Wer von uns hat denn schon einmal einen frei lebenden Wolf gesehen? In echt meine ich, nicht auf social media...
Also ich nicht!
Wer von uns hat denn schon einmal einen frei lebenden Wolf gesehen? In echt meine ich, nicht auf social media...
Also ich nicht!
Ein autistischer Hund? Was es alles gibt/gab.
Mein Papillon ist eher das Gegenteil, sozial sehr präsent - aber vornehm auf Abstand! Anfassen ist nicht!
Ich arbeite in einer Erwachsenen-Bildungseinrichtung und die hat er als Maskottchen voll im Griff. Morgens sitzt er immer eine Weile auf der Matte unterm Hygienepunkt im Flur(wurde da natürlich nur für ihn hingelegt!). Um ihn herum wird dann geputzt und die Servicemitarbeiterinnen reden mit ihm und haben alle ihre ganz speziellen Hundeerlebnisse. Er geht auch mit in meine Lehrveranstaltungen und legt sich auf die gelb-umrandeten Kabelmatten (auch nur für ihn dahin gelegt!), schlägt die Pfoten übereinander und guckt sich die Gruppe erst mal an. Mit den Riesenohren sieht das einfach witzig aus und gleich ist die Atmosphäre im Raum anders. Dann trollt er sich in seine Ecke und pennt.
Es werden praktisch täglich Videos veröffentlicht, und die darauf zu sehenden Wölfe machen eigentlich einen sehr entspannten Eindruck für ein angeblich scheues Tier.
Und das ist dann für dich die Realität? Merkwürdige Welt…
Ich habe jedenfalls noch nie einen Wolf gesehen, obwohl sie 20 km von hier entfernt leben und durch den Wald bis hier spazieren könnten. Und obwohl ich jeden Morgen ganz früh Wald und Feld unterwegs bin.
Doch, ich glaube schon, dass es Wölfe gibt, und dass sie auch gelegentlich gesehen und gefilmt werden, aber „praktisch täglich“, naja…
Zeigt der Kleine denn schon Begabungen? Die Papillons, die ich kenne, sind durchaus unterschiedlich, aber alle wollen irgendwie ernsthaft arbeiten. Ich kenne eine kleine zierliche Hündin, für die ist kein Spaziergang ok, auf dem sie mich zweimal ihr Taschentuch-Päckchen aus schwierigen Gelände geborgen hat…
Meiner bellt draußen auch nicht. Im Büro habe ich das von Anfang an so gründlich verboten, dass sich die Kolleginnen fragen, ob der Hund überhaupt bellen kann. Er bellt nur zu Hause, wenn er draußen etwas hört und sieht. Und das darf er auch erst mal. Nur wenn’s gar nicht mehr aufhört, verbiete ich es mal.
Mittlerweile sieht man praktisch täglich irgendwo in Deutschland am hellen Tag Wölfe auf offenem Feld oder sogar in der Nähe von Siedlungen.
Wer ist „man“?
Siehst Du persönlich praktisch täglich Wölfe auf offenen Feldern?
Ist ja ein süßes Kerlchen, ich bin gespannt, wie lange das Fell noch wird. Ich hatte 14 Jahre einen Papillon Mix ( mit Zwergpinscher) und habe jetzt seit zwölf Jahren einen reinrassigen Papillon
Gefiept hat keiner von denen. Kläffer wären sie gern gewesen, das ließ sich aber durch Erziehung gut steuern. Beide waren/ sind sehr eng an mich gebunden und einfach nur am liebsten bei mir. Die Mixhündin konnte aber auch gut allein bleiben oder auch bei anderen Personen, die sie kannte. Mein jetziger Hund erträgt das nicht so gut, er kann schon im Büro oder im Auto mal ein paar Stunden bleiben, betreuenden Personen schreit er aber die Ohren voll.
Ansonsten waren und sind sie einfach nur tolle Hunde. Sportlich, immer dabei und trotzdem ausgeprägte Charaktere. Keine Wanderung ist zu weit, keine Übung zuviel. Mein Papillon Rüde liebt Agility sehr und ist auch richtig gut.
Ein Hund meiner Eltern hat mich sein ganzes 12jähriges Leben lang geliebt und angehimmelt, obwohl er mich nur so einmal die Woche gesehen hat. Vielleicht, weil ich ihn in jungen Jahren auf spannende lange Wanderungen mitgenommen habe? Er hätte wohl jederzeit meine Eltern verlassen und wäre mit mir gegangen...
Trotzdem kann es natürlich genauso sein, dass sich der Labrador, der hier angeschafft wird, am engsten an die Tagesbetreuung anschließt.
Und ich sag mal so vorsichtig, weil es ja nicht die eigentliche Frage war: Diese Konstellation sollte wirklich gut abgesichert sein. Will die Freundin/Bekannte wirklich den Hund durch die ganze anstrengende Junghundphase durch betreuen - auch wenn er sie beim Homeoffice stört, auch wenn er zeitweise nicht allein bleiben kann? Hatte sie selber schon Hunde und weiß, worauf sie sich einlässt?
Als alleinstehende, voll-berufstätige Person (so wie ich), soll man auf jeden Fall noch Plan B und C in der Tasche haben. Mein Hund darf mit ins Büro, wird dort auch mal von meiner Mitarbeiterin übernommen bzw. hat auch kein Problem mit ein paar Stunden im Auto. Aber er lässt sich kaum fremdgetreuen und allein das erfordert schon einige Planung und Einschränkung.
Dass Mixe aus sehr gegensätzlichen Rassen geistige Probleme entwickeln können, kann ich mir vorstellen.
Die kriegen genauso wenig geistige Probleme, wie Menschen, deren Eltern total verschieden sind (wie bei mir z.B.)
Nur mal ganz kurz angetippt:
Man erbt zwar von jedem Elternteil eine für jeden Gen eine Kopie, aber ist wird nur eine davon "abgeschrieben" und letztlich in Gehirnstrukturen umgesetzt, die dann das Verhalten steuern. Der Weg bis dahin ist so weit und komplex, bis zur Geburt werden schon jede Menge Gene abgelesen, zu Proteinen gebaut, die reagieren miteinander, bilden neue Strukturen usw. usw. bis da ein Gehirn ist, in dessen Strukturen so etwas wie Jagdtrieb oder "will to please" programmiert ist. Der Vorgang wird dann auch noch vor und nach der Geburt von der Umwelt beeinflusst. Es entsteht kein Puzzle einzelner Eigenschaften der Eltern oder andere Vorfahren, die nur mit Glück irgendwie zusammen passen, sondern etwas neues - ein eigenes Individuum mit einem eigenen Charakter.
ZitatAber hat überhaupt jemals jemand etwas gegen die Hunde an sich gesagt?Gegen die Produzenten die das große Geld verdienen wollen ja aber die Hunde doch nicht.
Aber natürlich, kann man doch in den entsprechenden Threads Listenweise nachlesen.
Doodle sind doch alles mögliche:
Total durchgedreht
Jagen wie Sau
Da Fell ist immer schrecklich
Erben alle Krankheiten der Eltern,
haben immer kaputte Hüften, Rücken usw, die dummen Besitzer merken das nur nicht
Und mein Lieblingsvorwurf:
Sind schizophren, weil sie mit den unterschiedlichen Eigenschaften der Eltern nicht zurecht kommen (ich frag mich immer, on die dann zwei Gehirne haben, zwischen denen sie hin und her schalten müssen)