Beiträge von Sasa :-)

    Ich kenne Leute, die auf solche Öle, Essenzen und sowas vertrauen. Es gibt den Placebo by proxy-Effekt, das heißt, wenn du dem Hund vermittelst, dass du dich gerade super um ihn kümmerst, geht es ihm auch besser.

    Ich würde aber lieber auf evidenzbasierte Medizin setzen. Alleine wenn ich den Shop anschaue, man kann da auch "Heil-Bilder" auf Bestellung kaufen, finde ich das total gruslig.

    Ich habe Platz im Ankleidezimmer geschaffen.

    Wir hätten noch einen 1qm Abstellraum, aber den hat mein Freund mit Zeug belegt, von dem keiner weiss was sich da in den Kartons eigentlich befindet - einschliesslich ihm selbst. Aber ne, kann nicht weg. Die 8 Kartons ziehen schon seit 20Jahren mit um, egal wohin :headbash:

    Ich kenne das.

    Wir haben zwei kleine Abstellräume. Einer ist voll mit Elektroschrott Kabeln, Zubehör, Akkus, was man eben immer wieder so im Leben brauchen kann.

    Der andere ist gefüllt mit ein paar Schuhen, Getränkekisten, Müllbehälter, noch mehr Kram von ihm und eben Futter. Eine Tonne mit Fassungsvermögen für 5 kg, und daneben noch 4 x 2,5 kg TroFu und ein paar Dosen. In einer Schublade im Schrank liegen Leckerlis und das, was ich gerade nutze, ist in einer Schublade in der Küche.

    In MEINER Wahrnehmung ist alles voll mit Elektroschrott, irgendwelchen Schneeschuhen, die er seit 20 Jahren oder mehr nicht genutzt hat, leeren Elektroschrottkartons (die brauchen wir noch! :headbash: ) und so weiter.

    In SEINER Wahrnehmung ist alles voll mit Hundefutter.

    Ich bin natürlich nicht objektiv, aber ich glaube, er hat Unrecht. :hust:

    Du kennst die Baustellen anderer Hundehalter einfach nicht. :hust:

    Ich habe mich kürzlich auch mit einer Frau aus der Nachbarschaft unterhalten, die ihren Hund etwa zeitgleich bekommen hat wie ich meine Sasa. Während Sasa am Anfang superängstlich war und ewig gebraucht hat, bis man mit ihr gut laufen konnte, war ihr Hund fröhlich und aufgeweckt.

    Jetzt läuft er mit Halti und teilweise Maulschlinge (wegen Kot fressen) und dreht bei jedem Hund in Sichtweite voll auf, kläfft, springt in die Leine, das volle Programm.
    Ich habe sie kürzlich ohne Hund getroffen und wie das so ist, kam halt beim Gespräch raus, dass das natürlich anstrengend und peinlich ist und dass sie das Gefühl hat, die Leute gehen ihr aus dem Weg. Mache ich auch, aber um die Hunde nicht unnötig zu stressen.

    Warum ich das sage: Ich habe ihr dann erzählt, dass wir viel mit dem Alleinebleiben gekämpft haben, dass Sasa über Monate kaum zu meinem Mann hingehen wollte und er total frustriert war, dass sie bei jeder seiner Bewegungen in ihre Richtung sofort weg war. Dass unsere Idee, dass er an den Tagen Zuhause bleibt, wenn ich zur Arbeit muss, voll für'n Eimer war, weil sie gejault hat und es für sie war wie alleinebleiben.

    Nur: Das sieht man alles nicht. Draußen hat sich alles schnell gebessert, wir haben viel Lob bekommen. Und drinnen hatten wir, obwohl sie eigentlich ein lieber Hund ist, wirklich einiges zu arbeiten. Bis heute hört sie auf meinen Mann nur, wenn er mit Futter wedelt, streicheln darf er sie aber ausgiebig.

    Ich glaube, bei manchen Leuten ist das so ein bisschen wie mit Kindern: Die Kinder anderer Menschen sind immer superkluge Raketenwissenchaftler, die stets bitte und danke sagen, gut gekämmt und mit frisch gewaschenen Händen zu Tisch kommen, während die eigenen Kinder beim Betreten der Wohnung alles zusauen und noch den Dreck vom Sandkasten unter den Fingernägeln haben, während sie einem nicht mehr verheimlichen können, dass es in Französisch doch wieder nur eine 5 gab.

    Meine Erfahrungen mit Tierheimen sind eher bescheiden. Da werden Kleintiere lieber im TH behalten, weil ich noch Studentin war damals, es gibt engmaschige Besuchskontrollen für Kleintiere, und bei den Besuchen kam es zu absurden Situationen. Mein Lieblingsbeispiel: Nachdem ich endlich ein Kaninchen bekommen habe, wurde bei der Platzkontrolle geschwärmt, wie gut die es bei mir hätten (damals, natürlich ohne Hund, freie Wohnungshaltung, bevor das verbreiteter wurde). Die Frau hatte selbst ein Kaninchen, das mit einer Katze als Spielkameradin lebte, aber ohne Kaninchen. :headbash:

    Oder die Mitarbeiterin, die dachte, meine Kaninchen verhungern, weil sie kein getreidehaltiges Futter bekommen (heute Standard).

    Und vor so Leuten musste dich dann nackig machen bis aufs Äußerste. Und ist ja auch nicht so, als wären Kleintiere aus dem Tierheim immer der große Renner gewesen.

    (Dass mir ein angeblich gesundheitlich durchgecheckte Kaninchen EC ins Haus gebracht hat und mir zwei Tiere daran gestorben sind, ich aber hinterher erst von meinem TA erklärt bekommen habe, dass die Linsentrübung ein klarer Hinweis darauf gewesen wäre...)

    Seitdem habe ich Abstand von Tierheimen genommen, obwohl sich das sicher geändert hat und nicht alle Tierheime gleich sind. Die Erfahrungen damals fand ich echt schrecklich. Die Leute hatten wenig Ahnung von Kleintieren und haben sie trotzdem gehütet wie einen heiligen Gral. Ich muss aber sagen, dass sich das Tierheim von damals auch geändert hat, die geben die Tiere nur noch an sinnvolle Mindestmaße ab und Kaninchen und sogar Meerschweinchen nur noch an freie Zimmerhaltung.

    Beim Hund bin ich zum Züchter, Sasa hat keine Zuchtzulassung bekommen und ist dann abgegeben worden. Das war super. Eine Stunde sehr nettes Telefonat, ich musste gar nicht viel fragen, habe alles direkt erklärt bekommen.

    Danach saßen wir ein paar Tage später drei, vier Stunden bei der Züchterin, haben uns super unterhalten, ich habe mich in keinem Moment unwohl gefühlt oder ausgefragt, meine Liste mit Fragen war unnötig, denn sie hat von sich aus alles Wesentliche erzählt, hat mir gezeigt, wie man Krallen schneidet, die Zähne ordentlich pflegt usw. Wegen Alleinebleiben sah sie kein Problem, weil ich ja meistens eh Zuhause bin. Und wenn ich mal beruflich unterwegs bin, kommt außerhalb von Corona in der Regel zwei, drei Mal pro Jahr ein paar Tage vor, dann findet sie es super, wenn die Kleine auch mal von meinem Vater betreut wird, weil das für so einen Hund ja auch wichtig ist, mal woanders sein zu können. Sie hatte einfach ganz normale Ansichten von einem Leben, in dem man zwar arbeitet, aber trotzdem einen Hund halten kann. Ihr war vor allem wichtig, dass wir keine Kinder haben, weil Sasa so ein Sensibelchen ist, und dass wir sie nicht als Handtaschenhund oder Coronahund wollen. Einen Garten hat sie nicht "verlangt", aber da mein Vater einen hat, fand sie das auch ganz gut.

    Mein Bruder hat einen Corgi und zwischen ihm und meinen drei Kilo Mini-Hund liegen Welten. Gegen sie ist er sehr massiv (12,5 kg) und deutlich wuchtiger. Bei so einem Kaliber hätte ich tatsächlich deutlich weniger Sorgen, auch wenn es natürlich trotzdem noch schwerere Hunde gibt. Er ist aber auch vom Charakter her ganz anders, das kommt zum Größenunterschied noch hinzu.

    Mit Sasa geht's mir echt auf den Keks manchmal, wie wenig Rücksicht andere nehmen. Hunde werden nicht angeleint, Hunde werden an der Leine einfach mal so rangelassen, teilweise auch ungefragt von hinten, Kinder werden von Eltern aufgefordert, meinen Hund doch mal zu streicheln usw. Ich meide bestimmte Bereiche hier einfach nur noch.

    Ich bin schon vorsichtig, aber das liegt vor allem daran, dass ich in manchen Wochen mehrere Hunde blocken muss, die entweder gar nicht gerufen werden oder eben nicht hören oder einfach ungefragt an der Leine an Sasa rangelassen werden. Wir haben hier aber auch eine sehr hohe Hundedichte.

    Richtig angeätzt war ich, als die dusslige Kuh Frau, die hier immer mit ihrem nicht angeleinten Hund rumläuft, den sie auf Sasa zuschießen lässt, ihn doch in Sekundenschnell anleinen konnte, als was Größeres in die Nähe kam. So ein Mini-Hund stellt eben keine Bedrohung dar. Dass die Situation trotzdem inakzeptabel ist, interessiert da nicht (die machen das unter sich aus, wollen nur spielen oder der tut nix).

    Allerdings habe ich das große Glück, dass ich quasi direkt vor der Haustür eine schöne Mittagsrunde laufen kann, die zu meiner Gassizeit total leer ist. Da kann sie dann abgeleint rumrennen und ich kann total sorgenfrei mit ihr laufen.

    Für mich passt ein Kleinhund trotzdem gut ins Leben, weil sie halt super beim Radeln mitgenommen werden kann, in den Bus und so weiter. Für mich kam als Anfängerin auch nur ein FCI9-Hund in Frage, weil ich erstmal kein Problem ins Haus holen wollte.

    Mein Vater, der bei Bedarf mal einspringen muss, hat auch mit einem kleinen Hund weniger Probleme. Mein Mann hätte einem großen Hund nicht zugestimmt. Es hätte zwar nicht soo klein sein müssen, aber er ist ein echter Chihuahua-Fan geworden. :lol:

    Manchmal denke ich aber auch, dass etwas mehr Masse besser wäre. Ich meine jetzt nicht Masse wie ein Cane Corso, eher so Masse wie ein Westie, also nicht so kleine Hühnchenknochen, sondern etwas mehr Stand.

    Ich habe uns gestern auch für einen Kurs angemeldet, aber erstmal nur so ein allgemeiner Kurs für Minihunde ab Februar. Die Trainerin bietet aber auch Rally Obedience an, was ich ganz gerne mal ausprobieren würde.

    Letztes Jahr war ich wegen Corona und ein paar Hundeschulen-Reinfällen etwas zögerlich, aber jetzt habe ich so große Lust, mit gutem Input in den Frühling zu starten. Ich hoffe, dass es mir gefällt, das liegt nämlich genau zwischen meinem Arbeitsort und meinem Wohnort und mein Vater, der dann auf Sasa öfter mal aufpassen darf, wenn hoffentlich bald wieder alles normal wird, wohnt direkt zwischen meinem Arbeitsort und der Hundeschule.
    Wenn das also gut ist, ist die Lage perfekt. :lol:

    Heute waren wir das erste Mal dort, bin gerade zurückgekommen. Sasa ist jetzt komplett platt, die vielen neuen Eindrücke, die anderen Hunde, die Übungen und so weiter.

    Ich war aber zufrieden mit dem ersten Mal. So ein Minihunde-Kurs ist ja an sich sehr unspezifisch, aber es war ganz gut. Ich habe gelernt, sie durch einen Tunnel zu schicken (und war sooo happy, dass sie sich trotz ihrer Nervosität daran erinnern konnte, was "Platz und bleib" ist :laola: ), es gab freies Spiel, aber gut moderiert, und ich hatte sie dabei eine Weile auf dem Arm, weil ihr das zu viel gewesen wäre, und dann haben wir Übungen zur Leinenführigkeit gemacht, das haben wir ganz gut hinbekommen, aber man hat gemerkt, dass die Luft dann doch raus ist.

    War aber sehr nett, aber ich hatte schon nach dem ersten Telefonat ein ganz gutes Gefühl. Mal schauen, ob wir es dann in ein paar Wochen mal mit ROB oder etwas anderem probieren. Momentan ist das so ganz gut, glaube ich.

    Sehr viele Menschen erzählen ganz gerne über ihre Hunde, das kannst du also ruhig mal probieren am Rhein. Ich habe früher auch Leute mit Hunden, die mir gefallen haben, angequatscht, um mehr herauszufinden. Das sind zwar nur subjektive Sichtweisen, aber man erfährt trotzdem einiges. Und wenn jemand (gerade) nicht sprechen mag, dann eben nicht.
    Was sicher auch funktioniert ist über die Dogorama-App einfach Leute aus deiner Gegend anschreiben, die deine Wunschrassen halten. Dann kann man sich vielleicht zu einem gemeinsamen Spaziergang verabreden und platzt nicht so beim Gassi zwischenrein.

    In Australien ist ein Erdbeben, aber nur ein kleines. Leider sind dabei fast alle Satzzeichen in eine Erdspalte gerutscht.

    Zitat

    Mini Australien scheppert

    Ich stelle mich nun mal vor ich Mama bin Loli bin vier Jahre alt 42 cm black tri ich bin befreit von Erbkrankheiten und führe über eine Ahnentafel. Papa Milo ist dreieinhalb Jahre Red tree 42 CM führt auch über ahnen Tafel befreit von Erbkrankheiten Labor Untersuchung kann ich vorliegen unsere kleinen Welpen dürfen mit zwölf Wochen ausziehen Sie werden geimpft entwurmt und Wunsch gechipt. Sie bekommen ein Starterpaket dabei. Sie lernen kennen Alltagsgeräuschen so wie Kinder und Katzen sowie das Auto fahren .der Tierarzt hat uns auch schon kennen gelernt .wir sind jetzt fünf Wochen alt .und möchten uns mit Familienmitglieder austauschen. wenn es passt und sie sich 100 % bewusst sind dass wir dann zu Familie gehören können wir uns mal kennen lernen ,rüde .Jack black Lucky Milow und Ricky. Maja Holly Lady wir sind am 1.1.2022 geboren . Für weitere Fragen können wir gern uns in Verbindung setzen liebe Grüße.


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