Was mich stört,ist die Aussage, die es über die Zielsetzung trifft.
Merkwürdig, ich habe hier im Forum eher den Eindruck, VDH-Züchter und Anhänger würden die Zucht ihrer Rasse außerhalb des VDH sehr gern verbieten. Schließlich sind die anderen Vermehrer, Schwarzzüchter und unmoralische Geldscheffler.
Die Elozucht hat erreicht, dass Elo-Welpen außerhalb ihres Vereins tatsächlich "schwarz" gezüchtet sind, auch rechtlich. Das ist jetzt aber auch wieder nicht richtig.
Selbstverständlich versuchen auch VDH-Züchter, den Markt zu beeinflussen, machen Werbeversprechen, versuchen, ihr Label besonderer Qualität zu verbinden..
Vermutlich geht es auch nicht anders, weil die Zucht selber und der Overhead einer Vereinszucht auch finanziert werden müssen.
ihnen den Zuchteinstieg ermöglicht. Es geht nicht um die Eignung des Hundes, die Tests und und und... das könnte man auch mittels Rassezertifikat machen - wie es FCI und Co machen, es geht um Markt- und Konkurrenzkontrolle.
Auch hier sehe ich den Unterschied zur VDH-Zucht nicht. Warum soll die Lizenz auf den Namen Elo Menschen davon abhalten, im Verein Elos zu züchten? Und was haben VDH-Rassehunde davon, dass Hunde mit dem gleichen Rassennamen auch außerhalb des Vereins gezüchtet werden? Es ist (mit wenigen, komplizierten Ausnahmen) verboten, ihre Gene in die VDH-Zucht einfließen zu lassen.
Der Elo-Zuchtverein empfiehlt seinen Züchtern derzeit einen Welpenpreis von 1500-1800€. (ungewöhnlich, dass das transparent gemacht wird). Das ist im Vergleich zu VDH-Vereinen eher moderat. Viele Rassen bekommt man zu diesem Preis nicht mehr.
Daher kann ich mir schwer vorstellen, dass die Lizenzhalter da noch groß mitverdienen. Überhaupt ist die Elo-Zucht mit solchen Preisen nicht gerade eine Gelddruckmaschine. Da würde ich lieber Zwergspitze im VDH züchten, oder besser Pomskys :) ....