Beiträge von Agamo

    Genau, da ist rohes Obst und Gemüse gemeint. Sind im Futter hier zu grosse Stücke roher Karotten (ok, bei zu gross frisst mein Hund die nichtmal) z. B. kommen die unverdaut wieder raus. Bei mir selbst kann ich das auch bei manchen Sachen (nicht gekaute Maiskörner z. B.) beobachten. Fleisch auch in grossen Stücken vom Hund runtergeschlungen wird aber dennoch verdaut, da kann ich hinterher nix mehr erkennen. Gemüse gibt es hier für den Hund nur fein püriert oder gekocht, ansonsten sind das einfach nur Ballaststoffe für ihn.

    Ich verstehe auch nicht, was so schwierig ist, Gemüse und Reis/ Getreide selber zu kochen.

    Und ein Hund braucht ja auch nicht jede Mahlzeit alle Komponenten genau in idealer Zusammensetzung. Weiss ich, abends gibt es für uns Reis, bekommt der Hund zum Frühstück auch mal ne fleischlastigere Mahlzeit und dann halt abends vom Reis, der eh gekocht wird, etwas mehr. Ich schaue, dass ich in einer Woche so die Komponenten füttere die der Hund braucht. Ich finde das eigentlich sehr praktisch, weil ich gut reagieren kann, wenn der Hund mal etwas viel Kaukram wie Ochsenziemer bekommen hat, wird das Hauptfutter entsprechend angepasst.

    Ich habe beim einem 14 kg Hund Futterkosten (ohne Leckerlis und Kaukram) von ca 40 Euro. Barfe vor allem, aber wenn wir unterwegs sind, gibt es Nassfutter (was sich aber preislich eigentlich nichts nimmt). Habe einen kleinen Barfladen vor Ort, der nur eigenes Fertigbarf verkauft und halt die ganzen einzelnen Komponenten, finde den eher teuer, aber er hat eine tolle Auswahl. Ab und zu gibt es Fertigbarf (recht teuer) von dort (ca 1 oder 2 Tage die Woche) und ansonsten halt selbst zusammengestelltes Futter. Wenn es für uns Nudeln/Reis/Kartoffeln usw gibt, bekommt der Hund auch manchmal etwas ab.

    Ich habe hier das Glück aus dem Haus zu fallen und mitten in der Einöde zu stehen, konnte da also mit dem jungen Hund ohne richtige Leine erstmal losgehen. Würde ich in der Stadt einen jungen Hund haben (ich selbst würde zwar nicht mehr dauerhaft in der Stadt wohnen wollen), würde ich auch schauen für das "grosse Gassi" raus zu kommen an einen Ort, an dem der Hund frei laufen kann. Würde ich heute mit meinem Hund (2.5 Jahre alt) jeden Tag dieses Gassipensum, das du mit deinem kleinen machst, an der kurzen Leine gehen, würde er wohl nach kurzer Zeit auch mit in die Leine beißen und durchdrehen reagieren. Das ist für einen Hund der das nicht gewohnt ist, vom Kopf her sehr anstrengend. Dein Junghund muss das ja erst lernen und mein Hund muss mal eine halbe Stunde ordentlich an der Leine gehen, aber selten länger und auch nicht durchgängig bei allen Spaziergängen und kennt das in dem Umfang nicht, weil es für uns nicht nötig ist. Angefangen mit der kurzen Leine zu üben, an der er sauber ohne ziehen läuft habe ich anfangs in Minutenschritten, sonst wäre er auch hochgedreht und hätte in alles mögliche beißen wollen. Habe ich übertrieben und es war zu viel für den Hund, habe ich die Übung abgebrochen (auch bei anderen Sachen, die ich geübt habe) und er durfte sich in einem Tau verbeissen, das wurde dann kurz (ca 1 Minute) von ihm gequält, war recht schnell uninteressant und ich habe gelernt, den Hund besser einzuschätzen, damit er er erst gar nicht überfordert wird.