Etwas schräg ist das Ganze schon. Sonst erzählen uns die Jäger pausenlos, dass ihr Job sich eigentlich nur darum handelt, Tierleid zu verhindern. Der Schweißhund wird doch nur losgeschickt, um dem armen, angeschossenen Tier Leid zu ersparen.
Jetzt erfahren wir plötzlich, dass es gar nicht möglich ist, zu verhindern, dass auf dem Weg dahin noch ein paar andere Tiere sterben, auch unter Leid, weil sie verletzt fliehen. Und der Hund wird wohl auch geschützte Tiere mitnehmen, den brüstenden Kiebitz oder die junge Wildkatze?
Nach dieser Darstellung erzeugt der Jagdhund mehr Leid, als er verhindert und eine kontrollierte Jagt ist gar nicht möglich?