Jetzt will ich mich hier auch mal einreihen mit einer Junghundegeschichte von heute. Ich kann mich ja so insgesamt über Lillli, Labrador, 13 Monate, überhaupt nicht beschweren. Sie macht richtig viel richtig toll.
Vorhin waren wir spazieren zwischen einem Bach rechts und einem größeren Teich links. Der Teich war etwas weiter weg und mit Enten bevölkert, im Bach direkt neben uns schwammen ebenfalls fünf. Hervorragend, dachte ich, das nutzen wir zum Leinenführigkeit üben! Also Leine dran (Lilli liebt Leine und kann sich quasi selber anleinen), Lilli läuft entspannt auf der Seite der Enten, kuckt sie an, nimmt sie auch richtig wahr, kuckt mich wieder an, kriegt einen Keks, alles mehrfach, alles an lockerer Leine, keine Richtungsänderung, alles entspannt. Ich hab mich gefreut! Und etwas lockerer gelassen! Funktioniert ja! *stolzwar*! Ja...
...bis dann eine Ente einen Waschvorgang hingelegt hat mit Flügelschlagen und allem, was eben dazugehört. Tja, und dann hatte ich doch tatsächlich die Leine nicht mehr fest in der Hand, Lilli reißt sich mit einem Ruck und mitsamt Leine los und springt in einem Riesensatz mitten ins Wasser. Pfff.... Rückruf, der sitzt glücklicherweise auch in für sie extrem aufregenden Situationen, nasse Leine in die Hand, also fest in die Hand
, Enten hinterherschauen, die flogen nämlich gegenüber zu den anderen in den Teich. Es dauerte noch ein paar Marker-Einheiten, bis Lilli sich auch bei den Teichenten wieder auf ihr entspanntes Level heruntergeregelt hatte, und ich bin wieder ein bisschen auf den Boden der Tatsachen geholt, was schon geht und was eben noch nicht. Wir üben weiter... 