Bei mir hinterlässt der Film ganz viele Fragen.
Offensichtlich ist der Mensch intelligent und beruflich an Recherchen gewohnt.
Warum googelt er nicht, ob so etwas konservativ heilen kann?
Warum nicht zeitnah eine Zweitmeinung holen?
Warum nicht - spätestens, wenn die ersten Schwierigkeiten mit den Aluschienen auftauchen, Zweitmeinung!!!
Warum immer wieder dorthin und nicht in eine darauf spezialisierte Klinik?
Der Unfall wäre vollständig vermeidbar gewesen, spätestens nach den Aluschienen, googeln, Spezialisten aufsuchen...
Vieles aus dem Film hinterlässt bei mir nur Fragen und Verständnislosigkeit. Auch, dass so gar nicht geschont zu werden schein.
Aus Erfahrung mit einem Kater ist mir der Prozess - wann Schlussstrich ziehen und wie lange und mit welchen Methoden intervenieren Besitzer und TÄ weiter, bekannt.
Mit dem Julibär habe ich alle Behandlungsregister, Intensivstation, wochenlang mit Sonde zu Hause,.... , gezogen.
Heute würde ich beim Bärchen anders agieren - damals war es so, wie es war. Nicht alles, was möglich ist, wirkt im Nachhinein im Sinne des Katers.
Bei einem jungen Hund, hätte ich jedoch auch alles versucht, um ihn gesund zu bekommen. Mein Weg wäre in diesem Fall jedoch deutlich kritischer bezügl. der Erstbehandlung und der weiteren Ärztewahl ausgefallen.