Ich persönlich empfinde es hier in meiner Gegend (Vorstadt, angrenzend an Landschaftsschutzgebiet) auch so, dass deutlich mehr Hunde unterwegs sind.
Aber ich hab mir überlegt, dass dieser Eindruck dieses Jahr auch daran liegen kann, dass die Leute wg Corona nicht in Urlaub fahren konnten, nicht ins Schwimmbad, nicht ins Kino, Restaurant, etc pp und weniger mobil unterwegs waren. Wenn freizeitmäßig nicht mehr viel möglich ist, dann fährt man halt öfters mit dem Hund irgendwo anders in der Umgegend hin, um wenigstens etwas Abwechslung zu haben.
Innerhalb der letzten ca 25Jahre, in denen ich als Erwachsene Hunde halte, hat die Anzahl eigentlich hier in der Gegend stetig zugenommen.Und wo es früher die spanischen TH -Hunde waren (wir hatten sehr viele Podencos, Windhunde etc hier ), sind es jetzt eher die mittelgroßen osteuropäischen Hunde.
Und: mir sind im letzten Jahr unglaublich viele neue Bordercollies und Aussies hier begegnet: aber ich vermute schon, daß mir diese auf einmal mehr auffallen, weil ich jetzt selber einen hab. (Das ist wahrscheinlich ähnlich, weil wenn man schwanger ist und plötzlich sieht man überall nur noch schicke Kinderwagen
)
Und ich hab hier ein höheres Pudelaufkommen registriert.
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Früher war ich mit meinem Kleinpudel ein totaler Exot hier, hab mich zT erstmal irgendwie geschämt, wenn ich erwähnte, das ich einen Pudel habe, hab dann immer betont:" Aber einen Sportpudel mit vernünftiger Frisur!".