Übrigens haben sich bei mir die Silos sehr bewährt. Da kann niemand reinhacken und das Futter bleibt relativ lange trocken. Zum Säubern stecke ich sie einfach in die Spülmaschine.
Beiträge von Frau+Hund
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Warum soll es schädlich sein, wenn in einem Ferienhaus alle zwei Wochen etwas zugeflüstert wird? Futterquellen der Natur stehen auch nicht immer zu rVerfügung. Etwas anderes ist es natürlich wenn du wochenlang massiv durchfütterst und damit viel mehr Vögel anlockst, als dort normalerweise satt werden, und dann das Füttern plötzlich einstellst.
Ich würde lieber etwas Futter füttern, das dann halt zu Ende geht, als verderbendes Futter zu riskieren.
Bei mir schwankt der Verbrauch auch stark. Derzeit ist er mittel, da füttere ich zwei Meisenknödel am Tag und drei Spender (Silos) Sonnenblumenkerne. Ein Silo Erdnusskerne halten 4-6 Tage.
Bei mir fressen viele, viele Blau- und Kohlmeisen pausenlos, solange es hell ist. Dies Jahr sind auch mehrere Weidenmeisen da. Gelegentlich zeihen Schanzmeisen durch. Die Finken sind wohl die meisten (Buntfink, vereinzelt Bergfink, Grünfink, Dompfaff, Stieglitz, Zeisig (dies Jahr noch nicht da), Girlitz, Goldammer (derzeit nicht) Feld- und Haussperling, dazu Kleiber und Buntspecht (selten Mittelspecht und Grünspecht) Eichelhäher, gelegentlich Rabenkrähe und Elster .Ringeltaube und Türkentaube, viele Heckenbraunellen, Amseln, Rotkehlchen, Zaunkönig, Im Sommer Singdrossel, selten Star und Wacholderdrossel. Mönchs- und Dorngrasmücke, Zipzalp. Tja, und der Sperber...
"Little brown bird" ist auch manchmal da.
Nicht alle fressen direkt am Futter, sondern jagen Insekten am kleinen Teich oder ziehen sich die Würmer aus den verrottenden Sonnenblumenkern-Schalen.
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Also ich bin mal ehrlich: ich bin Single mit einem (Begleit-)Hund.
Ich bin voll berufstätig ( Hund kommt mit) mit zusätzlichen Ehrenämtern. Ein bisschen Freundinnen und Familie gibt es auch noch.
Mein Hund kommt nicht immer zu seinem Recht. Manchmal reduziert sich das Rausgehen auf eine Stunde am Tag, mal muss er zwei Tage mit zu einer Tagung, Fortbildung. Mal verbringt er einen Abend oder ein paar Stunden am Tag im Auto.
Aber dafür gibt es halt an anderen Tagen Hundeschule und lange Wanderungen.
In 27 Jahren Hundehaltung gab es keine Krankheit, die das Konzept ins Wanken gebracht hätte. Kann aber passieren. Dann finde ich halt Lösungen.
Mein Haus ist keineswegs immer ordentlich und sauber wird es nur, weil ich da Hilfe habe. Regelmäßige Mahlzeiten gibt es manchmal…
Für mich und meinen Hund ist das ok so.
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Der Kleine ist erst 9 Wochen alt, kürzlich aus seiner Hundefamilie genommen worden und seine Welt steht Kopf.
Ihn kopflos auf fremde Hunde rennen zu lassen, ist wirklich nicht sinnvoll.
Ich vermute, es ist dein erster Hund? Dann würde ich mir eine Hundeschule in der Nähe suchen, die Spiel- und Erziehungskurse für Kleinhunde anbietet. Von dort aus kannst du ein Netzwerk aufbauen von Hunden und Menschen, mit denen du dich regelmäßig triffst.
Eine meiner Grundregeln ist, dass der Welpe / Junghund im ersten Jahr überhaupt gar keinen Kontakt zu fremden Hunden hat. Hunde, die wir kennen, regelmäßig sehen (z.B. beim Gassi gehen, im Hundeverein, etc.) und von denen ich weiß, dass sie angemessen reagieren und kommunizieren gerne, aber allen anderen Hunde, nein, absolutes No Go!
Dabei gehst du aber von deiner Situation aus, mit einen, bald zwei erwachsenen Hunden zusätzlich zum Welpen daheim und regelmäßigen Treffen mit festen Hundegruppen. Aber wie soll ein Anfänger das machen? Er muss sie doch mit fremden Hunden erst mal aufbauen. Einen Welpen ohne Sozialkontakten aufwachsen zu lassen, halte ich für die schlechteste Lösung.
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vielen Dank, da kann ich ja schon mal anfangen.
Ich bin inzwischen in Public Health unterwegs, lese aber hobbymäßig auch gern, was die neue Forschung zu Wolf/Hund/Verhaltensforschung so hervorbringt. Man bleibt halt Biologin...
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Biologisch ist der Hund kein Wolf. Hunde sind taxonomisch eine der Unterarten des Wolfes.
Das würde aber bedeuten, der Wolf ist auch kein Wolf. Denn jeder Wolf gehört ja auch zu einer Unterart, z.b. dem
Canis lupus lupus (europäischer Grauwolf)
Canis lupus lycaon (Timberwolf)
Canis lupus arctos (Polarwolf)
und
Canis lupus f.familiaris (Haustierform des Wolfes=Hund)
Tiere verschiedener Unterarten gehören zu derselben Art: Canis lupus, deutsch Wolf
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In der Biologie hat sich auch einiges getan, da schauen wir auch nicht mehr zurück zu Morgan, nur weil der in den 30ern herausgefunden hat, dass Gene im Chromosom vorliegen.
Meines Wissens nach liegen Gene bei Säugern immer noch in Chromosomen vor :)
Aber ernsthaft: Kannst Du mir ein Buch zur Genetik Hund/Wolf empfehlen? Würde mich interessieren.
Und falls tatsächlich jemand den Hund nicht als Haustier aus dem Wolf interpretiert, würde es mich auch interessieren.
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Taxonomisch ist es eine Gattung, allerdings sind Wölfe und Hunde genauso verwandt wie wir mit Menschenaffen.
Weder haben wir uns allerdings aus dem Affen heraus weiter entwickelt, noch ist ein Menschenaffe eine rudimentäre oder in der Entwicklung "stecken gebliebene" frühe Menschenform. Ebenso verhält es sich mit dem Wolf und dem Hund. Da gibt es missing links, die noch als Zwischenstufen andere Art waren.Wie bitte?
Hund-Wolf ist etwas völlig anderes als Mensch-Menschenaffe
Dass hört man doch schon am lateinischen Namen:
Wolf: Canis lupus
Hund: Canis lupus f. familiaris (die Haustierform des Wolfes)
Mensch: Homo sapiens
Schimpanse: Pan troglodytes
Der Mensch ist ganz sicher nicht die Haustierform des Schimpansen oder einer anderen Affenart.
ZitatEbenso verhält es sich mit dem Wolf und dem Hund. Da gibt es missing links, die noch als Zwischenstufen andere Art waren.
Kannst Du dafür mal eine Quelle nennen?
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Schon bei der Genetik unterscheiden sich Wölfe und Hunde, Hunde haben zwei Chromosomen weniger als Wölfe.
Du solltest echt mal Deine Quellen überprüfen.
Hunde wie Wölfe haben 78 Chromosomen (39 Paare)
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Wie gesagt, Wölfe und Hunde verhalten sich in vielen Bereichen völlig unterschiedlich.
Nein, es gibt ein genetisch vererbtes Grundschema, das sich mit Varianten ausprägt. Nichts mit "völlig" unterschiedlich.
Hunderüden in wildlebenden Gruppen beteiligen sich nicht an der Aufzucht der Welpen, Wolfsrüden schon.
Nein. Wo freilebende Hund nicht verfolgt werden, bilden sie Familiengruppen und die Rüden beteiligen sich an der Aufzucht der Welpen, indem sie sie beschützen, mit ihnen spielen und - je nach Nahrungsangebot - ihnen Futter zutragen. Ein Beispiel dafür waren Blochs wildlebenden "Pizzahunde".
ZitatUnd Hunde waren nie Wölfe. Hund und Wolf haben einen gemeinsamen Vorfahren,
Nein, die Vorfahren der Hunde waren 1 Millionen Jahre lang Wölfe. Und sie sind es (als Haustierform) auch heute noch, deshalb heißen sie wissenschaftliche canis lupus (f. familiaris)
Zitatthat's it.
Schon klar, 2 + 2 = 6 that's it ???