Beiträge von Izara

    Ich bin ja totaler Frischling ohne nennenswerte Erfahrung. Mal sehen wie ich in ein, zwei bis X Jahren über das ganze denke und wie sich alles bis dahin verändert hat. Erst mal ist das große Ziel, das erste Buch fertig zu bekommen. Da ich ja aber doof bin, hab ich als Einstiegsprojekt gleich was mit mehreren Bänden genommen. Ca. 70% vom zweiten Teil hab ich als Rohfassung schon vorliegen. Bei dem ist mir alles irgendwie leichter von der Hand gegangen. Es fehlt zwar schon noch was und ich muss noch einige Lücken stopfen und natürlich überarbeiten.. aber das schreiben ging deutlich schneller.

    Momentan konzentriere ich mich aber auf Band eins und notiere bei den anderen nur fix etwas wenn mir eine Idee kommt die raus muss. Aber ich versuche es zu vermeiden mich da zu sehr rein ziehen zu lassen. sonst komm ich mit dem ersten Band echt nicht weiter.

    So im nachhinein bzw. begleitend stelle ich mir das schon hilfreich vor. Neben dem eigentlichen Schreiben geht bei mir auch sehr viel Zeit fürs puzzeln und umbauen drauf. Nur von Anfang an nach 'Fahrplan' schreiben liegt mir nicht. Ich muss mich treiben lassen und auch mal sehen wo ein Handlungsstrang hinführt. Nicht alles davon schafft es dann in das Buch aber ich entdecke so immer wieder Sachen auf die ich anders nicht gekommen wäre.

    Genau wie du frag ich mich oft, ob das so Sinnvoll ist

    Wenn’s funktioniert, warum nicht?

    Ich habe im aktuellen Projekt einen Anhang mit Szenen, die noch keinen Kontext gefunden haben. Das ist manchmal nur ein Gespräch oder die Beschreibung eines Ortes oder eine Interaktion, die ich im Kopf hatte und schreiben wollte, ohne dass ich wusste, wie es in die Geschichte gehört.

    Und irgendwann kommt der Punkt, an dem ich’s weiß.

    Und wenn nicht, auch nicht schlimm xD

    Ich bin beruhigt das andere ähnlich arbeiten ;) Man ließt in irgendwelchen klugen Ratgebern immer von Plotten, Planen etc. und ich steh da und denke.. Hä? Wie?

    Okay, ich hab schon so einen ganz groben Plan und ein paar Schlüsselpunkte. Aber insgesamt verselbstständigt sich das ganze schon ziemlich. Ich hab immer mal wieder Charaktere die sich nach vorne drängeln und alle anderen mit den Ellenbogen beiseite schieben. Nach dem Motto: Hallooooho? Hier bin ich! Ich will mehr! Guck, was ich zu bieten hab! Ich lass mich doch nicht mit so ner mickrigen Szene abspeisen! Ne, Fräulein. Das kannste dir abschminken. Nicht mit mir.

    Hat erst neulich ne Zwergin gemacht. Die Herrin unter dem Berg. Also gibts ein weiteres Projekt das ihre Geschichte erzählen wird. Die war so penetrant, die bekommt ihr eigenes Buch. Irgendwann. Momentan muss sie sich noch was gedulden. Muss erst die Welt untergehen lassen.

    Bei mir ist so, dass ich die Geschichten spinne, während ich Biotonnen kontrolliere (leider ja kaum noch), da können Gedanken fließen und ich lass die Charaktere miteinander interagieren und sprechen, lerne sie immer besser kennen.

    Hm, klingt das jetzt sehr strange :ugly: ?

    Aber so ergibt sich schon sehr viel Persönlichkeit und auch Story, so dass ein Plott im Kopf schon sehr steht (über Monate), bis ich es zusammen schreibe. Ich bin allerdings auch beim Schreiben eher der Typ, der fließen lässt (mit fertigen Charakteren und Grundgerüst im Kopf) und dann eher hinterher zusammen setzt, so dass es passt. Keine Ahnung, ob das ein sinnvolles Vorgehen ist, aber wenn ich schreibe, bin ich in Stimmung für genau diese Scene.

    Ne, das klingt gar nicht strange. Ich mach das dauernd. Ich probiere diverse Dialoge aus, unterschiedliche Ansätze mit einem Problem umzugehen etc. und bin eigentlich dauernd dabei im Kopf Szenen durchzuspielen.

    Plotten und mich daran halten fällt mir schwer. Ich bin ein total chaotischer Schreiber. Wenn ich zb. beim Spazieren gehen mit Hund eine Szene hatte die mir gut gefallen hat, wird die aufgeschrieben. Auch wenn die erst viel später dran kommt. Passiert halt öfter das sie dann später doch nicht passt und ich alles umschreiben oder löschen muss. Andererseits kamen so auch überraschende Wendungen und nette Szenen zustande an die ich vorher nicht gedacht hatte.

    Genau wie du frag ich mich oft, ob das so Sinnvoll ist ;) Macht vermutlich teilweise mehr Arbeit als vorher genauer zu Planen.. aber hey, jeder ist eben anders und muss gucken was für ihn funktioniert.

    Hat jemand Lust über meinen Einstieg drüber zu lesen? Würde gerne wissen ob es (mit etwas mehr Feintuning) okay ist oder total dröge, langweilig, zu überladen oder sonst was. Und ob es sich halbwegs nett liest. Bin da total unsicher und bräuchte etwas Input und Anmerkungen. Sind zwei Seiten :)

    Gerne, bin sehr neugierig, kann nur mit Logik nicht viel weiterhelfen, da untalentiert.

    Ich bin momentan für jeden Input dankbar. Die Anregungen kann ich auch für den weiteren Text gebrauchen. Den muss ich nur noch weiter überarbeiten bevor ich ihn raus gebe.

    Hat jemand Lust über meinen Einstieg drüber zu lesen? Würde gerne wissen ob es (mit etwas mehr Feintuning) okay ist oder total dröge, langweilig, zu überladen oder sonst was. Und ob es sich halbwegs nett liest. Bin da total unsicher und bräuchte etwas Input und Anmerkungen. Sind zwei Seiten :)

    Wir hatten im Sommer oder Herbst Kontakt zu verschiedenen Züchtern aufgenommen (Groß und Wolfsspitz) und uns allgemein erkundigt und sind ein paar Besuchen gefahren.

    Mit der Züchterin, von der wir unsere Hündin jetzt haben, hab ich aber zb. nur (eeewig) telefoniert. Hier hat es vom Zeitpunkt her einfach gut gepasst. Die Welpen sind im Januar zur Welt gekommen und geplant war ihn direkt nach unserem Umzug zu holen. Na ja, dann kam Corona und wir hatten Angst wegen Lockdown etc. und haben sie dann mit 8,5 Wochen mitten im Umzugsstress geholt. Hat der Zwerg super weg gesteckt und mitgemacht.

    Beim Wachen hab ich von Anfang an darauf geachtet das klar ist, sie darf melden aber dann übernehme ich die Verantwortung. Ich bin also immer aufgestanden, hab geguckt (wirklich geguckt. sie lässt sich da nicht verarschen) und ihr dann gesagt das gut ist. Mit der Zeit hat es dann bei unwichtigen Sachen gereicht einfach nur 'gut' zu sagen bzw. sie hat vieles nicht mehr gemeldet, zb. Nachbarn oder Trubel außerhalb vom Grundstück. Bei Sachen die sie melden soll hab ich ich sie gelobt und dann übernommen.

    Wenn wir wo anders sind muss ich zb. in der Ferienwohnung am Anfang nochmal bisschen mehr gucken und sie anleiten, dann hat sie es drin und ist ruhig und unkompliziert.

    Wenn wir aber zb. am Strand oder irgendwo auf einer Bank Pause machen und uns hinsetzten dann erklärt sie den Umkreis nach ca. 5-10 Minuten zu 'das gehört jetzt uns' und fängt auch hier an zu wachen ;)

    Beispiel Strand: Freilauf und in Bewegung - kein Thema, saubere Kommunikation, meist Ignoranz gegenüber Leuten und Hunden außer die scheinen nett zu sein und sehen freundlich aus, dann gerne auch mal näher abchecken, mal rennen und was spielen oder kurz schnüffeln.

    Rucksack ab und hingesetzt - Okay, das ist jetzt unseres. Ich pass auf. Keiner kommt auf 5 Meter ran. Sonst setzt es was. Da muss ich lenken und aufpassen. Dh. ich sag ihr, sie soll die Klappe halten und solange ich wach bin und präsent bin, macht sie das auch. Ich habe dann für sie offensichtlich die Verantwortung. Aber wenn ich mich hinlege und die Augen schließe kommt keiner an uns ran. Dafür sorgt sie. Und so ne kleine Fellkugel kann ganz schön dunkel Knurren und sich gehörig aufplustern. Da muss sie dann auch an die Leine damit sie nicht einfach auf jemanden zuschießt der zu Nah ran kommt. Vorteil: Ich brauch mir keine Sorgen machen das sich jemand anschleicht und mich beklaut während ich in der Sonne döse. Nachteil: Ich muss eben doch etwas lenken und aufpassen.

    Aber sie ist kein Kläffer. Sie bellt sich nicht fest und steigert sich nicht rein. Sie liebt es herum zu liegen oder zu sitzen und alles im Blick zu behalten. Aber sie weiß eben auch was meldenswert ist und was nicht und man braucht keine Angst zu haben das sie wegen jedem Kleinscheiß an die Decke geht.

    Ich möchte auch nochmal eine Lanze für die Spitze brechen :) Gerade weil sie selten sind ist es um so wichtiger die Züchter zu unterstützen. Es sind so klasse Hunde.

    Ich hab eine Wolfsspitzhündin. 45cm, 16kg und ich lieb sie :)

    Sie ist mein erster Hund und ich hatte mir alles irgendwie viel komplizierter vorgestellt. Sie ist so easy und unkompliziert. Macht alles mit, kommt aber auch mal mit ein paar Tagen Ruhe gut zurecht. Wir gehen spazieren, wandern, Tricksen, machen was Dummy und ZOS etc. Nichts richtig aber alles mal ausprobieren. Sie ist bei allem mit Feuereifer dabei und freut sich. Na ja, außer wir sind gerade draußen auf einer tollen Mäuselwiese. Dann kann ich mir den Dummy selber holen. Dann hat Madame wichtigeres zu tun. Aber sie ist trotzdem ansprechbar und hört. Dafür ist anderes Wild uninteressant. Ich hab mit ihr geübt das es bei mir Leckerlis gibt wenn sie ein Reh, Hase oder sonst was spannendes sieht. Wir haben sehr viel Wild bei uns und sie findet es zwar interessant aber das war es auch schon. Sie läuft entsprechend sicher 90% der Zeit frei.

    Insgesamt finde ich sie schon sehr kooperativ, sensibel und unkompliziert. Aber sie hat durchaus ihre eigenen Ideen und man muss ein bisschen wissen, wann man was verlangen kann und wann man sich auf simples 'bleib bei mir und mach keinen Scheiß' beschränkt.

    Ich nehme sie mit in Urlaub, auf Familienbesuche, Mittelaltermärkte (Lager) und auch mal mit zum Essen gehen. Alles kein Thema.

    Fremden gegenüber ist sie reserviert. Ich hab als Welpe tatsächlich geguckt das ihr immer wieder mal Fremde Leckerlis geben etc. damit sie verallgemeinert das Menschen eigentlich ganz cool sind. Aber trotz allem hält sie von sich aus Abstand aber findet sie eben nicht grundsätzlich doof. Wenn jemand Leckerlis hat oder sie freundlich anspricht, dann geht sie auch mal hin. Aber beim Spazieren gehen lässt sie die Leute meist links liegen und hält von sich aus Abstand.

    Sie wacht durchaus, ist aber kein Kläffer. Wir wohnen in einer Mietswohnung im Mehrfamilienhaus und ich hab entsprechend mit ihr von Anfang an geübt und darauf geachtet ihr zu erklären was normal und Alltag ist und was nicht. Entsprechend ignoriert sie die Klingel und die Nachbarn die sie kennt, meldet aber fremde Leute im Treppenhaus oder im Garten.