Es geht um eine Freundin, die gerne einen Hund hätte und sich den Elo fest in den Kopf gesetzt hat. Sie ist der Überzeugung, dass diese Rasse einfach nur Vorteile mit sich bringt.
Hallo Chaostheorie,
man hört deinen Beitrag die Skepsis ja schon an.
Und selbstverständlich erfüllt keine Rasse diese Kriterien mit hoher Sicherheit. Hunde bellen, wachen und jagen normalerweise und brauchen für das Zusammenleben mit Katzen, Kindern und überhaupt in unserer Gesellschaft Erziehung.
Mit Erziehung, angemessener Bewegung und Beschäftigung und der Bereitschaft, sich auf den ganz individuellen Charakter des eigenen Hundes einzustellen, hat man aber bei Begleithunden bessere Chancen, dass das sich der Hund in diese Haltungsbedingungen einpasst, als z.B. mit einer Arbeitsrasse. Und Elos gehören zu den Begleithunderassen.
Bei uns gibt es viele Elos, fast nur große, ich kenne etwa 20 von Treffen draußen und vielleicht 10 näher aus der Hundeschule oder bei Freunden.
Sie tun alles, was Hunde so tun, jagen, wenn ein Reh läuft, zuhause Melden und Bellen, manchmal an der Leine toben. Die meisten, die ich kenne, laufen als Familienhunde mit Erziehung gut, manche machen auch erfolgreich Hundetrainings verschiedener Art (Nasenarbeit, Hundeschule-Agility). Bei Hundebegegnungen sind sie eher freundlich, sie stürmen nur selten auf meinen Kleinhund los (wie viele Retriever) und sind meistens freundlich distanziert. Manche von ihnen wären mir persönlich zu ruhig...
Und dann gibt es noch eine Hündin, die heraussticht, in jungen Jahren ein Wirbelwind mit unglaublich lustiger Ausstrahlung und auch heute, mit 13 Jahren aktiv und witzig.