Beiträge von Lachmöwe

    Collies passen vom Wesen m.E.n., gar nicht.

    Gesucht wird hier ja was massiges, ernsthaftes, Hauptsache groß.

    Alle Rassen, die darauf passen, gehen größentechnisch schlecht mit dem Spitz zusammen.

    Du solltest ernsthaft mit der Freundin sprechen, bis zu welchem Kaliber sie mitgeht, denn immerhin wohnt der Kleine bereits da.

    Wenn die Oma derart sturzgefährdet und hilfsbedürftig ist, braucht sie einen Notfallanhänger mit Notrufknopf, eine Einstufung der Pflegestufe und ggf. ambulante Hilfen.

    Zusätzlich dazu, den do-it-yourself Hilfehund vom Profi begutachten zu lassen und v.a. die Oma im Umgang mit dem Tier zu coachen.

    ... wir lieben ihn immer noch aber wir wollen es verstehen und trainieren.

    Dafür braucht ihr Unterstützung vom Profi.

    Du hast keinen klaren Plan, was da warum passiert ist und jetzt soll der Hund die Oma, wie bisher unterstützen - das ist sehr gewagt!

    Nur eine Ausbilder für solche Hunde kann das herausfinden und euch, v.a. Oma, im Umgang mit Hund schulen.

    Alles, was ihr da jetzt treibt, läuft auf Risiko!

    Maulkorb geht nicht, Aufheben lassen - obwohl Abgabe ein heikles Thema scheint - geht nicht.

    Damit besteht momentan ein großes Risiko für eine Vorfallswiederholung.


    Glaubst du wirklich, dass das ein gangbarer Weg ist - alles einfach weiterlaufen lassen wie bisher?

    Da sollte mal ein Trainer, der selbst Assistenzhunde ausbildet, genau draufschauen und dich, Oma und Hund bei euch zu Hause im Umgang beobachten.

    Deine Oma sollte momentan alles unterlassen, was Ressourcen des Hundes betrifft - nicht beim Fressen stören, kein Spielzeug oder ähnliches werfen und ausgeben lassen und selbst diese "heb auf Geschichten" sollten zunächst unterbleiben, bis ein Trainer für Assistenzhunde vor Ort war.

    Die Ausbildungen kosten nicht umsonst so viel Geld, weil dort sauber aufgebaut wird und dann mit dem Klienten (der Oma), der Umgang nochmal sorgfältig geübt wird .

    Du wolltest einen fertig ausgebildeten Hund, der alles kann.

    Trubel, viel Verkehr, Öffis, alleine bleiben,...

    Jetzt hast du einen Hund - zu den Gründen haben die anderen alles Wesentliche geschrieben - bei dem du Geduld, Zuneigung und viel Einfühlungsvermögen brauchst, damit er sich an dich und deine Umgebung gewöhnt.

    Ein Trainer, der ins Haus kommt und sich mit sensiblen Hunden auskennt, wäre dringend nötig, damit du richtig mit dem Tier umzugehen lernst.

    Letztlich läuft alles auf die Frage heraus - willst du das?

    Falls nicht, gib das Hunderl lieber schnell ab.

    Du sprichst mir aus der Seele.

    Zumal der Faktor Kosten für Unterbringung/Betreuung und Training obendrein massive Posten sind, die keine Versicherung übernimmt.

    Naja, aber wie oft muss man wirklich zum Arzt? Klar, wenn man mal krank wird, aber dann sucht man sich halt Betreuung für ein paar Stunden, man kann sich ja vorher erkundigen welche Tagesstätte Hunde spontan aufnimmt oder sich ein zwei Sitter organisieren für den Notfall.

    Und regelmäßige Arzttermine kann man ja planen, die macht man ja nicht 1 Stunde vorher aus.

    Und die TE hat doch schon geschrieben, dass sie nicht einkaufen geht, sondern sich alles liefern lässt.

    Arztbesuche und ggf. Krankenhaus hängen von individuellen Gesundheitszustand ab.

    Je schlechter, desto häufiger.

    Betreuung oder gar Tagesstätte wollen ordentlich bezahlt sein.