menschenbild von Leithammeln und -schafen unserer Gesellschaft verbreitet wird. Gleichberechtigung, Eintreten für Menschen am Rand der Gemeinschaft, Umweltschutz, Mitgefühl uvm. wünsche ich mir thematisiert von den Spitzen in Politik, Religion, Vereinen, etc., und da hat denke ich ein Papst sehr wohl einen weiten Einfluss mit dem, was er (oder sie) in den Mittelpunkt des eigenen Schaffens stellt.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie verlockend es ist, mit dem jungen Hund zu arbeiten, wenn er es doch so gerne anbietet. Tu Deinem Hund und Dir einen riesigen Gefallen und festige erstmal ganz in Ruhe die Grundlagen. Noch über viele Monate. Dann hat der Knirps Basics, auf die ihr beide in der Pubertät zurückgreifen könnt, und Ihr habt eine stabile Basis für alle weiteren Abenteuer im Leben. Jetzt würde ich meinem Hund beibringen, dass man eben nicht aus allem eine Aufgabe bastelt. Das ist das eigentliche Meisterstück. ;)

    Seit ein paar Tagen sind die Rotkehlchen nicht mehr im Nistkasten. Was mache ich jetzt? Reinigen oder wird das Nest darin wieder benutzt? Gefühlsmäßig hätte ich gesagt, reinigen, da der Nestbau ja auch zum „Brutverhalten“ gehört, oder?

    Bei mir im Garten reinigen die nachfolgenden Vögel selbst, was sie für reinigungswürdig halten. (Nicht Nistkasten, sondern Bruthöhlen im Baum.) Da sieht man dann eine Weile, wie die Behausung ausgeräumt wird, nicht komplett, aber da wird schon Müll abtransportiert und anschließend neu eingerichtet von den neuen Bewohnern.

    Hat jemand Erfahrungen mit Kieferresektionen bzw. Tumoren in der Maulhöhle?

    Ein befreundeter Irish Setter hatte einen stecknadelkopfgroßen Tumor innen an der Lefze. Damals wurde gesagt, dass Tumore in der Maulhöhle dazu neigen, sehr aggressiv zu sein. Die Besitzer haben sich für eine OP entschieden, obwohl die auch von einigen erfahrenen Tierärzten abgelehnt worden war, weil der Bereich halt wirklich schwer zu operieren ist. Wenige Monate nach der OP ist der Hund dann verstorben.

    Von außen sagt sich das jetzt so "einfach", dass ich im Falle eines bösartigen Tumors vermutlich den Hund nur palliativ begleiten und seine letzte Zeit mit ihm einfach gemeinsam intensiv genießen würde. Die Nachteile einer Kieferresektion mit allen dazugehörigen Einschränkungen und Schmerzen stünden für mich vermutlich in keinem Verhältnis zur Lebensqualität des Hundes. Aber: weder kenne ich den Hund, noch die genauen Untersuchungsergebnisse. Auf jeden Fall würde ich mich ausführlich mit meinem Tierarzt beraten, ggf. eine Zweitmeinung eines Onkologen einholen, und ich würde jedesmal auch nachfragen, wie sie entscheiden würden, wenn es ihr Hund wäre.

    Ich drück die Daumen, dass Ihr einfach noch viel schöne, gemeinsame Zeit miteinander verbingen dürft!

    Bo war 2-3 Jahre alt bei der ersten Spende, aber schon immer eine riesige Tierarztliebhaberin. Sie ist immer auf den Tisch gehüpft, bevor das erste "hallo" fertig ausgesprochen war und fand sich dort sehr wichtig und besonders, hat bei allem stillgehalten und nur manchmal einen winzigen Neufiknutsch verteilt. Mit ihr musste ich diesbezüglich nichts üben.

    Mit Lilli wäre ich wohl erst jetzt allmählich soweit, sie ist mittlerweile 5 und einfach ein anderer Typ Hund.

    Meine Frage war einfach ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat

    Ja, wenn auch nicht direkt beim eigenen Hund: der Hund einer Bekannten, ein Maltipoo, hat das gleiche Verhalten gezeigt, das Du auch beschreibst. Der Hund ist mittlerweile kastriert, das Verhalten ist gleichgeblieben, die Bekannte hat sich irgendwie damit abgefunden, dass der Hund auch in der eigenen Wohnung immer mal wieder markiert.

    "Stress" hat viele Gesichter. Nicht alles ist (gerade als Ersthundehalter) leicht zu erkennen. Gerade überschwängliche Freude ist so ein Ding, das sieht alles erstmal vermeintlich toll aus - jetzt stelle ich mir mal vor, ich würde häufig so reagieren, ständig ein erhöhter Puls, ständig "ohmeinGottohmeinGottohmeinGottistdastolllllll", herumhüpfen, in die Hände klatschen, meine Mitmenschen vollquatschen, was ich jetzt schon wieder Fantastisches erlebt hab, usw. Das ist irre anstrengend, nicht nur für die Umgebung, auch für denjenigen, der da so "drüber" ist. Dazu kommt, dass Dein Hund eh als junger Hund noch dabei ist, viele Eindrücke zu verarbeiten, Regeln zu lernen, mit der Welt zurechtzukommen. All das braucht ebenfalls Energie und Zeit.

    Die gute Nachricht: man kann Hunden wunderbar dabei helfen, zu entdecken, wie sie gut durch ihren Alltag kommen, ohne dass sie sich das irgendwie alles selbst zurechtbasteln müssen. Genau das ist der Tipp, der hier schon vielfach kam, den auch ich Dir geben würde: finde eine/n Trainer/in, die Dich in der Alltagserziehung Deines Hundes ein bisschen an die Hand nimmt, die Dir zeigt, wie ein Hund lernt, und wann Du ihn wie unterstützen kannst.