Thema Licht: Da nutz ich ja mittlerweile ganz gerne Pflanzenlampen ... und meine normale Beleuchtung ist eigentlich gar nicht mehr an. Die LEDs verbrauchen ja auch nicht mehr wirklich viel, nur das Thema 'welche Lampe ist die Richtige für mich und meine Pflanzen' ist echt teilweise auch ne Wissenschaft für sich. Wenn das mit der neuen Wohnung und so weiter denn hoffentlich nächstes Jahr klappt, werd ich in einigen Räumen gleich Vollspektrum LEDs nutzen, also als normale Lampen. Ich liebe das aktuell so, dass ich hinten in meiner Kuschelecke, in die echt quasi gar kein natürliches Licht hinkommt, Pflanzen im Bücherregal haben kann. Und da die Lampen nicht auf mich, sondern auf die Pflanzen gerichtet sind, ist das Licht für mich in der Ecke auch echt angenehm. Hab es so gemacht, dass die einzelnen Lampen hier im Raum per Zeitschaltuhr zeitversetzt angehen.. so dass ich auch jetzt um die Jahreszeit quasi von sieben morgens bis 12 Uhr Nachts durchgehend irgendwo was an hab. Aber auch so, dass es mit den Bereichen im Wohnzimmer (Arbeitsbereich, Gammelbereich) zu den Zeiten, in denen ich die jeweils nutze, gut passt. Also zb geht Abends gegen neun, zehn ca hinten in der Kuschelecke die Lichter aus, vorne ist aber noch was an.. so dass ich ein, zwei Stunden bevor ich ins Bett gehe nicht mehr ganz so im Vollspektrumslicht sitze, sondern mich auf Schlafen gehen und so einstellen kann. *kopfkratz* Versteht man, was ich meine?
Ansonsten: Ich für meinen Teil lerne grad unheimlich viel von meinen Pflanzen und finde immer mehr heraus, welche mir liegen - und welche nicht. Calatheas zb liegen mir nicht. Hab dafür Einblätter und eine Aglonema. Maranten gehen wieder, zumindest bis auf knusprige Ränder. Da versuche ich gerade noch das besser hinzubekommen, einfach, weil es da zwei Arten gibt, die ich unfassbar schön finde.
Hab zb jetzt zwei Jahre gebraucht, um meine Hoya hinzubekommen. Als Mini Ableger bekommen, dann mehrmals fast umgebracht, wieder aufgepäppelt, neue Stecklinge gezogen... und wieder von vorne. Jetzt hab ich es glaub ich. Jetzt sieht sie echt gesund aus und wächst gut. Oder Alocasien .. hatte da von einer Rhizome, hab es immerhin geschafft das nen paar auch gekeimt haben - aber dann hab ich sie echt glaub nen halbes, drei viertel Jahr nur mit einem Winzblatt am Leben gehalten. Jetzt hab ich sie aus dem reinen Perlit genommen, in Semihydro gesetzt, mit was Dünger versehen, in die Aufzuchtsbox gepackt.. und sie schieben neue Blätter. Hätte ich nicht gedacht, dass die Dinger so lange überhaupt mit quasi nicht vorhandener Pflege überleben. Das ist das tolle an den Rhizompflanzen. Solange man es schafft, dass einem das Rhizom nicht komplett weggammelt, kann man sie eigentlich meist wieder irgendwie wieder zum Leben erwecken.