Beiträge von tassut

    Für Lilli ist total wichtig, dass sie mitbestimmen darf, was ihr zuviel ist und dann z.B. die Pfote zurückzieht (oder auch den Kopf hebt, das ist eines ihrer Pause-Signale). Wenn ich das Pause-Signal von ihr bekomme, unterbreche ich mein Tun, sie muss nichts aushalten. "Aushalten" führt bei Lilli tendenziell zu Nervosität, denn dann ist sie in einem Konflikt zwischen "finde ich eigentlich doof" und "muss versuchen, durchzuhalten, weil Frauchen das so will". Den Konflikt und damit die Nervosität kann ich ihr nehmen, wenn ich auf ihre Signale achte und ggf. die Behandlung unterbreche. Wenn sie wieder bereit ist, zeigt sie mir das, das braucht bei ihr nie lange, und sie muss so in keinen inneren Konflikt rein während der Behandlung.

    Bbylabi könntest Du Dir vorstellen, mal eine Sequenz bei Euch zu filmen? Das wäre bestimmt leichter, dann dazu Ideen zu sammeln.

    Im Gegensatz zu meinem früheren Hund, der ein 1/2 Collie war, schaut er mich nur dumm an wenn ich Stöckchen werfe, und apportieren haben wir nur so halbherzig versucht, aber er bringt es eher ungern wieder.

    Es hört sich für mich so an, als wisse Gustav einfach noch nicht, was genau er überhaupt tun soll, und warum sich das für ihn lohnt. Das sind Dinge, die Du ihm erst zeigen müsstest, dann siehst Du auch besser, wieviel Spaß Gustav an dieser Form der Beschäftigung hat.

    (Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber, bestimmt ist es Dir eh klar: Stöckchen werfen birgt ein hohes Verletzungsrisiko, darauf würde ich komplett verzichten.)

    Hast Du vielleicht jemanden in Deiner Nähe, der Dummy-Schnupperkurse o.ä. anbietet? Das könnte Euch beim Einstieg auch helfen.

    Nein, also, sie sieht nett aus, oder? Mieses Gangbild. Auf dem zweiten Video ist sie mir ein bisschen zu bollerig, aber das sind ja eh nur Momentaufnahmen.

    Was weiß man denn von ihrer Vergangenheit? Ist sie schon lange in einem Shelter und dort pummelig geworden? Dann würde ich nämlich eher vermuten, dass sie auch sonst anderen Hunden gegenüber bollerig ist und sich halt nach Herzenslust mit dem vorhandenen Fressen versorgt, ohne dass da andere Hunde doll widersprechen. Das Gangbild ist nicht schön, das stimmt. Trotzdem irgendwie ein Charakterseelchen.

    Ah, jetzt seh ich auch die anderen Bilder. Die youtube-links haben noch nicht funktioniert bei mir, ich bin mal so frei und versuche, sie hier nochmal einzustellen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    was für eine goldige, kleine (also relativ) Klopsfee! :herzen1: :herzen1:

    Der Bernhardiner zum Beispiel ist genauso übel betroffen in Sachen Schädel Deformation wie viele Kurznasen. Den Bernhardiner hat man von einem hochbeinigen, nicht zu schweren Arbeitshund zu einem Molosser-Mutanten gemacht. Mit Glubschaugen, viel zu schweren Lefzen, gravierenden Fehlern in der Anatomie und extrem kurzer, krummer Schnauze.

    Die Augen waren ursprünglich mal seitlich am Kopf, wie bei allen Hunden mit langer Schnauze. Jetzt sind sie vorne, frontal. Schlecht im Schädel eingebettet.

    Der ganze Hund so schwer, dass er sich herum schleppt. Absolut unmöglich was aus dem Hund gemacht wurde.

    Mir gehts so ähnlich mit den Neufundländern. Ich hätte gern nochmal einen gehabt, aber die Zucht geht in meinen Augen seit vielen Jahren konsequent weg vom funktionalen Arbeitshund, hin zu immer mehr körperlichen Problemen (Masse, immer mehr Stop beim Gesichtsschädel, Ektropium, usw.).