Zu mir wurde auch schon öfter gesagt, dass es die Hunde doch total demotiviert und "dauerhaft langsam macht", wenn man sie im Training (fast) immer stark bremst. Vor allem wurde mir jetzt, wo ich ja zu den Hounds die Alaskaner dazu genommen habe gesagt, dass das für die Hounds ja ganz schrecklich wäre, weil sie dann nicht mehr im Vollspeed laufen können. Wobei auch bspw der kleine Hati nicht den Top-Speed von meinen großen Jungs läuft. Und Houns können ja angeblich überhaupt nicht im Trab laufen etc.
Aber es stimmt einfach nicht, dass Runterbremsen Hunde demotiviert.
Aber genau das war dann eben auch meine Erkenntnis. Bei meinen Hunden funktionierts eher im Gegenteil zu dem, was viele behaupten. Je stärker ich meine Hunde runter bremse, um so härter rennen die dann, wenn ich sie mal laufen lasse und auch wenn ich sie dauerhaft konstant bremse, arbeiten die wunderbar weiter.
Bspw Heavy demotiviert man definitiv durch zu schnelles Fahren. Den Fehler habe ich anfangs gemacht und es hat etwas gedauert, bis wir da wieder eine gute Basis gefunden haben. Heavy läuft auch besser, je stärker ich bremse (bis zu einem gewissen Punkt).
Wenn ich aber natürlich so stark runter bremse, dass der Hund nicht mal mehr traben kann, sondern schon gehen muss, dann siehts wieder anders aus.
Abgesehen davon merkt der Hund ja auch die Unsicherheit, wenn man da hinten mit einem Hollandrad dran hängt und bei jeder Unebenheit und Kurve ums Leben fürchtet. Das demotiviert sicher auch.